Erneut führt Whats­App ein neu­es Fea­ture ein. Nach­dem in letz­ter Zeit eini­ge Ände­run­gen für Grup­pen­chats bekannt gege­ben wur­den, legt der Mes­sen­ger­dienst nun noch ein­mal nach: Ab sofort sind Grup­pen­an­ru­fe mit bis zu vier Teil­neh­mern mög­lich.

Bereits Ende Mai gab Whats­App-Exper­te WABe­ta­In­fo bekannt, dass der Mes­sen­ger bald mit einer neu­en Grup­pen­an­ruf-Funk­ti­on auf­trump­fen wür­de. Er ent­deck­te im Quell­code der iOS-App (Ver­si­on 2.18.61) ers­te Hin­wei­se auf das Fea­ture. Bis­lang fehl­te ledig­lich der nöti­ge But­ton, um einem Anruf wei­te­re Teil­neh­mer hin­zu­zu­fü­gen. Mit einem klei­nen Update führt Whats­App den aber nun end­lich – wenn auch nur schritt­wei­se – ein.

Grup­pen­an­ru­fe auch für Video-Calls

Wie Whats­App auf sei­nem eige­nen Blog bekannt gibt, sind die Grup­pen­an­ru­fe sowohl für regu­lä­re Tele­fo­na­te als auch für Video-Calls mög­lich. Dazu müss­ten User ledig­lich einen Call mit einem ande­ren Whats­App-Nut­zer star­ten und über den “Teil­neh­mer hinzufügen”-Button die betref­fen­den Per­so­nen ein­la­den. Der But­ton fin­det sich in der rech­ten obe­ren Dis­playe­cke. Nach dem Antip­pen des Befehls erscheint eine Lis­te mit allen gespei­cher­ten Whats­App-Kon­tak­ten, aus denen die wei­te­ren Teil­neh­mer aus­ge­wählt wer­den kön­nen.

Bis­lang ist die Anzahl der Teil­neh­mer auf vier begrenzt. Ob sie künf­tig noch aus­ge­wei­tet wird und damit even­tu­ell sogar Sky­pe den Rang als meist genutz­te Video-Call-App ablau­fen kann, wird sich noch zei­gen.

Inte­gra­ti­on auf Smart­pho­nes star­tet ab sofort

Das nöti­ge Update für die Nut­zung der Grup­pen­an­ru­fe wird ab sofort in meh­re­ren Wel­len auf iOS- und Android-Gerä­te gespielt. Laut Whats­App sol­len die Grup­pen­an­ru­fe dann welt­weit unter ver­schie­de­nen Netz­werk­be­din­gun­gen mög­lich sein – wobei sich dem Daten­vo­lu­men zulie­be eine Video-Kon­fe­renz wohl ohne­hin nur dann emp­fiehlt, wenn Zugang zu einem WLAN-Netz­werk vor­han­den ist. Zusätz­lich wer­den die Tele­fo­na­te wie gewohnt ver­schlüs­selt, sodass pri­va­te Daten nicht in unbe­fug­te Hän­de gera­ten.