Mehr Sicher­heit für Whats­App auf Andro­id: In der aktu­el­len Beta-Ver­si­on, die ab sofort ver­füg­bar ist, kön­nen User den Mes­sen­ger jetzt durch ein zusätz­li­ches Fea­ture vor frem­den Zugrif­fen schüt­zen. Die neue Form der Authen­ti­fi­zie­rung: das Ent­sper­ren via Fin­ger­ab­druck. 

Vor eini­gen Mona­ten schau­ten Besit­zer eines Andro­id-Gerä­tes neid­voll zu den iOS-Nut­zern. Zu die­sem Zeit­punkt mach­te die Nach­richt die Run­de, dass Whats­App auf Apple-Gerä­ten fort­an auch nur noch per Touch und Face ID ent­sperrt wer­den kön­ne.

Die­ses Fea­ture garan­tiert den Nut­zern der App mehr Sicher­heit. Denn so kön­nen aus­schließ­lich sie selbst auf die Anwen­dung zugrei­fen, obwohl das Smart­pho­ne viel­leicht schon ent­sperrt ist.

Nun die fro­he Bot­schaft auch für Andro­id-User: WABe­ta­In­fo hat in der Ver­si­on 2.19.221 eben­falls eine sol­che Funk­ti­on ent­deckt.

Whats­App-Ent­sper­rung durch Fin­ger­ab­druck: So geht’s

Wer sich die aktu­el­le Andro­id-Beta von Whats­App her­un­ter­ge­la­den hat, kann das Fea­ture in den Ein­stel­lun­gen sei­nes Smart­pho­nes akti­vie­ren. In der Regel soll­te der Punkt unter “Daten­schutz” zu fin­den sein.

Ist die Funk­ti­on trotz der Instal­la­ti­on der Beta nicht sicht­bar, kann es hel­fen, Whats­App zu löschen und anschlie­ßend kom­plett neu zu instal­lie­ren. Natür­lich nicht, ohne vor­her ein Back­up der Chats zu machen!

Whats­App: Zeit für Fea­ture selbst fest­le­gen

Ist die Fin­ger­ab­druck-Sper­re aktiv, kann der User selbst fest­le­gen, nach wel­cher Zeit sie ein­set­zen soll. Zur Aus­wahl ste­hen die Optio­nen “Sofort”, “Nach 1 Minu­te” und “Nach 30 Minu­ten”. Je nach­dem, wel­chen Zeit­raum der Nut­zer aus­wählt, wird Whats­App ent­we­der direkt nach Ver­las­sen bzw. Schlie­ßen der App gesperrt, oder aber eine oder 30 Minu­ten danach.

Auch wenn die Fin­ger­ab­druck-Sper­re aktiv ist, kön­nen Nut­zer wei­ter­hin Whats­App-Anru­fe ent­ge­gen­neh­men und auf ein­ge­hen­de Nach­rich­ten ant­wor­ten.

Wann es das Fea­ture von der Beta in die nor­ma­le Ver­si­on von Whats­App für Andro­id schafft, ist noch nicht bekannt. All­zu lan­ge dürf­te es bis zum all­ge­mei­nen Roll­out aber nicht mehr dau­ern.