Angeblich plant Facebook als Besitzer der Apps Instagram und WhatsApp beide Plattformen zu vereinen – oder zumindest die Chat-Funktionen. Die könnten laut CEO Mark Zuckerberg auf lange Sicht zusammengelegt werden und damit ein Pendant zu Apples iMessage erschaffen. Bislang handelt es sich bei diesen Plänen aber lediglich um Zukunftsmusik.

Vor etwa zwei Tagen wurde publik, dass Facebook mit dem Gedanken spielt, seinen Messenger, den Instagram Chat und WhatsApp zu vereinen. CEO Mark Zuckerberg bestätigte diese Gerüchte nun höchstpersönlich, als er vor Investoren die Einnahmen des vierten Quartals 2018 erläuterte und Zukunftsprognosen zum Besten gab.

Zuckerberg gab an, dass die Zusammenlegung von Facebook Messenger, Instagram und WhatsApp vor allem mit einer höheren Benutzerfreundlichkeit einherginge. Künftig sollen die User problemlos plattformübergreifend miteinander kommunizieren können.

Mehr Sicherheit durch einheitliche Plattform?

Laut 9to5Mac gab Zuckerberg zusätzlich an, durch eine einheitliche Chat-Plattform für mehr Sicherheit sorgen zu wollen. Sein Zauberwort lautete „Ende-zu-Ende-Verschlüsselung“. Bei diesem Prozess werden Daten auf den Übertragungskanälen verschlüsselt, sodass nur die Chatpartner an den Enden der Leitung sie sehen können.

Für Facebook wäre es hier sicherlich leichter, eine große Plattform auf diese Art zu sichern, anstatt drei individuelle Chat-Funktionen betreuen zu müssen. Inwiefern sich das Vorhaben allerdings umsetzen lässt, ist bislang noch nicht klar.

Zusammenlegung 2020 oder noch später?

Bei Facebook würde derzeit noch mit vielen Ideen jongliert, wie die Integration der verschiedenen Chat-Plattformen auf einen gemeinsamen Nenner vonstatten gehen soll. Die Planung sei noch in einer frühen Phase, so der Facebook-CEO. Mit einer Vereinigung sei frühestens 2020 zu rechnen.

User haben also noch ein wenig Zeit, um sich an den Gedanken eines plattformübergreifenden Chats zu gewöhnen. Ob das Leben 4.0 dadurch wirklich leichter wird? Die Zukunft wird es zeigen.