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Tra­vel­ma­te: Die­ser Robo­ter-Kof­fer folgt Ihnen über­all hin

Roboter-Koffer Travelmate folgt seinem Besitzer ganz von alleine auf dem Weg durch den Flughafen.

Ein Kof­fer, der sich von ganz allei­ne bewegt und sei­nem Besit­zer auf Schritt und Tritt folgt? Der Tra­vel­ma­te kann das – und umschifft dabei mühe­los Men­schen­mas­sen und Hin­der­nis­se, die ihm in den Weg gera­ten. Den Robo­ter-Kof­fer gibt es in drei unter­schied­li­chen Grö­ßen als Beglei­ter für die Arbeit oder auf Rei­sen. Ab Juni wer­den die ers­ten vor­be­stell­ten Exem­pla­re des Tra­vel­ma­te verschickt. 

Gepäck tra­gen – das ist der Teil des Urlaubs, der am wenigs­ten Ver­gnü­gen berei­tet. Und auch mit dem Roll­kof­fer kann der Gang über den Flug­ha­fen zum Spieß­rou­ten­lauf wer­den, wenn die Zeit knapp, die Tasche schwer und der Weg von ande­ren Rei­sen­den ver­sperrt ist. Abhil­fe schaf­fen soll in sol­chen Fäl­len Tra­vel­ma­te, der ers­te auto­nom agie­ren­de Robo­ter-Kof­fer. Das smar­te Gepäck­stück der US-ame­ri­ka­ni­schen Fir­ma Tra­vel­ma­te Robo­tics erkennt durch ein­ge­bau­te Sen­so­ren Hin­der­nis­se und Men­schen­mas­sen, die ihm den Weg ver­sper­ren, und umfährt die­se auf sei­nen Rol­len mühe­los. Sei­nem Besit­zer folgt es wie sein Schoß­hund, wenn die­ser die Tra­vel­ma­te-App auf sei­nem Smart­pho­ne instal­liert und mit dem Kof­fer verbindet.

Dabei hat der Tra­vel­ma­te ordent­lich Tem­po drauf. Fast 11 Kilo­me­ter in der Stun­de kann er errei­chen und sich dabei sowohl hori­zon­tal als auch in ver­ti­ka­ler Posi­ti­on fort­be­we­gen. In hori­zon­ta­ler Lage ist es sogar mög­lich, Gepäck nicht nur inner­halb des Robo­ter-Kof­fers zu trans­por­tie­ren, son­dern auch auf ihm abzuladen.

Tra­vel­ma­te kommt mit Laut­spre­cher, LEDs und draht­lo­sem Laden

Über einen GPS-Chip, der sich auch abneh­men und an ande­ren Gegen­stän­den befes­ti­gen lässt, erhält der Besit­zer Aus­kunft über den Auf­ent­halts­ort sei­nes Tra­vel­ma­te. Ein inte­grier­ter Laut­spre­cher und leuch­ten­de LEDs sor­gen aber bei Bedarf ver­mut­lich fast schon allei­ne dafür, dass der Robo­ter-Kof­fer gefun­den wird. Ton und Licht las­sen sich aber ausschalten.

Vier Stun­den lang hält die Bat­te­rie des smar­ten Kof­fers, im Stand­by-Modus sogar gan­ze hun­dert Stun­den. Der Akku wird draht­los gela­den, ande­re elek­tro­ni­sche Gerä­te kön­nen über einen USB-Anschluss gar selbst an der Bat­te­rie auf­ge­la­den wer­den. Wei­te­re Fea­tures des Tra­vel­ma­te erläu­tert die Fir­ma auf der Crowd­fun­ding-Sei­te Indiego­go, wo Geld für das Pro­jekt gesam­melt wur­de. Den Robo­ter-Kof­fer wird es in drei unter­schied­li­che Grö­ßen geben. Der kleins­te Tra­vel­ma­te kos­tet 399 US-Dol­lar, das mitt­le­re Modell 495 US-Dol­lar und die L‑Größe 595 US-Dol­lar. Ab Juni sol­len die ers­ten vor­be­stell­ten Kof­fer aus­ge­lie­fert wer­den, zuerst an die finan­zi­el­len Unter­stüt­zer über Indiegogo.

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