Was die TV-Meteo­ro­lo­gen an ihrer vir­tu­el­len Wet­ter­kar­te kön­nen, ermög­licht Sony nun auch im eige­nen Heim: den Touch­screen an der Wand. Das Xpe­ria Touch macht aus jeder Ober­flä­che ein inter­ak­ti­ves Dis­play. Auf dem Mobi­le World Con­gress (MWC) in Bar­ce­lo­na stell­ten die Japa­ner jetzt das fer­ti­ge Gerät vor.

Gemein­sam eine Spie­le-App meis­tern am Küchen­tisch. Per Tip­pen eine Prä­sen­ta­ti­on an der Haus­wand zei­gen. Die Koch-App direkt auf der Arbeits­plat­te in der Küche angu­cken und bedie­nen. Dies sind nur drei der Anwen­dungs­mög­lich­kei­ten, die das Sony Xpe­ria Touch eröff­net. Auf der Con­su­mer Elec­tro­nics Show (CES) 2016 prä­sen­tier­ten die Japa­ner bereits einen Pro­to­typ. Auf dem MWC in Bar­ce­lo­na wur­de jetzt das markt­rei­fe Modell vor­ge­stellt.

Her­aus­ge­kom­men ist eine klei­ne, rund 13 Zen­ti­me­ter hohe Box mit einem ein­ge­bau­ten Pro­jek­tor. Das Prin­zip: Das Sony Xpe­ria Touch pro­ji­ziert einen Android-Bild­schirm auf jede belie­bi­ge Ober­flä­che, die sowohl waa­ge­recht wie ein Tisch oder senk­recht wie eine Wand sein kann. Mit Infra­rot-Sen­dern und ein­ge­bau­ter Kame­ra erfasst die Box, wo der oder die Benut­zer inner­halb des Bild­schirms tip­pen. Das pro­ji­zier­te Bild wird auf die­se Wei­se ein Touch­screen und kann auch so bedient wer­den. Das Xpe­ria Touch soll sämt­li­che Apps und Spie­le aus dem Goog­le Play Store unter­stüt­zen und auch kom­pa­ti­bel mit Play­Sta­ti­on 4 Remo­te Play sein.

Das Sony Xpe­ria Touch ermög­licht auch Kino­lein­wän­de zu Hau­se

In der Stan­dard­kon­fi­gu­ra­ti­on lie­fert die Sony-Box einen inter­ak­ti­ven Bild­schirm mit einer Dia­go­na­len von 23 Zoll. Für die Pro­jek­ti­on eines Vide­os an eine Wand sind bis zu 80 Zoll mög­lich, dann ist eine Steue­rung per Tip­pen aber nicht mehr mög­lich.

Noch in die­sem Früh­jahr will Sony das Xpe­ria Touch für umge­rech­net 1499 Euro auf den Markt brin­gen.