Spo­ti­fy arbei­tet offen­bar an eige­ner Hard­ware, wie aus Stel­len­an­zei­gen her­vor­geht. Alles deu­tet dar­auf hin, dass der Strea­ming-Anbie­ter bald eige­ne smar­te Laut­spre­cher anbie­ten wird.

Spo­ti­fy per Ama­zon Echo oder Goog­le Home strea­men? War­um nicht mit einer eige­nen Hard­ware? Das scheint sich auch das Unter­neh­men selbst gedacht zu haben: “Spo­ti­fy ist dabei, sei­ne ers­ten phy­si­schen Pro­duk­te zu ent­wi­ckeln und einen funk­tio­nie­ren­den Ablauf für Her­stel­lung, Zulie­fe­rung, Ver­kauf und Mar­ke­ting auf­zu­bau­en”, heißt es laut The Guar­di­an in einer Stel­len­an­zei­ge von Spo­ti­fy.

Wird es wirk­lich ein Laut­spre­cher?

Drei Mit­ar­bei­ter für Füh­rungs­po­si­tio­nen suche das Unter­neh­men der­zeit: einen “Ope­ra­ti­ons Mana­ger”, einen “Seni­or Pro­jekt­ma­na­ger für die Hard­ware-Pro­duk­ti­on” sowie einen “Pro­jekt­ma­na­ger: Hard­ware-Pro­duk­ti­on und Ent­wick­lung”. Das sei­en aber nicht die ein­zi­gen Stel­len­an­zei­gen von Spo­ti­fy, die auf eige­ne Hard­ware hin­deu­ten. Bereits im April habe das Unter­neh­men einen Exper­ten gesucht, um Hard­ware-Spe­zi­fi­ka­tio­nen für ein ver­netz­tes Gerät fest­zu­le­gen.

Ob es sich wirk­lich um einen smar­ten Spea­ker han­delt, bleibt aller­dings offen. In ande­ren Anzei­gen sei gar die Rede von Hard­ware gewe­sen, die Ähn­lich­keit mit “Peb­b­le Watch, Ama­zon Echo, und Snap Specta­cles” habe. Nicht aus­ge­schlos­sen also, dass gleich meh­re­re Gad­gets in Ent­wick­lung sind. Sicher scheint nur ein Fea­ture: Strea­ming-fähig muss die Hard­ware sein.

Kampf­an­sa­ge an App­les Home­Pod?

Da Spo­ti­fy einen Pro­jekt­ma­na­ger für die Her­stel­lung sucht, scheint das Pro­jekt bald reif für die Mas­sen­pro­duk­ti­on zu sein. Das wird offen­bar auch Zeit: Spo­ti­fys größ­ter Kon­kur­rent Apple hat mit dem Home­Pod unlängst einen eige­nen Smart-Spea­ker ver­öf­fent­licht – der nicht mit Spo­ti­fy zusam­men­ar­bei­tet, son­dern nur Apple Music direkt streamt.

Momen­tan ist Spo­ti­fy noch die Num­mer 1 unter den Strea­ming-Diens­ten, wobei Apple Music mehr kos­ten­lo­se Nut­zer ver­zeich­net. Wie sich der Kampf um den Markt ent­wi­ckeln wird, ist aktu­ell zwar noch nicht abzu­se­hen, Spo­ti­fy scheint aber eini­ges dafür zu tun, auch in Zukunft die Nase vorn zu behal­ten.