Das Smart Home hat längst die Küche erreicht. Die Steue­rung mit­tels App über das Smart­pho­ne ist jedoch oft unhand­lich. Nun hat die Fir­ma Stras­ser Stei­ne in Zusam­men­ar­beit mit dem öster­rei­chi­schen Start­up Loxo­ne, einem Her­stel­ler von Smart-Home-Lösun­gen, eine intel­li­gen­te Küchen­ar­beits­plat­te aus Natur­stein ent­wi­ckelt.

Direkt in die Küchen­ar­beits­plat­te ist ein soge­nann­ter Touch Stone inte­griert, der über fünf über­ein­an­der ange­ord­ne­te Bedien­punk­te die Beleuch­tung, Jalou­sien, Musik oder den Dunst­ab­zug regeln kann. Auch mit vom Backen oder Kochen schmut­zi­gen oder nas­sen Fin­gern hat der Sen­sor kein Pro­blem. Fern­be­die­nun­gen oder lan­ge Wege zu Schal­tern kann sich der Benut­zer damit genau­so spa­ren wie das Hän­de­wa­schen.

Kom­mu­ni­ka­ti­on über Funk

Der Touch Stone ist direkt in die Arbeits­flä­che ein­ge­ar­bei­tet und nur durch dezen­te Ver­tie­fun­gen erkenn­bar. Das Bedien­ele­ment ver­bin­det sich über die Smart Home-Steue­rung unter der Arbeits­plat­te per Funk mit dem Loxo­ne Mini­ser­ver Go und soll sich laut Her­stel­ler inner­halb weni­ger Minu­ten kon­fi­gu­rie­ren las­sen. „Unse­re Stein­met­ze haben mona­te­lang dar­an getüf­telt, die Berüh­rungs­punk­te im Stein so zu gestal­ten, dass sie sich per­fekt in die Arbeits­flä­che inte­grie­ren und in der Funk­ti­on war­tungs­frei mit der dar­un­ter­lie­gen­den Tech­nik ver­schmel­zen“, erklärt Stras­ser-Geschäfts­füh­rer Johan­nes Art­mayr in einer Mit­tei­lung des Unter­neh­mens.

Der Stras­ser Touch Stone wur­de erst­mals auf der der inter­na­tio­na­len Küchen­mes­se „Living Kit­chen“ in Köln vor­ge­stellt, die noch bis zum 22. Janu­ar 2017 andau­ert. Was die Inno­va­ti­on kos­ten soll, ver­schwieg das Unter­neh­men bis­her.

Das The­ma Heim­au­to­ma­ti­on war auch auf der Con­su­mer Elec­tro­nic Show Anfang des Jah­res in Las Vegas ein gro­ßes The­ma. Zuneh­mend bes­ser eig­nen sich die neu­en Pro­duk­te auch für Nach­rüs­ter, die Instal­la­ti­on wird ein­fa­cher und zuver­läs­si­ger.