© 2017 Pixabay
Smartphones

Snap­chat wird smar­ter und schlägt auto­ma­tisch Fil­ter vor

Auf der Suche nach dem passenden Snapchatfilter? Zukünftig schlägt die App Sticker & Co. selbst vor – auf Grundlage der Aufnahme.

Snap­chat bringt neue Fil­ter – User müs­sen die­se aller­dings erst frei­schal­ten. Das funk­tio­niert, indem mit dem Smart­pho­ne ein bestimm­tes Motiv foto­gra­fiert wird. Den pas­sen­den Fil­ter stellt die App dann auto­ma­tisch bereit. Denn das nächs­te Update lässt Snap­chat erken­nen, was der User knipst.

Objekt­er­ken­nung ist das Schlüs­sel­wort. Was im AR-Bereich immer rele­van­ter wird, soll nun auch in die Snap­chat-App kom­men. Unab­hän­gig von der jewei­li­gen Hard­ware sol­len alle User von der neu­en Tech­no­lo­gie pro­fi­tie­ren. Die App kann dann erken­nen, was gera­de geknipst wird. Han­delt es sich dabei um eine bestimm­te Land­schaft, das Mit­tag­essen, das Haus­tier, eine Sport­art oder ein Kon­zert der Lieb­lings­band? Snap­chat erkennt es und bie­tet dem Nut­zer gleich die pas­sen­den Sti­cker & Co. an – aller­dings eben nur dann. Ohne das rich­ti­ge Bild ste­hen auch die Fil­ter nicht zur Verfügung.

Snap­chat plant gro­ßes Update mit neu­em Look

Die neu­en Fil­ter sol­len laut Mas­ha­ble nur ein Vor­ge­schmack auf ein umfas­sen­des Update sein. Die­ses will Snap­chat noch in die­sem Jahr aus­rol­len. Zumin­dest für Android. Eine offi­zi­el­le Ankün­di­gung für iOS steht noch aus, wes­halb iPho­ne-User mög­li­cher­wei­se etwas län­ger war­ten müs­sen. Im Mit­tel­punkt des gro­ßen Updates sol­len ein neu­er Look für die App und eine ver­bes­ser­te Bedie­nung ste­hen. Die Objekt­er­ken­nung soll aber bereits vor dem gro­ßen Update für die Nut­zer bereit­ge­stellt wer­den und wird wohl der­zeit aus­ge­spielt. Eine offi­zi­el­le Mit­tei­lung steht aller­dings noch aus.

Doch die App soll nicht nur schö­ner, son­dern auch pro­fi­ta­bler wer­den. Denn auch auf mehr Wer­be­ein­nah­men hat das Unter­neh­men anschei­nend ein Auge gewor­fen. Hier kommt erneut die Objekt­er­ken­nung ins Spiel. Denn die situa­ti­ons­ab­hän­gi­gen Fil­ter sol­len nicht nur den User amü­sie­ren, son­dern könn­ten auch ver­stärkt zu Wer­be­zwe­cken genutzt wer­den – und die wür­de natür­lich Ein­nah­men generieren.

Bereits im ver­gan­ge­nen Monat mach­te Snap­chat einen Schritt in Rich­tung Unter­neh­men: Mit den Con­text Cards gab die App den Usern vie­le prak­ti­sche Infos zu Orten, die über einen Geo­fil­ter mar­kiert wur­den, an die Hand. Zu den Infos gehör­ten etwa Restau­rant-Emp­feh­lun­gen. Prak­tisch für den Nut­zer, beson­ders inter­es­sant für orts­an­säs­si­ge Unternehmen.

Time to share:  Falls dir dieser Artikel gefallen hat, freuen wir uns!