Mit der Bild­be­ar­bei­tungs-App Pris­ma kön­nen Sie ab sofort auch Vide­os künst­le­risch und krea­tiv ver­frem­den – zumin­dest, wenn Sie ein iPho­ne oder iPad besit­zen. Das Bear­bei­ten funk­tio­niert ent­we­der mit Fil­men aus der Gale­rie oder mit direkt auf­ge­nom­me­nen Vide­os. Die Län­ge der bear­bei­te­ten Fil­me ist auf 15 Sekun­den begrenzt.

Mit der Bild­be­ar­bei­tungs-App Pris­ma las­sen sich Bil­der so ver­frem­den, dass die­se danach aus­se­hen, als hät­te ein berühm­ter Maler wie etwa van Gogh oder Mon­dri­an den Pin­sel geführt. Mit der iOS-Ver­si­on der krea­ti­ven Anwen­dung kön­nen Sie nun end­lich auch Vide­os mit den ent­spre­chen­den Fil­tern künst­le­risch bear­bei­ten, berich­tet Pho­neare­na.

Pris­ma berech­net Vide­os kom­plett off­line

Die Ent­wick­ler von Pris­ma beto­nen, dass der kom­plet­te Pro­zess im jewei­li­gen Smart­pho­ne abläuft. Das bedeu­tet: Eine Inter­net­ver­bin­dung ist nicht nötig, Sie kön­nen Ihre Vide­os auch off­line erstel­len. Wie lan­ge die Berech­nung eines Vide­os dau­ert, hängt daher stark vom ver­wen­de­ten Gerät ab. Tests haben erge­ben, dass es auf einem iPho­ne 7 in 30 Sekun­den klap­pen kann. Ein iPho­ne 6s dage­gen braucht schon eine gan­ze Minu­te, wäh­rend es auf dem iPho­ne 6 zwei Minu­ten dau­ern kann, bis ein Film fer­tig­ge­stellt ist.

Zum Start sind neun Fil­ter für Vide­os ver­füg­bar, die Ent­wick­ler haben aber zuge­sagt, dass es dem­nächst wei­te­re geben wird. Spä­ter wird auch eine GIF-Funk­ti­on dazu­kom­men, mit der Sie sich wie­der­ho­len­de Mini-Clips erstel­len kön­nen. Wenn Sie Pris­ma aus­pro­bie­ren möch­ten, benö­ti­gen Sie ein iPho­ne oder iPad mit iOS 10 — mit den Vor­gän­ger­ver­sio­nen arbei­tet das Pro­gramm näm­lich nicht. Wann auch Android-Nut­zer in den Genuss der Video­be­ar­bei­tungs­funk­ti­on kom­men, hat der Ent­wick­ler lei­der noch nicht mit­ge­teilt. Pris­ma ist kos­ten­los für iOS 10 im App Store und für Android bei Goog­le Play ver­füg­bar.