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Machen Sie mehr aus Ihren Bil­dern: 7 span­nen­de Foto-Apps für Android

Interessante Effekte erzielen Sie mit der App “Prisma”: Ihre Bilder sehen plötzlich aus wie gemalt.

Makel­lo­se Por­träts oder Fotos im Stil berühm­ter Maler: Mit den rich­ti­gen Foto-Apps für Android kön­nen Sie Ihre Bil­der nicht nur retu­schie­ren und ver­schö­nern. UPDATED zeigt Ihnen sie­ben Foto-Apps für Android, mit denen Sie Ihre Bil­der krea­tiv und nach Ihren indi­vi­du­el­len Wün­schen gestal­ten können.

  1. Pris­ma: Bil­der wie gemalt
  2. Pho­to Edi­tor von Avi­a­ry: Macht gute Fotos noch besser
  3. Face­tu­ne: Makel­lo­se Gesich­ter per Android-App
  4. Moment­Cam Car­toons & Sti­ckers: Jetzt wird’s lustig
  5. Auto­desk Pixlr: Ein­fach vie­le Effek­te kombinieren
  6. Vignet­te: Kame­ra und Bild­be­ar­bei­tung in einer App
  7. Z Came­ra: Für die schnells­ten Bilder

1. Pris­ma: Bil­der wie gemalt

In den ver­gan­ge­nen Mona­ten hat vor allem die neue Foto-App “Pris­ma” unter Inter­net-Nut­zern für viel Auf­se­hen gesorgt. Mit der App las­sen sich nor­ma­le Bil­der so umwan­deln, dass die Auf­nah­men so aus­se­hen, als hät­te ein berühm­ter Maler sie mit Pin­sel und Far­be auf eine Lein­wand gezau­bert. “Pris­ma” funk­tio­niert inzwi­schen auch weit­ge­hend off­line. Zur Aus­wahl ste­hen momen­tan mehr als 30 ver­schie­de­ne Stil­rich­tun­gen mit der Pin­sel-Tech­nik bekann­ter Maler wie van Gogh, Munch oder Kan­din­sky. Bear­bei­te­te Bil­der spei­chert “Pris­ma” stets qua­dra­tisch in einer eher gerin­gen Auf­lö­sung von 810 x 810 Pixeln und die Auf­nah­men wer­den nach Wunsch in einem sepa­ra­ten Ord­ner auf dem Smart­pho­ne abge­legt. “Pris­ma” für Android ist kos­ten­los bei Goog­le Play verfügbar.

2. Pho­to Edi­tor von Avi­a­ry: Macht gute Fotos noch besser

Der “Pho­to-Edi­tor von Avi­a­ry” hat dem Bild­be­ar­bei­tungs-Rie­sen Ado­be so gut gefal­len, dass das Unter­neh­men die App vor eini­ger Zeit gekauft hat. Hier gibt es schi­cke Effek­te, um bei­spiels­wei­se Far­ben zu ver­stär­ken oder Bil­der schön antik aus­se­hen zu las­sen. Sie kön­nen Ihre Auf­nah­men auch mit eige­nen Zeich­nun­gen oder vor­ge­fer­tig­ten Sti­ckern ver­schö­nern. Die bear­bei­te­ten Bil­der kön­nen Sie spei­chern oder direkt in sozia­len Netz­wer­ken tei­len. Die Foto-App für Android gibt es in der Grund­aus­stat­tung kos­ten­los bei Goog­le Play. Wer mehr als die mit­ge­lie­fer­ten zwölf Effek­te haben möch­te, muss dafür dann aller­dings bezahlen.

3. Face­tu­ne: Makel­lo­se Gesich­ter per Android-App

Ob Sel­fies oder Por­träts: Die Nah­auf­nah­men des Gesichts brin­gen oft klei­ne, unge­lieb­te Unrein­hei­ten der Haut zum Vor­schein. Um die­se zu ver­tu­schen, ist “Face­tu­ne” ein nütz­li­cher Hel­fer. Die­se Foto-App ist zwar nicht kos­ten­los, aber dafür sehr leis­tungs­fä­hig. Sie kön­nen damit bei­spiels­wei­se das Lächeln ver­stär­ken, die Augen­far­be ändern und an schüt­te­ren Stel­len das Haar wie­der wach­sen las­sen. Neben die­ser vir­tu­el­len Kos­me­tik­be­hand­lung war­tet die Android-App zusätz­lich auch mit diver­sen Fil­tern auf. Was also sonst nur Pro­fis mit teu­ren Pro­gram­men hin­be­kom­men, kann “Face­tu­ne” auch. Die kos­ten­pflich­ti­ge App kön­nen Sie bei Goog­le Play herunterladen.

4. Moment­Cam Car­toons & Sti­ckers: Jetzt wird’s lustig

In die­ser Android-Foto-App geht es nicht um per­fek­te Gesich­ter – son­dern dar­um, sie mög­lichst lus­tig zu ver­frem­den. “Moment­Cam Car­toons & Sti­ckers” bie­tet an, ent­we­der eine Comic­zeich­nung oder einen Sti­cker zu gestal­ten. Dabei hat der Nut­zer die Wahl, ob er das Bild aus sei­nem Smart­pho­ne-Foto­al­bum nimmt oder ein Face­book-Foto ver­wen­det. Wenn Sie ein Bild aus­ge­wählt haben, kön­nen Sie die Gesich­ter mit Bril­len oder Bär­ten ver­zie­ren und sie danach in eine von vie­len zur Aus­wahl ste­hen­den humo­ri­gen Sze­nen ein­fü­gen. Natür­lich kön­nen Sie auch Sel­fies mit die­ser kos­ten­lo­sen Android-App machen, die Sie bei Goog­le Play finden.

5. Auto­desk Pixlr: Ein­fach vie­le Effek­te kombinieren

Vor allem für Anfän­ger, die noch nie ein Foto bear­bei­tet haben, hält die Foto-App “Pixlr” jede Men­ge leicht anzu­wen­den­de Bear­bei­tungs­mög­lich­kei­ten bereit. Der renom­mier­te Her­stel­ler Auto­desk ver­spricht für sein kos­ten­lo­ses Pro­gramm, dass es über zwei Mil­lio­nen Kom­bi­na­ti­ons­mög­lich­kei­ten mit Effek­ten, Über­la­ge­run­gen und Fil­tern gibt. Eben­so leicht, wie man die­se Effek­te anwen­den kann, las­sen die Bil­der sich dann auch in sozia­len Netz­wer­ken tei­len. Wegen der gro­ßen Fül­le der Mög­lich­kei­ten rich­tet sich “Pixlr” aber auch an Pro­fis, die etwa Col­la­gen anfer­ti­gen, Dop­pel­be­lich­tun­gen oder Schat­tie­run­gen in ihre Bil­der ein­bau­en wol­len. Span­nend: Der Her­stel­ler erwei­tert sei­ne App regel­mä­ßig um neue Effek­te. “Pixlr” ist kos­ten­los bei Goog­le Play vorhanden.

6. Vignet­te: Kame­ra und Bild­be­ar­bei­tung in einer App

“Vignet­te” ist kei­ne rei­ne Effekt-App und Bild­be­ar­bei­tung, son­dern sie kann auch die Kame­ra-App erset­zen – und wie! Die Anwen­dung bie­tet nicht nur einen digi­ta­len Zoom, son­dern auch einen Time-Lap­se-Modus, mit dem sich spek­ta­ku­lä­re Zeit­raf­fer-Fil­me auf­neh­men las­sen. Für ambi­tio­nier­te, aber unge­üb­te Foto­gra­fen hält die App Hilfs­mit­tel wie etwa ein Ras­ter für die soge­nann­te Drit­tel-Regel bereit. Nach die­ser Regel soll das Haupt­mo­tiv eines Bil­des auf einem Schnitt­punkt oder an einer Ras­ter­li­nie lie­gen. Wenn sich das Motiv nicht in einem Drit­tel des Bil­des, son­dern ein­fach in der Mit­te befin­det, wir­ken Fotos oft etwas lang­wei­lig und sta­tisch. Ein wei­te­rer Schwer­punkt von “Vignet­te” liegt auf Vin­ta­ge-Effek­ten, mit denen Sie Ihre Bil­der antik aus­se­hen las­sen kön­nen. Die Auf­nah­men wir­ken dann etwa so, als ob sie mit einer Pola­roid-Sofort­bild­ka­me­ra geschos­sen wor­den wären. Die App ist über Goog­le Play kos­ten­pflich­tig herunterzuladen.

7. Z Came­ra: Für die schnells­ten Bilder


5 Fun Facts zum The­ma Fotografieren

  • Rie­si­ge Men­gen: Momen­tan wer­den pro Jahr welt­weit knapp 400 Mil­li­ar­den Fotos geschos­sen – das sind mehr, als alle Men­schen zusam­men im 19. Jahr­hun­dert gemacht haben. 300 Mil­lio­nen Fotos wer­den außer­dem pro Tag bei Face­book hochgeladen.
  • Insta­gram in den USA: Knapp 30 Pro­zent der US-Bevöl­ke­rung nut­zen Insta­gram, um Fotos zu teilen.
  • Smart­pho­ne statt Kame­ra: Laut einer Stu­die grei­fen 69 Pro­zent der Deut­schen beim Foto­gra­fie­ren zum Smart­pho­ne, wäh­rend nur noch 35 Pro­zent eine Kom­pakt­ka­me­ra nutzen.
  • Jede Men­ge Face­book: Immer­hin vier Pro­zent aller Fotos, die jemals geknipst wur­den, sind bei Face­book gespeichert.
  • Insta­gram-Beat: In jeder Sekun­de ver­ge­ben die Insta­gram-Nut­zer ins­ge­samt 8.000 Likes für Fotos.

Mit der App Z Came­ra kön­nen Sie vor allem schnel­le Bil­der und Vide­os machen. Per Live-Fil­ter sehen Sie, wie die Auf­nah­men mit den ver­schie­de­nen Fil­tern aus­se­hen, noch bevor Sie auf den Aus­lö­ser drü­cken. Und um zwi­schen Foto und Video zu wech­seln, strei­chen Sie ein­fach über das Dis­play . Z Came­ra hat neben den übli­chen Bild­be­ar­bei­tungs­funk­tio­nen auch einen HDR-Modus, mit dem die Belich­tung in hel­len und dunk­len Bild­be­rei­chen aus­ge­gli­chen wird. Beson­ders ein­fach ist auch die Benut­zer­ober­flä­che gestal­tet. Sie bekom­men das Pro­gramm in einer Grund­ver­si­on kos­ten­los bei Goog­le Play. Wei­te­re Funk­tio­nen las­sen sich nachkaufen.

Auch als Anfän­ger tol­le Effek­te erzielen

Die meis­ten der vor­ge­schla­ge­nen Apps sind sehr intui­tiv und auch für Anfän­ger in der Regel leicht zu bedie­nen. Um krea­ti­ve und ein­drucks­vol­le Effek­te zu erzie­len, muss man also weder ein Pro­fi sein, noch viel Zeit oder Geld inves­tie­ren — die­se Erfah­rung wer­den Sie machen, wenn Sie eine oder meh­re­re der vor­ge­schla­ge­nen Apps selbst aus­pro­bie­ren. Wie Sie sol­che Bil­der auch ohne Effekt­pro­gram­me hin­be­kom­men, kön­nen Sie außer­dem im UPDATED-Rat­ge­ber “Grund­la­gen der digi­ta­len Foto­gra­fie: Tipps für Ein­stei­ger” nach­le­sen.

Mehr zum The­ma Bild­be­ar­bei­tung fin­den Sie im Rat­ge­ber “Bild­be­ar­bei­tung: 4 nütz­li­che und kos­ten­lo­se Pro­gram­me”.

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