Fin­ger­ab­druck statt Pass­wort – Micro­soft hat eine Tas­ta­tur mit ein­ge­bau­tem Sen­sor vor­ge­stellt. Die Ver­bin­dung wird via Blue­tooth erreicht. Aktu­ell wird die Authen­ti­fi­zie­rung per Fin­ger­ab­druck aller­dings nur mit Win­dows 10 funk­tio­nie­ren.

Eigent­lich war nach der Vor­stel­lung des neu­en Mac­Book Pro mit Touch Bar und Touch ID auch erwar­tet wor­den, dass für den Desk­top-Mac eine exter­ne Tas­ta­tur mit Touch Bar erschei­nen wür­de. Doch wäh­rend Apple-Fans sich vor­erst noch gedul­den müs­sen, stellt Micro­soft eine neue Blue­tooth-Tas­ta­tur vor. Die­se hat auch einen Fin­ger­ab­druck­sen­sor an Bord, unter­schei­det sich sonst aber nicht vom bereits erhält­li­chen Sur­face Key­board. Die Authen­ti­fi­zie­rung eig­net sich für die Anmel­dung mit Win­dows Hel­lo und wur­de direkt neben der rech­ten ALT-Tas­te inte­griert. Die Tas­ta­tur ver­fügt über eine Reich­wei­te von ca. sie­ben Metern, misst 420,9 x 112,6 x 19,3 Mil­li­me­ter und soll­te bei nor­ma­ler Nut­zung etwa alle zwei Mona­te auf­ge­la­den wer­den. Preis­lich soll die Tas­ta­tur bei 129,99 US-Dol­lar lie­gen.

Apple-Jün­ger gehen leer aus – der euro­päi­sche Markt eben­falls?

Wer sei­ne Apple-Gerä­te über die neue Tas­ta­tur steu­ern will, muss jedoch auf den Fin­ger­ab­druck­sen­sor ver­zich­ten. Der­zeit gibt es kei­ne Mac-Trei­ber, die die­se Nut­zung ermög­li­chen wür­den. Dass Micro­soft ein ent­spre­chen­des Pro­gramm bereit­stellt, erscheint auch unwahr­schein­lich. Hier wäre hin­ge­gen Apple selbst gefor­dert. Gut mög­lich aber, dass die Kali­for­ni­er hin­ge­gen bald ihre eige­ne Tas­ta­tur nach­lie­fern. Doch der­zeit ist auch ein euro­päi­scher Markt­start noch unbe­stä­tigt. Wäh­rend das Key­board mit Fin­ger­print-ID in den USA ab Som­mer erhält­lich sein soll, schweigt Micro­soft zu einem Ver­kaufs­start hier­zu­lan­de noch.