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Spielekonsolen

Kick­star­ter: Zocken und pro­gram­mie­ren mit Game­bui­no META

Optik von gestern, Inhalt von morgen: Mit dem Gamebuino META lassen sich Games nicht nur spielen, sondern auch programmieren.

Retro und doch fort­schritt­li­cher als die meis­ten Kon­kur­ren­ten: Das Kick­star­ter-Pro­jekt Game­bui­no META legt Gaming in die Hän­de der Spie­ler. Im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes. Über den klei­nen Con­trol­ler in Holz-Optik kann nicht nur gezockt, son­dern auch selbst pro­gram­miert werden.

Vie­le Gamer kom­men irgend­wann an den Punkt, an dem sie ein Spiel nicht nur spie­len, son­dern auch gern selbst gestal­ten wür­den. Doch die Pro­gram­mier­spra­che lernt man nicht mal so neben­bei und die dazu nöti­ge Tech­nik gehört auch nicht zur Grund­aus­stat­tung. So wird der Traum vom eige­nen Game meist wie­der an den Nagel gehängt. Die­ses Pro­blem hat auch das Team um den Fran­zo­sen Auré­li­en Rodot erkannt und das Crowd­fun­ding-Pro­jekt Game­bui­no META gestar­tet. Rodot glaubt fest dar­an, dass jeder die Chan­ce haben soll­te, etwas zu pro­gram­mie­ren, und räumt mit sei­ner Kick­star­ter-Kam­pa­gne flei­ßig die Hür­den aus dem Weg.

Der Game­bui­no META ist eine klei­ne, hand­li­che Kon­so­le im Retro­de­sign. Auf ihr kön­nen Zocker ihre Lieb­lings­spie­le spie­len oder rela­tiv ein­fach selbst zum Spie­le­de­si­gner wer­den. Rodot glaubt dar­an, dass selbst Gamer, die sich bis­lang nur für fer­ti­ge Spie­le inter­es­sier­ten, bald selbst zum Codie­ren über­ge­hen – weil das mit sei­ner Erfin­dung so viel Spaß macht.

Gaming­spaß für unter­wegs: Game­bui­no META

Die klei­ne Kon­so­le passt locker in die Hosen­ta­sche und soll weni­ger die hei­mi­sche Xbox & Co. erset­zen, son­dern den (begrenz­ten) Gaming­spaß vom Smart­pho­ne auf ein bes­ser geeig­ne­tes Gerät holen. Eine microSD-Kar­te sorgt für extra Spei­cher­platz. Ide­al also, um auf dem Weg zur Arbeit, in Pau­sen oder öden Mee­tings kei­ne Lan­ge­wei­le auf­kom­men zu lassen.

Und wer nun selbst pro­gram­mie­ren will, dem hel­fen die Lern­pro­gram­me von “my first game ever” bis hin zu “making a kil­ler AI”. Begon­nen wird die Coder-Lauf­bahn übri­gens mit dem guten alten Ping-Pong-Game. Auch mit kei­ner­lei vor­he­ri­ger Erfah­rung lässt sich so inner­halb weni­ger Stun­den bereits das ers­te eige­ne Spiel auf die Bei­ne stel­len. Die Lern­pro­gram­me basie­ren dabei auf C/C++. Der Game­bui­no META ist ein Open-Source Programm.

Hier die wich­tigs­ten Daten zum Game­bui­no META:

  • Micro­con­trol­ler: ATSAMD21, 32 bit ARM Cor­tex M0+, 256 KB flash, 32 KB RAM.
  • Dis­play: 1.8″, 80 x 64px RGB 16 bit (oder 160 x 128 px, 16 Far­ben). 25 FPS Bild­wie­der­hol­ra­te (Stan­dard) bis zu 50 FPS.
  • Akku: LiPo 3.7V 900 mAh (vor­aus­sicht­lich), wird per micro-USB-Port gela­den (wie Smartphone).
  • Sound: 10 bit DAC, Mut­li-Chan­nel-8bit-WAV-Play­back, 2.5 W Class-D-Audio-Amp, 3.5mm Kopf­hö­rer­buch­se, 1 W speaker
  • But­tons: D‑pad, A, B, Home, Menu
  • microSD-Kar­ten­slot: FAT- und FAT32-kom­pa­ti­bel. Optio­nal microSD-Karte.

Das Kick­star­ter-Pro­jekt sucht noch Unter­stüt­zer. Das Finan­zie­rungs­ziel wur­de bereits zur Hälf­te erreicht. Knapp zwei Mona­te lang wird noch gesam­melt. Wer zu den Spen­dern (und ab Dezem­ber 2017 auch zu den Gamern und Pro­gram­mie­rern) gehö­ren möch­te, kann sich noch ein Ear­ly-Bird-Spe­cial für 79 Euro sichern. Dar­in ent­hal­ten: Game­bui­no META, microSD-Card mit Spie­len und alles, was es zum Ent­wi­ckeln braucht.

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