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“Kevin”: Smar­ter Laut­spre­cher täuscht Ein­bre­chern Anwe­sen­heit vor

Dank des smarten Lautsprechers Kevin sollen Einbrecher künftig vom Eindringen abgehalten werden.

Kevin allein zu Haus – das ist künf­tig kein Pro­blem mehr. Denn Kevin ist ein smar­ter Laut­spre­cher, der poten­zi­el­le Ein­bre­cher davon über­zeu­gen soll, dass die Unter­kunft belebt ist – selbst wenn alle Bewoh­ner aus­ge­flo­gen sind. Kevin agiert mit Licht und Geräu­schen und imi­tiert damit Alltagstätigkeiten.

Von Wei­tem sieht Kevin aus wie eine klei­ne Hand­ta­sche aus Jeans­stoff, doch bei genaue­rem Hin­se­hen ver­birgt sich hin­ter dem Gad­get ein smar­ter Laut­spre­cher. Und die­ser bringt eine Funk­ti­on mit, die vor allem Men­schen schät­zen wer­den, die Angst vor Ein­bre­chern haben. Denn Kevin kann die Anwe­sen­heit im eige­nen Zuhau­se vor­täu­schen, berich­tet The Ver­ge.

Allei­ne in Deutsch­land wur­de 2016 mehr als 150.000 Mal in frem­des Eigen­tum ein­ge­bro­chen. Nur zehn Pro­zent der Taten wer­den auf­ge­klärt. Gut zwei Drit­tel der Opfer füh­len sich nach einem Ein­bruch in der eige­nen Unter­kunft nicht mehr sicher. 

Wer bis­her bei län­ge­rer Abwe­sen­heit das Licht ange­las­sen oder den Timer des Fern­se­hers pro­gram­miert hat, um mög­li­chen Ein­dring­lin­gen weis­zu­ma­chen, dass jemand im Haus ist, kann sich nun auf den smar­ten Laut­spre­cher der Schwei­zer Fir­ma Miti­pi ver­las­sen. Die­ser erweckt durch Licht- und Schat­ten­ef­fek­te, Akus­tik und einer intel­li­gen­ten Steue­rung den Ein­druck, als sei Kevin eben nicht allein zu Haus.

Kevin kann Duschen und Kochen imitieren

Dabei wer­den die Bewe­gun­gen von Bewoh­nern mög­lichst detail­ge­treu imi­tiert, sodass es für poten­zi­el­le Ein­bre­cher so aus­sieht, als wür­de jemand fern­se­hen, Musik hören, kochen, duschen und ande­ren all­täg­li­chen Din­gen nach­ge­hen. Akti­ve Prä­ven­ti­on anstatt reak­ti­ver Alarm – auf die­se Wei­se sol­len Ein­brü­che von vorn­her­ein ver­hin­dert werden.

Für die Instal­la­ti­on von Kevin wird neben einer Steck­do­se nur noch eine WiFi- Ver­bin­dung benö­tigt. Der Laut­spre­cher lässt sich dann per App steu­ern – natür­lich auch aus der Ferne.

Noch ist Kevin aller­dings nicht zu bekom­men. Die Finan­zie­rung soll dem­nächst erst auf der Crowd­fun­ding-Platt­form Kick­star­ter ins Rol­len kommen.

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