Apple-Fans müs­sen auf den ers­ten smar­ten Laut­spre­cher aus Cup­er­ti­no noch etwas war­ten. Denn wie das Unter­neh­men jetzt bekannt gab, kommt der Spea­ker nicht vor 2018 in den Han­del. Dann sol­len zunächst drei Län­der belie­fert wer­den.

Eigent­lich woll­te Apple sei­nen Home­Pod schon im Dezem­ber an die ers­ten Kun­den aus­lie­fern. So zumin­dest waren die Plä­ne des Tech-Gigan­ten aus Cup­er­ti­no, als er im Rah­men der Ent­wick­ler­kon­fe­renz WWDC im Juni den smar­ten Laut­spre­cher vor­stell­te. Kein Wun­der, ist das Weih­nachts­ge­schäft doch von jeher die wich­tigs­te Zeit des Jah­res für das Unter­neh­men – wie sich auch gera­de wie­der am Ver­kauf des iPho­ne X zeigt.

Den Home­Pod aber wird man noch ver­geb­lich unterm Weih­nachts­baum suchen. Denn San­ta Claus kann nicht lie­fern: Laut 9toMac hat Apple bekannt gege­ben, dass der Spea­ker nicht vor 2018 kommt. Einen Grund dafür nann­ten die Kali­for­ni­er aber nicht. Mög­li­cher­wei­se ste­cken wei­te­re Arbei­ten an der Mul­ti­room-Appli­ka­ti­on Air­Play 2 hin­ter der Ver­zö­ge­rung. Oder neue Siri-Funk­tio­nen erfor­dern wei­te­re Anpas­sun­gen an der Sprach­soft­ware.

Deutsch­land steht nicht oben auf der Release-Lis­te

Für die deut­schen Apple-Fans hat die Ankün­di­gung zunächst kei­ne prak­ti­schen Aus­wir­kun­gen – der deut­sche Markt war ohne­hin nicht oben auf der Lis­te der Län­der, in denen der Home­Pod als Ers­tes star­ten soll­te. Statt­des­sen nahm Apple zunächst den US-ame­ri­ka­ni­schen Hei­mat­markt sowie Groß­bri­tan­ni­en und Aus­tra­li­en ins Visier. Nur für die­se Län­der stand der Ter­min Dezem­ber 2017 im Raum, Deutsch­land soll­te ohne­hin erst im kom­men­den Jahr fol­gen. Nun gilt: 2018 für alle. Deutsch­land dürf­te aber den­noch den ande­ren Län­dern nach­fol­gen. Ver­mut­lich muss Siri erst noch ein­mal den Deutsch­un­ter­richt inten­si­vie­ren.

Per­fek­ter Sound als Home­Pod-Mar­ken­zei­chen?

Dabei stan­den die smar­ten Funk­tio­nen gar nicht so sehr im Vor­der­grund, als Apple den Home­Pod vor­stell­te. Statt­des­sen hoben die Kali­for­ni­er vor allem den Sound her­vor, der ande­re Spea­ker in den Schat­ten stel­len könn­te. Mit sie­ben Hoch­tö­nern, 4‑Zoll-Sub­woo­fer und aus­ge­feil­ter Sound-Soft­ware soll der Home­Pod unter ande­rem glän­zen. Die ers­te Hör­pro­be wird nun aber auf sich war­ten las­sen.