Wie sauber ist die Atem­luft um mich herum? Die kleine Erfind­ung Pock­et­Lab misst die genauen Werte und zeigt Fein­staub, Ozon, Kohlen­stoff­diox­id & Co. in der dazuge­höri­gen App an – nur die Fahrkarte ans Meer bucht sie noch nicht automa­tisch.

Ger­ade in den Großstädten wird Luftver­schmutzung ein immer größeres The­ma. Nicht nur Asth­matik­er lei­den unter unsauber­er Atem­luft. Wer wis­sen möchte, wie schlecht es tat­säch­lich um die Luft der eige­nen Umge­bung bestellt ist, kann dies vielle­icht bald mit Pock­et­Lab messen und sich die Werte direkt auf dem Smart­phone anzeigen lassen. Gemessen wer­den neben Kohlen­stoff­diox­id, Ozon und Fein­staub auch Tem­per­atur, Luft­feuchtigkeit, Luft­druck und Licht. Das soll im All­t­ag Auskun­ft über die Atem­luft geben, dürfte aber auch für Wan­der­er inter­es­sant sein, die sich in höhere Gebi­ete vor­wa­gen. Wis­senschaftler kön­nen auf diese Art zudem ein­fach kom­plexe Dat­en gener­ieren und ver­wen­den.

PocketLab – Kleines Labor für die Hosentasche

Doch das kom­pak­te Gerät gibt nicht nur Auf­schluss über die Luftqual­ität auf dem Arbeitsweg, beim Wan­dern oder während ein­er wis­senschaftlichen Exkur­sion. Es eignet sich auch pri­ma dazu, Schulkindern die Welt der Forschung nahezubrin­gen. So zeigt das Taschen­la­bor etwa, wie sich die Luft in der Nähe ein­er Kerze verän­dert. Auch bei kom­pliziert­eren Exper­i­menten liefert Pock­et­Lab zuver­läs­sig die genauen Werte.

Wer das Kick­starter-Pro­jekt unter­stützen möchte, kann dies noch bis zum 21. Dezem­ber auf der Plat­tform selb­st oder über die Home­page des Start-ups tun. Das Finanzierungsziel ist bere­its erre­icht, sodass der Mark­t­start des Gad­gets zu erwarten ist. Wer sich das Mini-Labor sich­ern möchte, dem ste­ht derzeit noch das Ear­ly-Bird-Spe­cial zur Ver­fü­gung: Für 198 US-Dol­lar (ca. 170 Euro) erhal­ten Unter­stützer eines der Geräte inklu­sive Schutzhülle, wenn die Pro­duk­tion plan­mäßig ver­läuft. An Schulk­lassen richtet sich wiederum das “Class­room Set”, beste­hend aus fünf Geräten. Die Kosten hier­für liegen bei 990 US-Dol­lar (ca. 850 Euro). Die weltweite Aus­liefer­ung der Taschen­la­bore ist für Okto­ber 2018 geplant.