Möglicherweise startet Apple die Produktion der nächsten iPhones in zwei Stufen. Nach Informationen aus der Zuliefererkette könnte die Fertigung des iPhone 8 erst im September beginnen. Der Grund dafür: Angeblich entwickelt das Unternehmen einen völlig neuen Fingerabdrucksensor, was mehr Zeit in Anspruch nimmt. Auch der Release des Jubiläums-iPhones könnte sich dadurch verzögern.

Vor Kurzem noch erfreute das Gerücht die iPhone-Fans, dass Apple mit der Produktion seiner nächsten Smartphones schon im Juni statt wie üblich im Juli starten könnte. Nun macht eine neue Annahme die Runde, die in die andere Richtung geht. Die taiwanische Zeitung DigiTimes will aus Zuliefererkreisen erfahren haben, dass sich zumindest die Fertigung des iPhone 8 verzögert. Demnach könnte die Produktion des erwarteten iPhone 7s und iPhone 7s Plus zwar tatsächlich schon eher beginnen, doch sollen die beiden Modelle nur ein leichtes Upgrade zum iPhone 7 und iPhone 7 Plus darstellen. Das mit Spannung erwartete Jubiläums-iPhone dagegen könnte in komplett neuem Gewand erscheinen.

Ist ein neuer Fingerabdrucksensor Grund für die Verspätung?

Offenbar ist auch das Design der Grund für den verspäteten Produktionsstart. Angeblich will Apple für den neuen Fingerabdrucksensor im iPhone 8 weder auf die Ultraschall-Technologie „Sense ID“ von Qualcomm noch auf „Natural ID“ von Synaptics setzen. Stattdessen entwickelt man in Cupertino einen eigenen Fingerabdrucksensor und bedient sich dabei der Algorithmen des 2012 übernommenen Unternehmens AuthenTec sowie einer Glas-Identifikationstechnologie von Privaris.

Der Fingerabdrucksensor könnte beim iPhone 8 in der Touch Bar des OLED-Displays sitzen. Diese soll, ähnlich wie beim neuen MacBook Pro eine Art „Function Area“ darstellen und eine vereinfachte Steuerung und Bedienung ermöglichen. Viele Quellen erwarten, dass der Bildschirm des nächsten Apple-Flaggschiffs 5,8 Zoll messen wird. Kein anderes iPhone hat bislang ein solch großes Display.