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Smartphones

iOS 11.2.6 ist da – mit Fix für den Telugu-Bug

iPhone und Apple Watch werden durch das Update ebenso geschützt wie ein Mac.

Groß­kampf­tag für Apple-User: Wer sein Heim vor allem mit den Gerät­schaf­ten aus Cup­er­ti­no bestückt hat, für den ste­hen gleich vier Updates ins Haus. Denn Apple hat iOS 11.2.6, macOS 10.13.3, watchOS 4.2.3 und tvOS 11.2.6 ver­öf­fent­licht. Die Updates neh­men in ers­ter Linie einen ganz bestimm­ten Bug ins Visier.

Eigent­lich steht mit iOS 11.3 die nächs­te Stu­fe des iPho­ne-Betriebs­sys­tems schon vor der Tür, die zwei­te Beta ist längst aus­ge­rollt. Hin­ter den Kulis­sen in Cup­er­ti­no wird offen­bar sogar schon an der Ver­si­on iOS 12 getüf­telt. Den­noch hat Apple jetzt noch den Schal­ter für neue Updates sei­ner vier grund­le­gen­den Betriebs­sys­te­me umgelegt.

Nötig wur­de dies vor allem durch den soge­nann­ten “Telugu”-Bug. Denn durch einen Pro­gramm­feh­ler, benannt nach einem indi­schen Dia­lekt, konn­te eine ein­fa­che Nach­richt iPho­ne und Co. abstür­zen las­sen. Nötig war ledig­lich eine iMes­sa­ge mit einem bestimm­ten Telugu-Schrift­zei­chen. Auch über Dritt­an­bie­ter-Apps wie Face­book oder Whats­App war die Atta­cke mög­lich. Die Fol­gen zeigt unter ande­rem der kur­ze Clip in die­sem Tweet:

Ein schnel­les Update schafft Sicher­heit vor der Gefahr durch eine Telugu-Nachricht

In der Beta des Betriebs­sys­tems iOS 11.3, das im Früh­jahr final zur Ver­fü­gung ste­hen soll, ist der Bug bereits beho­ben. Mit iOS 11.2.6 zieht der Bug­fix aber schon jetzt auf iPho­ne, iPad und Co. Dane­ben soll das Update ein Pro­blem behe­ben, dass die Ver­bin­dung man­cher Dritt­an­bie­ter-Apps zu exter­nem Zube­hör verhinderte.

Auch in macOS und watchOS, wo der Telugu-Pro­gramm­feh­ler vor­han­den war, wur­de er repa­riert. Für den iMac Pro gibt es übri­gens ein geson­der­tes Update macOS High Sier­ra 10.13.3.

Allen Apple-Usern wird emp­foh­len, die Updates schnellst­mög­lich zu instal­lie­ren, ent­we­der OTA (“over the air”) oder per iTu­nes. iPho­ne-Besit­zer, die am Beta-Soft­ware-Pro­gramm teil­neh­men und die aktu­el­le Test­ver­si­on von iOS 11.3 bereits auf­ge­spielt haben, brau­chen hin­ge­gen nicht wei­ter zu unternehmen.

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