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Hua­wei: “Ark OS” statt Android?

Künftig könnte sich Huawei von Android lossagen: mit Ark OS?

Dass Hua­wei schon an einem eige­nen Betriebs­sys­tem arbei­tet, galt in der Tech-Bran­che schon län­ger als wahr­schein­lich. Nach­dem der Han­dels­krieg zwi­schen Chi­na und den USA nun auch den Kon­zern emp­find­lich getrof­fen hat, sol­len die Arbei­ten aller­dings auf Hoch­tou­ren lau­fen. Neue Leaks gehen von einem Betriebs­sys­tem namens “Ark OS” aus.

Der­zeit sieht alles danach aus, als wür­de Goog­le Hua­wei tat­säch­lich die Android-Lizenz ent­zie­hen. So ganz unvor­be­rei­tet trifft das den Kon­zern aus dem Reich der Mit­te nicht. Der arbei­tet schon län­ger dar­an, Android-unab­hän­gig zu wer­den. Laut GSMAre­na war hier­zu lan­ge an einem Sys­tem namen “Hong­Meng OS” gebas­telt wor­den. Glaubt man jüngs­ten Gerüch­ten, könn­te sich Hua­wei aller­dings einen weni­ger sper­ri­gen – und stär­ker inter­na­tio­nal anmu­ten­den – Namen aus­ge­dacht haben.

Angeb­lich soll der Kon­zern am 24. Mai beim EUIPO (Amt der Euro­päi­schen Uni­on für geis­ti­ges Eigen­tum) einen Patent-Antrag auf die Namen “Hua­wei Ark OS”, “Ark” und “Ark OS” ein­ge­reicht haben.

Ark OS seit 2015 in Arbeit?

Bis­lang ist noch nicht klar, in wel­chem Ent­wick­lungs­sta­di­um sich “Ark OS” befin­det. Gerüch­ten zufol­ge strebt Hua­wei bereits seit 2015 danach, sich von Android zu lösen. Was bis vor weni­gen Tagen noch als Mög­lich­keit ein­ge­stuft wer­den konn­te, scheint mit dem Android-Bann aller­dings zur Not­wen­dig­keit zu werden.

Dabei denkt Hua­wei anschei­nend an ein voll­um­fäng­li­ches Betriebs­sys­tem, das mit dem haus­ei­ge­nen Inter­face EMUI kom­pa­ti­bel ist und auch mit einem eige­nen App-Store ver­knüpft wer­den soll. Dazu arbei­tet der Kon­zern wohl mit der Open-Source-Platt­form Apto­ide zusam­men – ein eige­ner Play Store nach Samsung’schen Vor­bild könn­te also auch schon in Arbeit sein.

Gut mög­lich, dass Hua­wei mit “Ark OS” die wirt­schaft­li­chen Rück­schlä­ge der ver­gan­ge­nen Tage abfe­dern kann. Und auch der End­ver­brau­cher hät­te davon einen Vor­teil: Die Land­schaft der Betriebs­sys­te­me wür­de dadurch wie­der ein wenig plu­ra­lis­ti­scher wer­den, also wie­der mehr Aus­wahl­mög­lich­kei­ten bieten.

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