Gute Nach­richt für die Besit­zer von Android-Smart­pho­nes: Goog­le redu­ziert die Grö­ße von App-Updates erneut. Bereits Anfang des Jah­res hat­te das Unter­neh­men einen Algo­rith­mus vor­ge­stellt, mit dem über den Play Store gela­de­ne Updates mög­lichst klein gehal­ten wer­den sol­len. Die neue Metho­de ver­rin­gert die Grö­ße nun noch ein­mal im Schnitt um 65 Pro­zent.

Vie­le instal­lier­te Apps bedeu­ten auch vie­le Updates. Fast täg­lich ver­mel­det das Smart­pho­ne, dass eine Aktua­li­sie­rung für eine Anwen­dung bereit­steht. Gro­ße Updates kön­nen eini­ge Zeit oder gar Daten­vo­lu­men kos­ten, wenn sie nicht im WLAN her­un­ter­g­la­den wer­den. Des­halb ist Goog­le dar­um bemüht, die Aktua­li­sie­run­gen für Android-Apps mög­lichst klein zu hal­ten. In die­sem Jahr hat­te das Unter­neh­men aus Kali­for­ni­en schon den bsdiff Algo­rith­mus ein­ge­führt, mit dem nicht mehr die gesam­te APK, also der Code der App, her­un­ter­ge­la­den wer­den muss­te. Dadurch ver­rin­ger­te sich die Grö­ße von Updates bereits durch­schnitt­lich um 47 Pro­zent.

Nun tut es Goog­le erneut: Auf sei­nem Ent­wick­ler-Blog gibt der Such­ma­schi­nen-Rie­se bekannt, dass dank eines neu­en Ver­fah­rens namens File-by-File patching die Grö­ße von Updates für Android-Apps noch ein­mal deut­lich redu­ziert wird. Mit die­ser Metho­de wer­den über einen Patch nur die tat­säch­li­chen Ände­run­gen an einer App her­un­ter­ge­la­den und in die bestehen­de Soft­ware ein­ge­spielt, was aller­dings eine stär­ke­re Leis­tung des Pro­zes­sors erfor­dert. Das Ver­fah­ren ist des­halb auf auto­ma­ti­sche Updates beschränkt, die in der Regel nachts im Hin­ter­grund ablau­fen.

Updates für Android-Apps sind nun im Schnitt 65 Pro­zent klei­ner

Besit­zer eines Android-Smart­pho­nes dür­fen sich über durch­schnitt­lich um 65 Pro­zent ver­klei­ner­te App-Updates freu­en. Eini­ge Aktua­li­sie­run­gen schrump­fen sogar um 90 Pro­zent. Bei­spiels­wei­se redu­ziert sich die Update-Grö­ße der Net­flix-App für Android von 7,7 Mega­byte auf 1,2 Mega­byte, bei Goog­le Maps sind es anstatt 17,5 nur noch 9,6 Mega­byte.