Der offi­zi­el­le Launch bestä­tigt nun, was vie­le Leaks bereits vor­her­ge­sagt haben: Die Fit­Bit Ver­sa kommt als Apple-Watch-Loo­ka­li­ke daher und lie­fert neben schlan­kem Design auch noch jede Men­ge nütz­li­cher Funk­tio­nen. Schon vor Wochen gab Fit­Bit selbst bekannt, mit dem neu­en Weara­ble eine brei­te Ziel­grup­pe anspre­chen zu wol­len. Die fällt mit dem Launch anschei­nend eher weib­lich aus.

Vier Tage Akku, Musik ohne Smart­pho­ne, Schritt­zäh­ler, Schlaf­ana­ly­se und Peri­oden-Pro­to­koll: Die Fit­Bit Ver­sa fährt mit viel­fäl­ti­gen Funk­tio­nen, hoher App-Kom­pa­ti­bi­li­tät und lang­le­bi­ger Bat­te­rie auf. Für inten­si­ve Sport­ler scheint die intel­li­gen­te Uhr aller­dings weni­ger gedacht. Ein ein­ge­bau­tes GPS-Modul fehlt ihr bis­lang, wodurch beim Rou­ten-Tracking immer noch das Smart­pho­ne mit von der Par­tie sein muss. Dafür soll sie ein funk­tio­na­ler Hel­fer im All­tag sein und all jene abho­len, die zu einem bewuss­ten Lebens­stil ten­die­ren und diver­se gesund­heit­li­che Para­me­ter gern hin und wie­der über­prü­fen wol­len.

Kon­zen­tra­ti­on auf weib­li­che Käu­fer­schicht

Bereits vor­ab hat­te James Park, CEO von Fit­Bit, ver­kün­det, dass die neue Fit­Bit Smart­watch kein dezi­dier­tes Sport­ler-Tool sein wird, son­dern eine mög­lichst brei­te Käu­fer­schicht anspre­chen soll. Die soll wohl haupt­säch­lich aus Frau­en bestehen. Der Clou an der Smart­watch: Mit ihr las­sen sich die Peri­ode pro­to­kol­lie­ren und spe­zi­fi­sche Sym­pto­me des Zyklus auf­zeich­nen. Die­se kön­nen mit ande­ren Sta­tis­ti­ken wie Schlaf, sport­li­cher Akti­vi­tät und Kör­per­ge­wicht ver­knüpft wer­den, wie der Her­stel­ler bei sei­nem Launch am gest­ri­gen Diens­tag in Indi­en bekannt gab.

Dort räum­te er aller­dings auch ein, dass nicht alle Funk­tio­nen schon bei Ver­kaufs­start ver­füg­bar sein wer­den. Updates wür­den dem­nach nach und nach erfol­gen und immer mehr Fea­tures frei­ge­schal­tet.

Lie­fe­rung erfolgt wohl im April

Beim Kauf erhält der Weara­ble-Inter­es­sier­te somit eine fla­che und schlan­ke Uhr mit LCD-Touch­screen und 34 Mil­li­me­tern Bild­dia­go­na­le bei einer Auf­lö­sung von 300 x 300 Pixel. Laut Fit­Bit ist die Hard­ware bis zu 50 Tie­fen­me­tern was­ser­ab­wei­send und somit auch für pas­sio­nier­te Schwim­mer geeig­net. Musik­strea­ming-Apps, Zif­fer­blät­ter und ein­fa­che Mes­sen­ger-Diens­te könn­ten aber bereits von Anfang an instal­liert wer­den.

Nach dem Launch in Fern­ost kann die Smart­watch bereits vor­be­stellt wer­den. Käu­fer müs­sen sich aber wohl bis April gedul­den, ehe ein Paket von Fit­Bit ein­trifft. Vor­ab wird die Uhr in Euro­pa nicht erhält­lich sein.