Sag’s mit einem GIF: Face­book lässt möglicher­weise schon bald die kleinen ani­mierten Mini-Film­chen in den Kom­mentaren zu. Erbricht sich das “Vomit”-Emoji kün­ftig Stück für Stück? Klatschen die Hände zum Applaus tat­säch­lich aneinan­der? Ein erster Test läuft bere­its.

Emo­jis sind – neben einem Text-Kom­men­tar – die beliebtesten Reak­tio­nen auf ein Post­ing auf Face­book. Doch wem die starre Grafik der kleinen Bild­chen zu ein­tönig ist, kann dem Ganzen schon bald Leben ein­hauchen. Laut Android Author­i­ty testet das soziale Net­zw­erk ger­ade eine Funk­tion, mit der die GIFs zukün­ftig in die Kom­men­tar­felder einge­bun­den wer­den kön­nen.

Damit würde die Haupt­seite nachziehen, denn im Face­book-Mes­sen­ger herrscht schon länger ein ani­miertes, reges Treiben. Hier­für ste­ht ein GIF-But­ton zur Ver­fü­gung, den die Nutzer anklick­en und anschließend nach ein­er passenden Ani­ma­tion suchen und sie ein­fü­gen kön­nen. Dabei sind die exter­nen Anbi­eter Giphy und Tenor vor­eingestellt, um die Mes­sen­ger-Fans mit immer neuem Nach­schub zu ver­sor­gen. Auch Twit­ter und What­sApp ken­nen ani­mierte Emo­jis schon.

Facebook verlangt vorgefertigte GIFs von externen Anbietern

Und nicht nur Emo­jis. Natür­lich sind auch alle anderen Clips möglich, bei denen wenige Bilder hin­tere­inan­der automa­tisch als kleines Mini-Video abge­spielt wer­den. Von berühmten Film­szenen über Games-Helden bis zu ani­mierten Sprüchen ste­ht den Nutzern im Mes­sen­ger eine schi­er unendliche Auswahl zur Ver­fü­gung. Nur eigens erstellte GIFs sind wohl weit­er­hin nicht möglich.

Bish­er hat­te sich Face­book immer gegen die Ver­wen­dung von GIFs gewehrt, denn es sollte nicht zu unruhig zuge­hen auf dem Por­tal. Doch der Wun­sch der User und der Erfolg auf dem Mes­sen­ger und anderen Plat­tfor­men haben das Zucker­berg-Team wohl eines Besseren belehrt. Zumal es mit der Ausweitung der Video-Inhalte selb­st für kräftig Bewe­gung auf der Seite sorgt. Wie viele Nutzer an dem Test teil­nehmen und wann alle anderen gegebe­nen­falls nachziehen dür­fen, gab Face­book nicht bekan­nt.