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Face­book bringt Sprech­bla­sen und Threads für Kommentare

Sprechblasen sollen zukünftig bei den Facebook-Kommentaren für Ordnung sorgen.

Face­book macht sich hübsch: Kom­men­ta­re wer­den zukünf­tig in Form von Sprech­bla­sen dar­ge­stellt und als Threads geglie­dert. Dadurch nimmt der Bereich unter den Bei­trä­gen mehr und mehr die Form eines Mes­sen­ger-Chats an. Die neue Optik soll zu einem rege­ren Aus­tausch unter den Mit­glie­dern führen.

Aus eckig wird jetzt rund – zumin­dest bei Face­book. Das sozia­le Netz­werk gestal­tet die Kom­men­tar­fel­der unter den Bei­trä­gen um. Statt alles ein­fach nur unter­ein­an­der auf­zu­lis­ten, wer­den die ein­zel­nen Kom­men­ta­re in Zukunft als grau hin­ter­leg­te Sprech­bla­sen auf­ge­führt. Wird auf einen Kom­men­tar reagiert, so erschei­nen die­se Ant­wor­ten als ein­ge­rück­te Sprech­bla­se. Dadurch wirkt die gesam­te Struk­tur auf­ge­räum­ter und über­sicht­li­cher. Wel­che Ant­wort sich nun auf einen Bei­trag und wel­che auf einen Kom­men­tar bezieht, lässt sich mit einem Blick erfas­sen. Doch die neue Funk­ti­on hät­te auch ihre Nach­tei­le: So neh­men die Sprech­bla­sen deut­lich mehr Platz ein als die ursprüng­li­chen Kom­men­ta­re. Das könn­te gera­de in der mobi­len Face­book-Ver­si­on dazu füh­ren, dass User sich durch schein­bar end­lo­se Threads scrol­len müssten.

Kommt auch mehr Wer­bung auf Facebook?

Face­book macht sich hübsch, damit die Nut­zer die Platt­form noch lie­ber und vor allem län­ger nut­zen. Soweit, so gut – doch steckt dahin­ter noch ein sehr mone­tä­res Ziel? Dar­auf deu­tet ein Bericht des Busi­ness Insi­der hin. In die­sem heißt es, dass sich Face­book wei­ter öff­nen und mit ver­schie­de­nen Online-Shops zusam­men arbei­ten möch­te. Dazu will die Platt­form das soge­nann­te Hea­der-Bidding für sei­ne mobi­le App ein­füh­ren. Hier­bei kon­kur­rie­ren die ver­schie­de­nen Anbie­ter um eine Wer­be­flä­che. Da das jedoch im Hin­ter­grund und für den Nut­zer unbe­merkt abläuft, wird dies zumin­dest vor­erst wohl kei­ne Aus­wir­kun­gen auf die aus­ge­spiel­ten Wer­b­e­inhal­te haben.

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