Face­book arbei­tet angeb­lich mit Hoch­druck an einer Kryp­to­wäh­rung für Whats­App-Trans­fers. Beim neu­en digi­ta­len Zah­lungs­mit­tel soll es sich um eine soge­nann­te „sta­ble coin“ han­deln, die an eine ande­re Wäh­rung gekop­pelt ist.

Auch in die­sem Jahr hat der Bit­coin mit sei­nen Aufs und Abs die Schlag­zei­len domi­niert. Nun scheint Face­book sich ein eige­nes digi­ta­les Zah­lungs­mit­tel gut vor­stel­len zu kön­nen. Laut Bloom­berg (via Strait­sTi­mes) arbei­tet das Unter­neh­men der­zeit an einer eige­nen Kryp­to­wäh­rung, die in Ver­bin­dung mit Whats­App ste­hen soll.

Sta­bi­ler als Bit­coin und Co.?

Die neue Wäh­rung soll für Whats­App-Trans­fers nutz­bar sein, damit User des Mes­sen­ger-Diens­tes in Zukunft Geld über­wei­sen kön­nen. Im Gegen­satz zum Bit­coin sei das neue Zah­lungs­mit­tel aller­dings als „sta­ble coin“ geplant.

Das bedeu­tet, dass das neue digi­ta­le Zah­lungs­mit­tel mög­lichst robust gestal­tet wird, etwa indem man es an eine ana­lo­ge Wäh­rung kop­pelt. Im Fal­le von Face­book soll die neue Kryp­to­wäh­rung an den US-Dol­lar gekop­pelt wer­den, heißt es wei­ter. Der Vor­teil: Eine sol­che „sta­ble coin“ ist bei wei­tem nicht so schwan­kend in ihren Aus­schlä­gen nach unten und oben wie etwa der Bit­coin.

Bewegt sich Face­book auf dün­nem Eis?

Eine Her­an­ge­hens­wei­se, die in die­sem Jahr bereits eini­ge Unter­neh­men umge­setzt haben. Dabei hat sich her­aus­ge­stellt, dass die Idee im All­tag ihre Tücken hat und schwer umzu­set­zen ist. Pro­mi­nen­te Namen auf die­sem Gebiet, zum Bei­spiel „Basis“, muss­ten bereits die Segel strei­chen. Ande­re Big Play­er wie „Tether“ sind regel­mä­ßig in der Dis­kus­si­on.

Face­book scheint sei­ne Idee in Sachen Whats­App-Wäh­rung aber sehr ernst zu neh­men. Mitt­ler­wei­le sei ein Team von rund 40 Mit­ar­bei­tern mit dem Pro­jekt beschäf­tigt. Es wäre der ers­te ganz gro­ße Tech-Name, der in Sachen Kryp­to­wäh­rung Nägel mit Köp­fen macht. Ein ers­ter Launch – wie lan­ge es bis dahin auch dau­ern mag – wür­de angeb­lich in Indi­en statt­fin­den.