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Car­Wink lässt Auto­fah­rer über Emo­jis kommunizieren

Mit CarWink können Autofahrer über ein Display an ihrer Heckscheibe mit Emojis kommunizieren.

Emo­jis sind bei der Kom­mu­ni­ka­ti­on über Mes­sen­ger-Diens­te und Social-Media-Kanä­le kaum noch weg­zu­den­ken. Jetzt könn­ten sie bald auch beim Auto­fah­ren für regen Aus­tausch sor­gen. Mög­lich macht es das Gad­get Car­Wink des kali­for­ni­schen Start-ups Inno­vart. Über ein klei­nes LED-Dis­play kann der Fah­rer den ande­ren Ver­kehrs­teil­neh­mern ver­schie­de­ne Bot­schaf­ten senden. 

Nor­ma­ler­wei­se kom­mu­ni­zie­ren Auto­fah­rer durch wil­des Ges­ti­ku­lie­ren und ihre Mimik mit­ein­an­der. Ein freund­lich gemein­tes Win­ken kann da manch­mal leicht miss­ver­stan­den und nega­tiv auf­ge­fasst wer­den. Ein klei­nes Gad­get könn­te die Ver­stän­di­gung bald ein­deu­ti­ger – und auch viel­fäl­ti­ger – gestal­ten. Das Start-up Inno­vart hat Car­Wink ent­wi­ckelt, ein kugel­för­mi­ges, auf­klapp­ba­res Dis­play, das sich per Saug­napf an die Heck­schei­be des Autos kle­ben lässt – um ande­ren Ver­kehrs­teil­neh­mern dar­über (fro­he) Bot­schaf­ten zu überbringen.

Car­Wink warnt von Bau­stel­len und Polizeikontrollen

Messages kom­men als LED-Lich­ter in Emo­ji-Form und rei­chen von einem ein­fa­chen “Dau­men hoch” als Dan­ke­schön über einen zer­knirsch­ten Smi­ley, der sich ent­schul­digt, bis zu einem eige­nen Emo­ti­con zum Flir­ten. Auch War­nun­gen für die Ver­kehrs­teil­neh­mer las­sen sich mit Car­Wink über­mit­teln. So kann etwa auf Poli­zei­kon­trol­len, Fuß­gän­ger oder Bau­stel­len hin­ge­wie­sen wer­den. Das Sor­ti­ment soll im Lau­fe der Zeit erwei­tert wer­den. Stin­ke­fin­ger, Kotz-Emo­jis oder ande­re böse gemein­te Sym­bo­le sucht man bis­lang aber ver­ge­bens. Die Auto­fah­rer sol­len das Dis­play zur freund­li­chen Kom­mu­ni­ka­ti­on nutzen.

Steue­rung via Dis­play und Sprachbefehl

Car­Wink funk­tio­niert per Smart­pho­ne-App. Ist die­se auf dem Han­dy instal­liert, kön­nen Befeh­le, wel­ches Emo­ji auf­leuch­ten soll, über die Anwen­dung direkt oder – noch ein­fa­cher und unge­fähr­li­cher – per Sprach­be­fehl gege­ben wer­den. Die Bat­te­rie lädt sich über ein inte­grier­tes Solar­pa­nel durch Son­nen­en­er­gie auf. Car­Wink lässt sich außer­dem indi­vi­dua­li­sie­ren – mit Kat­zen- und Hase­nöhr­chen oder einer Krone.

Beim Crowd­fun­ding auf Kick­star­ter hat das Gad­get schon genug Unter­stüt­zer gefun­den und soll vor­aus­sicht­lich ab Juli 2018 lie­fer­bar sein. Jetzt muss nur noch geklärt wer­den, ob Auto­fah­rer Car­Wink auch hier­zu­lan­de nut­zen dür­fen, ohne gegen die Stra­ßen­ver­kehrs­ord­nung zu verstoßen.

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