First things first. Dass die wich­tigs­ten Din­ge immer zuerst erle­digt wer­den soll­ten, hat auch Goog­le-Chef Sundar Pic­hai erkannt und ver­sprach in einem Twit­ter-Post, sich am Mon­tag­mor­gen um nichts ande­res als das aktu­el­le Goog­le-Pro­blem zu küm­mern. Dabei geht es um nichts Gerin­ge­res als die kor­rek­te Rei­hen­fol­ge, in der ein Bur­ger zu bele­gen ist.

Gehört der Käse auf oder unter das Bur­ger­fleisch? Und was ist eigent­lich die rich­ti­ge Posi­ti­on für Salat­blatt und Toma­te? Die­se Fra­ge wird gera­de heiß dis­ku­tiert. Doch nicht etwa in einem hip­pen Bur­ger-Restau­rant, son­dern auf Twit­ter. Denn der Bur­ger um den es geht, soll gar nicht geges­sen wer­den – er ist ein Emo­ji.

Der däni­sche Publi­zist Tho­mas Baek­dal hat­te die Debat­te um die kor­rek­te Rei­hen­fol­ge beim Bur­ger­be­lag los­ge­tre­ten. Ihm hat­te nach der kürz­lich erfolg­ten Neu­ge­stal­tung der Android-Emo­jis der signi­fi­kan­te Unter­schied zwi­schen dem Apple-Bur­ger-Emo­ji und dem Goog­le-Bur­ger-Emo­ji offen­bar schlaf­lo­se Näch­te berei­tet.

Danach kann­te die Netz­ge­mein­de kein Hal­ten mehr. Ver­meint­li­che Bur­ger-Spe­zia­lis­ten aus aller Welt mel­de­ten sich zu Wort und kom­men­tier­ten die rich­ti­ge bzw. fal­sche Schich­tung der Zuta­ten.

Goog­le-Chef steigt in Bur­ger-Dis­kus­si­on ein

Immer­hin: Das Gan­ze erreich­te sei­nen amü­san­ten Höhe­punkt, als sich ges­tern sogar Goog­le-Chef Sundar Pic­hai ein­schal­te­te. Er ver­sprach, sofort alles ste­hen und lie­gen zu las­sen, um sich gleich am Mon­tag­mor­gen um die­ses Pro­blem zu küm­mern. Vor­aus­ge­setzt natür­lich, man fin­de bis dahin eine Eini­gung über die rich­ti­ge Rei­hen­fol­ge beim Bur­ger­be­lag.

Doch wer nun glaubt, das The­ma Emo­jis sei nur eine Spaß­an­ge­le­gen­heit, der irrt. Schon seit eini­ger Zeit hat sich das Uni­code-Kon­sor­ti­um der klei­nen Smi­leys ange­nom­men. Die gemein­nüt­zi­ge Orga­ni­sa­ti­on aus Kali­for­ni­en legt Stan­dards für regu­lä­re Schrift­zei­chen fest – und beher­bergt nun auch einen Emo­ji-Rat. Die­ser konn­te etwa den Stan­dard der ver­schie­de­nen Haut­far­ben durch­set­zen, aus denen für Per­so­nen-Emo­jis aus­ge­wählt wer­den kann. Ob die­ser Rat nun auch bei der Bur­ger-Debat­te hin­zu­ge­zo­gen wer­den muss? Sobald Goo­g­les Arbeits­tag heu­te beginnt, wer­den wir es wis­sen. 😉