You­Tube Red und Goog­le Play Music wer­den zusam­men­wach­sen. Bis­lang wird die Bezahl-Platt­form Red nicht in Deutsch­land ange­bo­ten. Das könn­te sich mit dem ange­kün­dig­ten Zusam­men­schluss ändern.

Bereits zu Beginn die­ses Jah­res war spe­ku­liert wor­den, dass der kos­ten­pflich­ti­ge Abon­ne­ment-Dienst You­Tube Red in die­sem Jahr auch Deutsch­land errei­chen könn­te. Bis­lang ist der Dienst, der wer­be­freie Vide­os, Off­line-Spei­che­rung und wei­te­re Ser­vices anbie­tet, nur in fünf Län­dern ver­füg­bar. You­Tubes Head of Music Lyor Cohen hat nun laut The Ver­ge auf einer Kon­fe­renz in New York bestä­tigt, dass sein Unter­neh­men den Zusam­men­schluss der bei­den Ange­bo­te plant.

Auf die Fra­ge, wes­halb You­Tube Red bis­lang nicht popu­lä­rer ist, ant­wor­te­te er: „Das Wich­ti­ge ist, dass wir You­Tube Red und Goog­le Play Music zu einem ein­zi­gen Ange­bot kom­bi­nie­ren.“ Tat­säch­lich ist das Musik­an­ge­bot von You­Tube der­zeit etwas ver­wir­rend. Neben Red gibt es You­Tube Music, das eini­ge Vor­tei­le erst dann beinhal­tet, wenn You­tube Red abon­niert ist. Schließ­lich gibt es noch das für sich ste­hen­de You­Tube TV, das aller­dings auch nicht über­all ver­füg­bar ist.

You­Tube will enger mit den Labels zusam­men­ar­bei­ten

Cohen will dar­über hin­aus enger mit den Labels und Rech­te­inha­bern zusam­men­ar­bei­ten. „Für mich ist das das feh­len­de Puz­zle­stück in die­sem Geschäft: Die Koope­ra­ti­on mit der Musik­in­dus­trie. Und nicht ein­fach Ver­trä­ge abschlie­ßen, weg­ge­hen und schau­en, wie es läuft“, so der Mana­ger.

Ob aus dem Zusam­men­schluss von You­Tube Red und Goog­le Play Music am Ende tat­säch­lich ein umge­stal­te­tes Ser­vice­an­ge­bot ent­steht, bleibt abzu­war­ten. Gut mög­lich, dass künf­tig unter einer neu­en Mar­ke bei­de Ser­vices unver­än­dert blei­ben, aber als Gesamt-Abon­ne­ment zur Ver­fü­gung ste­hen. Die Chan­cen für deut­sche Nut­zer, in Kür­ze eben­falls in den Genuss des Pre­mi­um-You­Tube-Ange­bots zu kom­men, sind jeden­falls gestie­gen.