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You­Tube kün­digt eige­ne TV-Shows mit Spit­zen­stars an

YouTube will künftig mit hochkarätig besetzten Eigenproduktionen seine Werbeumsätze steigern.

Die Goog­le-Toch­ter You­Tube will mit digi­ta­len Eigen­pro­duk­tio­nen künf­tig den TV-Shows und Strea­ming-Diens­ten Kon­kur­renz machen. Mehr als 40 Web­se­ri­en und ande­re Shows kün­dig­te das Unter­neh­men an. Sie­ben davon sol­len kos­ten­frei ver­füg­bar sein und noch in die­sem Jahr starten.

Bis­lang setz­te You­Tube vor allem auf die Video­pro­duk­tio­nen sei­ner Nut­zer. Nun will das Online-Video­por­tal neue Wege beschrei­ten und setzt dafür auf zug­kräf­ti­ge Pro­mi­nenz wie Sän­ge­rin Katy Per­ry oder Schau­spie­ler Kevin Hart, wie der offi­zi­el­le You­Tube-Blog berich­tet. Haupt­kri­te­ri­um: Die Stars sol­len online vie­le Fol­lower haben, um eine mög­lichst gro­ße Com­mu­ni­ty begeis­tern zu kön­nen. Noch in die­sem Jahr sol­len die ers­ten Shows mit vor­nehm­lich in den USA bekann­ten Mode­ra­to­ren, Schau­spie­lern und Come­di­ans an den Start gehen. Dar­un­ter auch Show­mas­ter Ellen DeGe­ne­res oder Rap­per Ludacris.

You­Tube plant ins­ge­samt 40 Eigenproduktionen

Die Shows, in denen Per­ry ihre Zuschau­er zum Bei­spiel mit hin­ter die Kulis­sen nimmt oder Hart als Fit­ness-Guru unter­wegs wird, sol­len exklu­si­ve Ein­bli­cke in das Leben der Pro­mis gewäh­ren. Die Clips wer­den aller­dings von Wer­bung unter­bro­chen. Die Wer­be­er­lö­se sol­len auf die­se Wei­se deut­lich stei­gen, zudem möch­te You­Tube mit die­ser Stra­te­gie inter­es­san­ter für Spon­so­ren werden.

Wer auf Rekla­me ver­zich­ten will und die Shows auch off­line kon­su­mie­ren möch­te, kann den kos­ten­pflich­ti­gen Abo-Dienst You­Tube Red in Anspruch neh­men. Die­ser ist in Deutsch­land bis­her jedoch nicht ver­füg­bar. Auf dem Kanal will You­Tube im Lau­fe der kom­men­den Jah­re ins­ge­samt 40 Eigen­pro­duk­ti­on an den Start brin­gen, um im loh­nens­wer­ten digi­ta­len TV-Markt mit­mi­schen zu kön­nen. Denn der welt­wei­te Gesamt­um­satz durch Online-Fern­se­hen und digi­ta­le Video­diens­te soll laut einer Stu­die im Jahr 2020 bei über 38 Mil­li­ar­den Euro lie­gen, berich­tet wired.de.

 

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