Dass Apple ein gro­ßes Inter­es­se an Aug­men­ted Rea­li­ty hat, ist längst kein Geheim­nis mehr. Jetzt tau­chen Berich­te auf, nach denen der iPho­ne-Her­stel­ler dar­an arbei­tet, die Tech­nik in sei­ne Kame­ra-App zu inte­grie­ren.

Wenn es nach Apple-CEO Tim Cook geht, trägt in weni­gen Jah­ren jeder Smart Glas­ses und nimmt sei­ne Umwelt durch einen digi­ta­len Fil­ter wahr. Die Aug­men­ted-Rea­li­ty-Bril­le könn­te den Wet­ter­be­richt ein­blen­den, Fotos knip­sen oder den Weg wei­sen. Doch die Tech­nik steckt noch in den Kin­der­schu­hen, Akku­lauf­zei­ten, Design und letzt­lich auch der Daten­schutz stel­len zur­zeit noch gro­ße Hür­den dar. Die unmit­tel­ba­re Zukunft der Aug­men­ted Rea­li­ty wird sich daher auf dem Smart­pho­ne abspie­len.

Aug­men­ted Rea­li­ty ver­bin­det die rea­le mit der vir­tu­el­len Welt

Völ­lig neu ist Aug­men­ted Rea­li­ty auf dem Smart­pho­ne nicht. Snap­chat nutzt mit sei­nen ver­schie­de­nen Fil­tern, die Gesich­ter ver­än­dern oder Kopf­schmuck und Bril­len ein­blen­den, bereits eine Art der Aug­men­ted Rea­li­ty. Auch Poké­mon GO bedien­te sich der Tech­nik, indem die App ihre Figu­ren vir­tu­ell in die rea­le Welt plat­zier­te. Jetzt will Apple nach­le­gen und Aug­men­ted Rea­li­ty in sei­ne Foto-App inte­grie­ren, so der Busi­ness Insi­der.

Ziel soll es sein, dass die Kame­ra drei­di­men­sio­na­le Objek­te eigen­stän­dig und in Echt­zeit erken­nen kann und ein räum­li­ches Den­ken ent­wi­ckelt. Auch Gesich­ter sol­len erkannt und ver­än­dert wer­den kön­nen. Was die neue Tech­nik außer­dem noch zu bie­ten haben wird, ist der­zeit noch ein Fall für die Gerüch­te­kü­che, denn Apple hält sich dies­be­züg­lich bedeckt. Es bleibt also, das nächs­te grö­ße­re iOS-Update abzu­war­ten.