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Apple Glass: Mit die­ser AR-Bril­le könn­te Apple den Smart­pho­ne-Markt aufmischen

Geht es nach Apple, gehören Smart Glasses in ein paar Jahren zur Grundausstattung.

Dass Apple den Markt mobi­ler Gerä­te mit einer eige­nen smar­ten Bril­le auf­mi­schen will, gilt als sicher. Vie­le Fans und Exper­ten Fra­gen spe­ku­lie­ren längst schon nicht mehr über das Ob, son­dern viel­mehr über die Details einer „Apple Glass“. Und die könn­ten eine gro­ße Über­ra­schung bereithalten.

Apple arbei­tet an etwas Neu­em, das unse­ren All­tag und den Umgang mit tech­ni­schen Gerä­ten ein wei­te­res Mal revo­lu­tio­nie­ren könn­te. Das berich­tet iDrop News. Dem­nach könn­te die neu­er­li­che Revo­lu­ti­on aus Cup­er­ti­no nicht nur jene in den Schat­ten stel­len, die das ers­te iPho­ne sei­ner­zeit begrün­de­te, son­dern die­ses auch gleich noch ablö­sen. Gemeint sind soge­nann­te Smart Glas­ses von Apple, also mit neu­es­ter Tech­nik voll­ge­stopf­te Bril­len, die uns mit­hil­fe von Aug­men­ted Rea­li­ty den All­tag ver­ein­fa­chen sollen.

Apple-Chef setzt auf AR und Co.

Apple-Chef Tim Cook hat­te Aug­men­ted Rea­li­ty und smar­ten Bril­len bekannt­lich schon vor Jah­ren eine enor­me Bedeu­tung für die Zukunft zuge­spro­chen. So kam es auch wenig über­ra­schend, als Mit­te des ver­gan­ge­nen Jah­res plötz­lich Hin­wei­se auf einen Patent­an­trag von Apple für die ers­ten eige­nen Smart Glas­ses im Netz kursierten.

Jetzt hat iDrop News der The­ma­tik mal einen genaue­ren Blick gewid­met, inter­es­san­te Kon­zept­zeich­nun­gen auf­ge­legt und vor allem den Stand der Din­ge beim The­ma Apple Glass zusammengetragen.

Cup­er­ti­no bleibt sich treu

Erwar­tet wird dem­nach, dass Apple auch beim Schritt hin zu die­ser noch völ­lig neu­ar­ti­gen Gerä­te­gat­tung wei­ter auf sei­ne bewähr­ten Stra­te­gien baut. Das dürf­te ins­be­son­de­re für das Design gel­ten. Schlich­te, gefäl­li­ge For­men, die eine mög­lichst brei­te Nut­zer­schaft anspre­chen, gel­ten als gesetzt. Anders als bei ähn­li­chen Ver­su­chen ande­rer Her­stel­ler könn­te Apple dabei neben Kunst­stoff auch auf Mate­ria­li­en wie Alu­mi­ni­um set­zen. Dazu habe der Kon­zern laut iDrop News bereits bei poten­zi­el­len Zulie­fe­rern und Her­stel­lern angefragt.

Hat das Smart­pho­ne ausgedient?

Natür­lich darf auch die tech­ni­sche Sei­te nicht zu kurz kom­men. Diver­se Sen­so­ren und Kame­ras sind bei einer AR-Bril­le ohne­hin alter­na­tiv­los. Apple könn­te die tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten aber so weit aus­rei­zen, dass eine Apple Glass in Zukunft nicht ein­fach nur das der­zeit obli­ga­to­ri­sche Smart­pho­ne ergänzt, son­dern es obso­let macht. Dazu könn­te die smar­te Bril­le unter ande­rem ein eige­nes Betriebs­sys­tem inklu­si­ve App Store und Co. erhalten.

Spe­ku­la­ti­on statt Details

Ob die AR-Bril­le von Apple am Ende tat­säch­lich so kommt, lässt sich aktu­ell nicht mit Bestimmt­heit sagen, über­ra­schen wür­de es aber nicht. Frag­lich ist jedoch, wie Apple es anstel­len könn­te, all die Tech­nik sowie die nöti­gen Akkus zur Ener­gie­ver­sor­gung unter­zu­brin­gen, ohne das die Bril­le zu klo­big aus­fällt – oder gar so schwer, dass sie nicht den gan­zen Tag getra­gen wer­den kann.

Gut mög­lich also, dass uns statt einer Revo­lu­ti­on doch eher eine wei­te­re Evo­lu­ti­on bevor­steht. Bis es so weit ist, wird es aber noch ein wenig dau­ern. So soll die Ent­wick­lung noch viel Zeit – min­des­tens bis ins kom­men­de Jahr –benö­ti­gen. Markt­rei­fe könn­te die AR-Bril­le dann 2020 erreichen.

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