Alexa, öffne Net­flix” – mit diesem Sprach­be­fehl kön­nen Besitzer eines Ama­zon Echo ab sofort ihr Fire TV anweisen. Ein Update macht den smarten Laut­sprech­er zur Fernbe­di­enung für den Stream­ing-Stick.

Eine lang­wierige Ein­rich­tung des neuen Fea­tures ist offen­bar nicht nötig, wie auf Caschys Blog zu lesen ist. Ein Sprach­be­fehl muss dem­nach lediglich das Schlag­wort “Fire TV” enthal­ten und Ama­zon Echo bzw. Alexa nimmt dann automa­tisch Kon­takt mit der Stream­ing-Hard­ware auf. Selb­st mehrere Fire-TV-Sticks lassen sich über die Assis­tenz-Soft­ware verknüpfen.

Starten, vorspulen und pausieren mit Alexa

Mit “Alexa, starte [Titel]” weisen Nutzer ihr Ama­zon Echo beispiel­sweise an, den entsprechen­den Inhalt auf Fire TV wiederzugeben. Mit “Alexa, spule X Minuten vor” oder “springe X Minuten zurück” gelan­gen Zuschauer schnell zur gewün­scht­en Stelle in einem Video. Auf diese Weise spielt das Update aber nicht nur Net­flix oder die ZDF-Mediathek, son­dern auch das Bild ein­er gekop­pel­ten Smart-Home-Kam­era, etwa mit dem Befehl “Alexa, zeige die Kam­era mein­er Haustüre”. Wer sich neue Chips holen möchte, unter­bricht die Wieder­gabe hinge­gen mit “Alexa, Pause”.

Die neue Funk­tion ste­ht für sämtliche Mod­elle des Fire TV und Fire TV Stick zur Ver­fü­gung und arbeit­et mit allen Echo-Aus­führun­gen zusam­men. Falls das Fea­ture noch nicht angezeigt wird, hil­ft es offen­bar, sich aus der Alexa-App abzumelden und dann wieder einzu­loggen.

Alexa versteht immer mehr Befehle

Ama­zon erweit­ert den Funk­tion­sum­fang von Alexa immer wieder mit neuen Updates. Seit Mitte Dezem­ber 2017 ver­ste­ht die Echo-Soft­ware Befehle für Musikalarm. Der smarte Speak­er dient so als Weck­er und spielt zur fest­gelegten Uhrzeit entwed­er einen bes­timmten Song ab oder gle­ich eine ganze Playlist.

Ama­zon selb­st scheinen Soft­ware-Updates aber nicht auszure­ichen. Es gibt Hin­weise, dass das Unternehmen an einem eige­nen Chip arbeit­et, der die Berech­nung der Alexa-Algo­rith­men beschle­u­ni­gen soll, damit die KI kün­ftig noch schneller reagiert. Ob und wann der­ar­tige Hard­ware in Pro­duk­ten für End­ver­brauch­er zur Ver­fü­gung ste­hen wird, ist aber offen.