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Fie­ber­ther­mo­me­ter: 5 Model­le für Erwach­se­ne und Kin­der mit Digi­tal- und Infrarotmessung

Praktisch, komfortabel, exakt: Infrarotfieberthermometer sind heute neben Digitalthermometern der Standard zur Ermittlung der Körpertemperatur.

Frü­her gehör­te in jeden Haus­halt ein Glas-Fie­ber­ther­mo­me­ter mit Queck­sil­ber als Mess­flüs­sig­keit. Mitt­ler­wei­le sind die­se Mess­in­stru­men­te mit gif­ti­ger Che­mie in der EU sogar ver­bo­ten. Heu­te sind digi­ta­le oder Infra­rot­ther­mo­me­ter der Stan­dard: Sie sind schnell und genau. UPDATED stellt dir fünf Digi­tal­ther­mo­me­ter vor, die für jedes Alter geeig­net sind.

Digi­tal­ther­mo­me­ter und Infra­rot­ther­mo­me­ter: Das ist der Unterschied

Digi­ta­le Fie­ber­ther­mo­me­ter erfas­sen die Tem­pe­ra­tur über einen Sen­sor in der Spit­ze. Die­se soge­nann­ten Kon­takt-Ther­mo­me­ter mes­sen sehr genau und der Mess­vor­gang benö­tigt mitt­ler­wei­le auch nur weni­ge Sekun­den. Für die meis­ten Kin­der (und Eltern) ist aller­dings die rek­ta­le Mes­sung eine gro­ße Herausforderung.

Infra­rot-Fie­ber­ther­mo­me­ter mes­sen die vom Kör­per abge­strahl­te Infra­rot­strah­lung. Sie wird durch eine Lin­se auf den Sen­sor des Ther­mo­me­ters über­tra­gen und in einen Tem­pe­ra­tur­wert umge­rech­net, der auf dem Dis­play erscheint. Die Mes­sung ist schnell und unkompliziert.

Kurz­um: Digi­ta­le sowie Infra­rot­ther­mo­me­ter ermög­li­chen wesent­lich genaue­re Mes­sun­gen als ihre Vor­gän­ger mit Queck­sil­ber. Zudem ermit­teln sie die Tem­pe­ra­tur wesent­lich schnel­ler und sind ein­fa­cher in der Hand­ha­bung. Wir stel­len in die­sem Bei­trag fünf aktu­el­le Model­le mit ihren wesent­li­chen Cha­rak­te­ris­ti­ka vor.

Das Ver­netz­te: Omron MC 280B

Das digi­ta­le OMRON Eco Temp Intel­li IT misst die Tem­pe­ra­tur wahl­wei­se rek­tal, oral oder unter den Ach­seln (axil­lar). Die Mes­sung dau­ert 40 Sekun­den, das Ende des Mess­vor­gangs wird durch ein akus­ti­sches Signal ange­zeigt. Die Anzei­ge des Mess­ergeb­nis­ses auf dem LED-Dis­play kannst du wahl­wei­se in Cel­si­us oder Fah­ren­heit ablesen.

Beson­ders prak­tisch: In der OMRON con­nect-App kannst du die Mess­wer­te spei­chern, um die Tem­pe­ra­tur­ent­wick­lung jeder­zeit nach­zu­ver­fol­gen oder um sie beim Arzt vor­zu­zei­gen. Die App spei­chert neben dem Fie­ber­ver­lauf auch Mess­wer­te, die du mit wei­te­ren OMRON-Health­ca­re-Pro­duk­ten ermit­telst und stellt die gesam­mel­ten Gesund­heits­da­ten in Dia­gram­men dar.

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Der Pro­fi fürs Ohr: Braun Ther­moS­can 6

Das Ther­moS­can 6 von Braun gehört zur Rei­he der Infra­rot Ohr­ther­mo­me­ter. Aus­ge­stat­tet mit einer Weit­win­kel­son­de für genaue Mes­sun­gen, erzielt es exak­te Ergeb­nis­se auch bei Neu­ge­bo­re­nen, bei denen du die Son­de nicht voll ein­füh­ren kannst. Gera­de bei den klei­nen Pati­en­ten macht sich auch die paten­tier­te vor­ge­wärm­te Mess­spit­ze bezahlt, die zur Mes­sung auf 34° C erwärmt wird.

Das Ther­moS­can ist zudem mit einer Exac­Temp-Tech­no­lo­gie aus­ge­stat­tet. Damit infor­miert das Ther­mo­me­ter akus­tisch dar­über, ob es rich­tig im Gehör­gang posi­tio­niert ist. Denn nur so bekommst du ein prä­zi­ses Mess­ergeb­nis. Dank der Hin­ter­grund­be­leuch­tung des Dis­plays lässt sich das Gerät auch gut im Dun­keln ein­set­zen. Die Son­de des Ther­mo­me­ters wird mit Braun Hygie­ne Caps Ein­weg-Schutz­ab­de­ckun­gen geschützt, um Kreuz­kon­ta­mi­na­tio­nen zu vermeiden.

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Das Stirn­ther­mo­me­ter: Tru­e­Life Fie­ber­ther­mo­me­ter »CARE Q7«

Das Fie­ber­ther­mo­me­ter »CARE Q7« von Tru­e­Life misst die Tem­pe­ra­tur berüh­rungs­frei per Infra­rot­strah­lung. Infra­rot-Ther­mo­me­ter mes­sen inzwi­schen ähn­lich genau wie ana­lo­ge oder digi­ta­le Kon­takt-Fie­ber­ther­mo­me­ter. Die Mess­ge­nau­ig­keit liegt hier bei einem Wert von 0,2 °C. Beim Mes­sen genügt es, das Ther­mo­me­ter dem Kör­per zu nähern, üblich ist zum Bei­spiel die Mes­sung an der Stirn. Das Ther­mo­me­ter kann auch zur Mes­sung der Tem­pe­ra­tur von Tie­ren, der Umge­bung, von Flüs­sig­kei­ten oder ver­schie­de­nen Ober­flä­chen zum Ein­satz kom­men. Der Vor­teil einer berüh­rungs­lo­sen Mes­sung ist die Schnel­lig­keit – du erhältst inner­halb einer Sekun­de ab dem Tas­ten­druck das Messergebnis.

Auf dem beleuch­te­ten Dis­play lässt sich die Tem­pe­ra­tur auch im Dun­keln able­sen. Auf­zeich­nun­gen über die Ent­wick­lung der Tem­pe­ra­tur macht das Ther­mo­me­ter eben­falls: Im Spei­cher wer­den auto­ma­tisch die letz­ten 32 durch­ge­führ­ten Mes­sun­gen gespei­chert. Das Ther­mo­me­ter weist außer­dem dar­auf hin, wenn eine höhe­re Tem­pe­ra­tur gemes­sen wird, die du je nach Bedarf ein­stel­len kannst.

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Das Mul­ti­funk­tio­na­le: Sani­tas SFT 65 

Mit dem 6‑in-1-Mul­ti­funk­ti­ons­ther­mo­me­ter Sani­tas SFT 65 kannst du inner­halb von weni­gen Sekun­den die Tem­pe­ra­tur im Ohr oder an der Stirn mes­sen. Auch die Ober­flä­chen­tem­pe­ra­tur von Flüs­sig­kei­ten oder Gegen­stän­den kannst du mit die­sem Gerät mes­sen, bei­spiels­wei­se Baby­fläsch­chen und Brei­glä­ser. Die Mess­ge­nau­ig­keit an der Stirn wird mit ± 0,3°C angegeben.

Das Ther­mo­me­ter ver­fügt über einen opti­schen Fie­be­ralarm. Leuch­tet das Dis­play grün, ist alles in Ord­nung, bei Tem­pe­ra­tu­ren über 38°C leuch­tet das Dis­play rot, um einen Fie­be­ralarm anzu­zei­gen. Damit du die Tem­pe­ra­tur­ent­wick­lung nach­voll­zie­hen kannst, spei­chert das Fie­ber­ther­mo­me­ter bis zu 10 Mess­wer­te. Außer­dem ver­fügt das Gerät über eine Abschalt­au­to­ma­tik und hilft dir so, Ener­gie zu spa­ren, damit die Bat­te­rien mög­lichst lan­ge hal­ten. Neigt sich die Leis­tung der Bat­te­rien dem Ende, zeigt das SFT65 recht­zei­tig an, dass die Bat­te­rien bald gewech­selt wer­den müs­sen. Das unab­hän­gi­ge Test­ma­ga­zin Öko­test hat das SFT 65 mit sehr gut bewertet.

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Für Schnell- und Mas­sen­kon­trol­len: ACE Infra­rot-Ther­mo­me­ter 538400

Das ACE Infra­rot-Ther­mo­me­ter 538400 ist für die Mes­sung gro­ßer Grup­pen, bei­spiels­wei­se in Unter­neh­men kon­zi­piert. Dafür mon­tierst du es an der Wand. Das Gerät misst die Tem­pe­ra­tur kon­takt­los per Infra­rot­tech­nik. Die Pro­ban­den stel­len sich mit etwa 10 cm Abstand vor das Ther­mo­me­ter, gemes­sen wird vor­zugs­wei­se an der Stirn. So kann das Infra­rot-Ther­mo­me­ter auch vie­le Mes­sun­gen schnell nach­ein­an­der ausführen.

Das Digi­tal-Dis­play zeigt die Tem­pe­ra­tur inner­halb einer Sekun­de an. Wird eine vor­ab ein­ge­stell­te Tem­pe­ra­tur über­schrit­ten, löst das Gerät einen akus­ti­schen Alarm aus. Zudem zählt das Ther­mo­me­ter die Anzahl der absol­vier­ten Mes­sun­gen. So kannst du erhöh­te Tem­pe­ra­tu­ren ultra­schnell iden­ti­fi­zie­ren. Die maxi­ma­le Abwei­chung beträgt 0,2 °C.

Das Ther­mo­me­ter wird mon­ta­ge­fer­tig gelie­fert: Zum Befes­ti­gen ste­hen Nagel-Hal­te­run­gen, dop­pel­sei­ti­ges Kle­be­band und eine Wand­auf­hän­gung zur Ver­fü­gung. Der Betrieb ist nur im Innen­be­reich möglich.

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