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Aura Wal­den: Ein wirk­lich ansehn­li­cher digi­ta­ler Bilderrahmen

Mit dem Walden hat Aura einen sehr schicken digitalen Bilderrahmen geschaffen – der sogar Zweifler der Geräte in Versuchung führt.

Bereits vor zwei Jahr­zehn­ten hat­ten mei­ne Groß­el­tern einen digi­ta­len Bil­der­rah­men in der Woh­nung ste­hen. Auf dem klei­nen Dis­play waren wech­seln­de Bil­der dar­ge­stellt, nicht schön, nicht hoch­auf­lö­send, aber immer­hin dyna­misch. Ich hat­te das The­ma für mich bis­her abge­wählt, auch wegen der Erin­ne­rung an die frü­he­re Tech­nik. Der Aura Wal­den sorgt nun plötz­lich dafür, dass mich die Tech­nik doch anspricht. Liegt das nur am fort­schrei­ten­den Alter oder steckt mehr dahin­ter? 

Aura Wal­den: Ein schi­ckes High­light für Wand und Regal

Einer der Haupt­grün­de für mein Inter­es­se ist der Look des Rah­mens. Aura schafft es mit dem Wal­den ein Stück Tech­nik in die eige­nen vier Wän­de zu brin­gen, das über­haupt nicht danach aus­sieht. Nur drei Zen­ti­me­ter ist das Gerät tief, was kaum mehr ist als die ande­ren Rah­men bei mir an der Wand. Dazu kommt die Gestal­tung: Ein Pas­se­par­tout, der klas­si­sche Rah­men im Rah­men, der Bil­dern noch mehr Stil ver­leiht, ist hier fest ver­baut. In die­sem Fall ist es nicht aus Pap­pe, son­dern aus Kunst­stoff. Optisch fällt das nicht auf und hat den Vor­teil, dass es sich beden­ken­los mit einem feuch­ten Lap­pen abwi­schen lässt, wenn nötig. Rah­men und Pas­se­par­tout machen ins­ge­samt einen schi­cken und soli­de gebau­ten Ein­druck. 

Stel­len oder hän­gen: Der Wal­den ist da flexibel

Ob du den Rah­men eher an die Wand hän­gen oder doch lie­ber irgend­wo hin­stel­len möch­test, bleibt dir über­las­sen. In mei­nem Fall habe ich bei­des aus­pro­biert. Die Hal­te­rung am Rücken des Rah­mens ist smart gelöst und lässt immer eine Plat­zie­rung hoch­kant oder quer zu. Der Win­kel des mit­ge­lie­fer­ten Stän­ders ist nicht ein­stell­bar. Zwar ist das scha­de, hat mich aber, durch die Höhe mei­nes Side­boards auf dem der Rah­men stand, nicht gestört. Hän­gend macht der Wal­den eben­falls eine sehr gute Figur, aller­dings natür­lich mit einem klei­nen Pro­blem: der digi­ta­le Bil­der­rah­men braucht einen Netz­an­schluss, wodurch er an einem Kabel hängt. Das mag mit Stoff umman­telt sein und dadurch hoch­wer­tig wir­ken, muss aber auch irgend­wie ver­steckt wer­den. Oder du störst dich dar­an nicht – ich mag sicht­bar von der Wand hän­gen­de Kabel nicht. TV-Her­stel­ler wie LG und Sam­sung haben bereits gezeigt, dass sich Kabel auch deut­lich unauf­fäl­li­ger gestal­ten las­sen. So eine Lösung hät­te ich mir hier auch gewünscht. 

Dis­play: Schön anzu­se­hen und kei­nes­wegs aufdringlich

Was der Wal­den wie­der­rum fan­tas­tisch macht, ist die Dar­stel­lung der Fotos. Das Dis­play selbst ist näm­lich 15 Zoll groß, ent­spricht also in etwa dem eines Lap­tops. Das ist genug Flä­che, um Details gut erken­nen zu kön­nen. Dafür sorgt auch die recht hohe Auf­lö­sung von 1.600 x 1.200 Pixeln. Tat­säch­lich sehen Fotos dadurch gesto­chen scharf aus. Far­ben stellt der Wal­den natür­lich dar, ohne zu stark auf­zu­tra­gen, aber eben auch ohne lang­wei­lig aus­zu­se­hen. Der Bild­schirm ist mat­tiert, wes­halb kei­ne Spie­ge­lun­gen die Ansicht der Bil­der stö­ren. Ins­ge­samt fügt sich der Wal­den gut in auf mat­tier­tem Foto­pa­pier gedruck­te Fotos ein. In mei­nem Fall auf einer Foto­wand mit zahl­rei­chen ande­ren Rah­men und nor­ma­len Bil­dern. Ein net­tes Extra: Der Wal­den kann auch Vide­os abspie­len, dank ein­ge­bau­ter Laut­spre­cher sogar mit Ton. Zu viel erwar­ten soll­test du hier aber nicht, das Gerät ist schließ­lich kein Fern­se­her. Im Still­le­ben aber mal ein wenig Bewegt­bild zu haben, ist eine net­te Abwechs­lung. 

Steue­rung und App: Durch­dacht und ein­fach verständlich

Um Bil­der auf den Rah­men zu bekom­men, brauchst du die App von Aura. Mit die­ser gelingt die Erst­ein­rich­tung des Wal­den, du bringst ihn also etwa ins hei­mi­sche Netz­werk. Außer­dem lädst du damit jeder­zeit neue Bil­der aufs Gerät. Das funk­tio­niert ganz ein­fach aus dem Foto­al­bum dei­nes Smart­phones – oder dem einer ein­ge­la­de­nen Per­son, etwa aus der Fami­lie. Alter­na­tiv kannst du über Goog­le Fotos oder App­les Foto-App ein Album erstel­len, in das du Bil­der für den Rah­men packst. Ein­mal pro Tag syn­chro­ni­siert sich die­ser Ord­ner (oder meh­re­re, wenn gewünscht) mit dem Rah­men. Das klappt wun­der­bar und jedes neue Foto oder Video fügt sich auto­ma­tisch in den Wech­sel ein. Natür­lich lässt sich die­ser nach Wunsch anpas­sen. Magst du es etwas ruhi­ger und Bil­der län­ger genie­ßen, lässt du sie nur alle paar Stun­den oder gar nur ein­mal täg­lich wech­seln. Willst du mehr Dyna­mik, stellst du ein, dass alle paar Minu­ten ein neu­es Bild auf­taucht. Das bleibt ganz dir über­las­sen. Per Touch-Panele oben und an der Sei­te kannst du das Bild sogar per Wisch jeder­zeit manu­ell wechseln.

Eben­falls dir über­las­sen bleibt, wie du die Anzei­ge­zei­ten steu­erst. Stan­dard­mä­ßig ein­ge­stellt ist das auto­ma­ti­sche Ein/Aus. Der Rah­men checkt per Sen­sor das Umge­bungs­licht und schal­tet sich in den Stand­by-Modus, wenn die­ses zu dun­kel wird. Bei gene­rell dunk­le­ren Räu­men kann das aber ein Pro­blem sein. An einer Stel­le im Haus hat sich der Rah­men etwa immer dann abge­schal­tet, wenn ich davor­stand, weil ich das ohne­hin schon weni­ge Licht noch zusätz­lich blo­ckiert habe. Im Wohn­zim­mer, mit gro­ßen Fens­tern gegen­über, hat die auto­ma­ti­sche Steue­rung aller­dings super funk­tio­niert. Alter­na­tiv lässt sich zum Glück auch ein Zeit­plan ein­stel­len. So bleibt der Rah­men immer inner­halb eines fes­ten zeit­li­chen Rah­mens an.

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