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5 ergo­no­mi­sche Tas­ta­tu­ren und Mäu­se für Arbeit und Gaming

Markant: Ergonomische Tastaturen sind unter anderem an der charakteristischen Wölbung in der Mitte zu erkennen. So unterstützen sie eine natürliche Haltung der Hände.

Egal ob am Arbeits­platz, im Home­of­fice oder in der Frei­zeit beim Gaming: Je län­ger du am Rech­ner sitzt und die Tas­ta­tur bear­bei­test, des­to mehr lei­den Gelen­ke, Mus­keln und Seh­nen. Ergo­no­mi­sche Ein­ga­be­ge­rä­te sol­len Abhil­fe schaf­fen und dei­nen Kör­per ent­las­ten. UPDATED stellt fünf ergo­no­mi­sche Tas­ta­tu­ren und Mäu­se vor.  

Wor­an erkennt man ergo­no­mi­sche Eingabegeräte?

Wer viel am Com­pu­ter arbei­tet oder spielt, setzt sei­nen Kör­per einer hohen Belas­tung aus: Andau­ern­de unna­tür­li­che Hal­tun­gen kön­nen auf Dau­er eine schmerz­haf­te Über­be­an­spru­chung der Gelen­ke, Seh­nen und Mus­keln sowie Ver­span­nun­gen und Schmer­zen ver­ur­sa­chen. Ergo­no­mi­sche Ein­ga­be­ge­rä­te hin­ge­gen kön­nen eine natür­li­che Hal­tung unterstützen.

Vie­le ergo­no­mi­sche Ein­ga­be­ge­rä­te kann man schon auf den ers­ten Blick an ihrer außer­ge­wöhn­li­chen Form aus­ma­chen: Eine ergo­no­mi­sche Tas­ta­tur erkennst du an ihrem geschwun­ge­nen Design, ein geteil­tes, nach oben gewölb­tes Tas­ten­feld ver­hin­dert das Abkni­cken der Hän­de. Auf­wen­di­ge ergo­no­mi­sche Tas­ta­tu­ren las­sen sich zudem phy­sisch tei­len, was für einen natür­li­chen Win­kel der Hand­ge­len­ke sorgt. Beson­ders rele­vant für Dauernutzer*innen ist auch eine gepols­ter­te Hand­bal­len­auf­la­ge, die die Hand­ge­len­ke entlastet.

Manch ergo­no­mi­sche Tas­ta­tur ver­fügt auch über eine zwei­ge­teil­te Leer­tas­te oder einen exter­nen Zif­fern­block. Dar­über hin­aus fin­det man auf diver­sen Model­len Son­der­tas­ten, die sich pro­gram­mie­ren las­sen, um umständ­li­che, bean­spru­chen­de Cho­reo­gra­phien dei­ner Fin­ger auf der Tas­ta­tur zu ver­mei­den. Eini­ge Tas­ta­tu­ren set­zen zudem bei der Beschrif­tung auf augen­scho­nen­de, hel­le Tas­ten mit dunk­ler Beschrif­tung. Aller­dings fin­det man auch bei den ergo­no­mi­schen Tas­ta­tu­ren schwar­ze Vari­an­ten mit wei­ßer Schrift.

Die ergo­no­mi­sche Maus ist ähn­lich extra­va­gant gestal­tet wie die Tas­ta­tu­ren, um eine annä­hernd neu­tra­le Hand- und Arm­hal­tung zu ermög­li­chen und Hand und Fin­ger zu ent­span­nen. Die Stan­dard-Com­pu­ter­maus ist oft zu klein für die Hand und ihre Form zwingt Hand und Fin­ger in eine unna­tür­li­che Greif­hal­tung. Egal ob Tat­sta­tur oder Maus, bei­des sind natür­lich kei­ne medi­zi­ni­schen Hilfs­mit­tel. Wenn Pro­ble­me an Mus­keln, Gelen­ken und Seh­nen auf­tre­ten, kann am Ende nur ein medi­zi­ni­scher Blick hel­fen. Aber beim Vor­ha­ben, die Arbeit am Bild­schirm ergo­no­misch zu gestal­ten und gesund­heit­li­chen Pro­ble­men vor­zu­beu­gen, kön­nen die­se Ein­ga­be­ge­rä­te unter­stüt­zen. Wir haben jeweils fünf pas­sen­de Gerä­te rausgesucht:

5 ergo­no­mi­sche Tas­ta­tu­ren für Office und Gaming

Micro­soft Sur­face (Alcan­t­a­ra)

Den Ergo­no­mie-Fak­tor der Tas­ta­tur von Micro­soft erkennt man schon beim ers­ten Hin­se­hen: Das Buch­sta­ben­feld ist in der Mit­te geteilt, zudem ist die Tas­ta­tur zur Mit­te hin nach oben gewölbt. Zur Ergo­no­mie der Tas­ta­tur tra­gen auch die Chi­clet-Tas­ten bei: klei­ne Qua­dra­te mit abge­run­de­ten Ecken, gera­den Kan­ten und gerin­gem Hub. Im Ver­gleich zu einer her­kömm­li­chen Tas­ta­tur müs­sen die Fin­ger beim Schrei­ben weni­ger bewegt wer­den und weni­ger stark tip­pen. Vor dem Tas­ten­feld hat Micro­soft eine ange­neh­me, wei­che Hand­bal­len­auf­la­ge aus Micro­fa­ser (Alcan­t­a­ra) plat­ziert. Sie ver­hin­dert das Weg­rut­schen der Hän­de und stützt die­se beim Tip­pen. Die Micro­soft Sur­face Ergo­no­mi­sche Tas­ta­tur unter­stützt Blue­tooth 4.0 oder höher.

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Razer Hunt­s­man Elite

Gaming-Tat­sta­tu­ren set­zen in Punk­to Ergo­no­mie ande­re Schwer­punk­te als Office-Key­boards: So ver­zich­tet Gaming-Spe­zia­list Razer bei­spiels­wei­se auf Wöl­bung oder Tei­lung der Tas­ta­tur. Dafür hat der Her­stel­ler ihr eine Hand­bal­len­auf­la­ge aus Kunst­le­der spen­diert, die dei­ne Hän­de ent­las­ten soll. Das Beson­de­re an der Razer Hunt­s­man Eli­te sind aller­dings ihre opto­me­cha­ni­schen Tas­ten: Die Kom­bi­na­ti­on der mecha­ni­schen Tas­ten mit einer Licht­schran­ke ermög­licht laut Her­stel­ler deut­lich schnel­le Reak­ti­ons­zei­ten als bei her­kömm­li­cher Mecha­nik. Die Razer Hunt­s­man arbei­tet zudem mit einer gerin­gen Aus­lö­se­kraft und kur­zem Schalt­weg von ledig­lich 1,5 Mil­li­me­tern. So ermög­licht das Set­up der Tas­ta­tur sehr schnel­le und vor allem leich­te Ein­ga­ben – wildes Häm­mern ist nicht nötig.

Sepa­ra­te Mul­ti­me­dia­tas­ten und ein digi­ta­ler Dreh­reg­ler zur prä­zi­sen Jus­tie­rung der Laut­stär­ke erleich­tern die Bedie­nung der Tas­ta­tur zusätz­lich. Der Reg­ler lässt sich zudem auch mit ande­ren Funk­tio­nen bele­gen. Kom­plet­tiert wird die Hunt­s­man Eli­te mit einer RGB-Beleuch­tung, die sich eben­falls pro­gram­mie­ren und in ver­schie­de­nen Leucht­mo­di betrei­ben lässt.

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Logi­tech Ergo K860

Die Logi­tech Ergo K860 bie­tet alles, was ein ergo­no­mi­sches Office-Key­board braucht: geschwun­ge­nes Design, geteil­tes Tas­ten­lay­out und eine gepols­ter­te Hand­ge­lenk­auf­la­ge aus Kunst­le­der, um Hän­de und Hand­ge­len­ke zu scho­nen. Außer­dem lässt sich die Tas­ta­tur auf drei ver­schie­de­ne Höhen ein­stel­len. Wie in vie­len Office-Key­boards sind auch in der Logi­tech Ergo K860 Rub­ber­do­me-Tas­ten ver­baut. Bei die­sen Tas­ta­tu­ren liegt unter den Tas­ten eine Mat­te aus Sili­kon mit vie­len klei­nen Erhe­bun­gen. Die­se fla­chen Tas­ta­tu­ren mit gerin­gem Hub haben einen ange­nehm kur­zen und lei­sen Tastenanschlag.

Den Funk­ti­ons­tas­ten kannst du mit der Logi­tech Opti­ons Soft­ware selbst Funk­tio­nen zuwei­sen. Die Soft­ware opti­miert außer­dem den Daten­aus­tausch zwi­schen der Tas­ta­tur und wei­te­ren ange­schlos­se­nen Logi­tech-Gerä­ten, etwa der Logi­tech MX Ver­ti­cal Mou­se. Außer­dem kannst du mit­tels der FN-Tas­te auf der Tas­ta­tur zusätz­li­che Funk­tio­nen der Maus-But­tons aufrufen.

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R‑Go Split

Die­se Tas­ta­tur führt das Kon­zept des geteil­ten Tas­ta­tur-Lay­outs noch wei­ter als die Model­le von Micro­soft oder Logi­tech: Die R‑Go Split besteht tat­säch­lich aus zwei sepa­ra­ten Tei­len, die du indi­vi­du­ell auf dei­nem Schreib­tisch plat­zie­ren kannst. Der Her­stel­ler nennt es Split-Design für ergo­no­mi­sches Arbei­ten. Das kom­pak­te Design macht es mög­lich, dass dei­ne Hän­de bei der Ver­wen­dung von Tas­ta­tur und Maus stets inner­halb der Schul­ter­brei­te blei­ben. Und es ermög­licht eine natür­li­che und ent­spann­te Posi­ti­on der Schul­tern, Ell­bo­gen und Hand­ge­len­ke. Dank des leich­ten Tas­ten­drucks erfor­dert das Tip­pen ledig­lich eine mini­ma­le Mus­kel­an­span­nung. Das fla­che Design gewähr­leis­tet eine ent­spann­te Posi­ti­on der Hän­de und Hand­ge­len­ke beim Tippen.

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Nedis GKBD300BK

Die­se Gaming-Tas­ta­tur wur­de kon­zi­piert, um sie mit ledig­lich einer Hand zu bedie­nen. Ihre ergo­no­mi­sche Form und die Gum­mi-Hand­bal­len­auf­la­ge bie­ten eini­gen Kom­fort, unter­stützt durch die gebo­ge­ne Ober­flä­che der Tas­ten­kap­pen. Abstri­che muss man hin­ge­gen, wie bei die­ser Art Gaming-Key­boards üblich, bei der Anzahl der Buch­sta­ben machen – auf der Nedis-Tas­ta­tur steht dir nicht das kom­plet­te Alpha­bet zur Ver­fü­gung. Schließ­lich geht es bei der Gaming-Tas­ta­tur auch weni­ger um Text-Out­put: Spieler*innen brau­chen außer W, A, S, D, Strg und Leer­tas­te schließ­lich kaum wei­te­re Tas­ten. Die vier Buch­sta­bentas­ten sind zudem durch eine her­vor­ge­ho­be­ne Tex­tur ein­fach zu fin­den. Mit 33 voll­pro­gram­mier­ba­ren Tas­ten, ein­schließ­lich vier seit­li­chen Makrot­as­ten und der Leer­tas­te erfüllt die­se Tas­ta­tur alle wich­ti­gen Gaming-Anfor­de­run­gen. Unver­zicht­bar bei Gaming-Tat­sta­tu­ren bleibt natür­lich die pas­sen­de Illu­mi­na­ti­on: Die RGB-Hin­ter­grund­be­leuch­tung kann auf acht ver­schie­de­ne Far­ben und drei ver­schie­de­ne Farb­mus­ter ein­ge­stellt wer­den.

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5 ergo­no­mi­sche Mäu­se für Office und Gaming

Logi­tech MX Ver­ti­cal Mouse

Die MX Ver­ti­cal Mou­se gilt als Para­de­bei­spiel der ergo­no­mi­schen Maus: Die Bedien­ele­men­te sind hier im Ver­gleich zur klas­si­schen Maus um 57 Grad gekippt. Sie besitzt eine Auf­la­ge für den klei­nen Fin­ger und die Tas­ten sind leicht zu kli­cken. Die zwei pro­gram­mier­ba­ren Zusatz­tas­ten erlau­ben bei­spiels­wei­se das schnel­le Vor- und Zurücksprin­gen im Brow­ser. Der 4.000-DPI-Sensor eig­net sich für Office-Arbei­ten wie auch zur Bild­be­ar­bei­tung, weni­ger aller­dings für Gaming. Die Maus funk­tio­niert per USB-Kabel oder kabel­los via Blue­tooth. Der inte­grier­te Akku soll bei vol­ler Ladung bis zu vier Mona­te durch­hal­ten. Für Links­hän­der ist die Maus aller­dings nicht geeignet.

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Micro­soft Blue­tooth Ergo­no­mic Mouse

Auf­fäl­ligs­tes Fea­ture die­ser Blue­tooth-Maus von Micro­soft ist die kom­for­ta­ble Dau­men­auf­la­ge an der lin­ken Sei­te. Maus­klicks wer­den schon bei gerin­gem Druck aus­ge­löst, zudem läuft die Maus sehr leicht. Der opti­sche Sen­sor schafft bis zu 2.400 dpi und arbei­tet auf Stoff-Mau­s­pads äußerst prä­zi­se. Die Emp­find­lich­keit der Maus kannst du über die Win­dows-Maus-Ein­stel­lun­gen regeln. Mit PC, Lap­top und Co. ver­bin­det sich die Blue­tooth Ergo­no­mic Mou­se kabel­los. Da kein Blue­tooth-Adap­ter im Lie­fer­um­fang ent­hal­ten ist, benö­tigst du einen Rech­ner, der Blue­tooth unterstützt.

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Cher­ry Rollermouse

Anders als mit einer her­kömm­li­chen Maus steu­erst du den Cur­sor bei der Rol­ler­mou­se durch das Schie­ben und Rol­len einer Wal­ze. Deine Hän­de ruhen auf der gepols­ter­ten Hand­bal­len­auf­la­ge. Geklickt wird ent­we­der durch Druck auf die Wal­ze oder mit den Tas­ten dar­un­ter. Dar­an muss man sich gewöh­nen. Durch die Plat­zie­rung der Maus direkt vor der Tas­ta­tur musst du nicht mehr umgrei­fen, wenn du vom Schrei­ben zur Maus­be­die­nung wech­seln möch­test. Da du den rech­ten Arm nicht mehr weit absprei­zen musst, um zur Maus zu grei­fen, ver­blei­ben auch dei­ne Schul­tern in einer natür­li­chen Stel­lung. Damit soll die Rol­ler­mou­se gegen Sym­pto­me hel­fen wie den Maus­arm, das Kar­pal­tun­nel­syn­drom, Seh­nen­schei­den­ent­zün­dung, Ulnaris­rin­nen-Syn­drom oder bei Ver­span­nun­gen im Arm‑, Schul­ter- und Nacken-Bereich – auch prä­ven­tiv. Ergo­no­mie und Gebrauchs­taug­lich­keit der Maus sind sogar vom IGR Insti­tut für Gesund­heit und Ergo­no­mie e. V. bestä­tigt.

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Hip­pus XS2WB-LC ergo­no­mi­sche Maus

Auch die Hand­schuh-Maus von Hip­pus macht durch ihre beson­de­re, paten­tier­te Form­ge­bung auf sich auf­merk­sam: In der Mit­te erhöht kann sich dei­ne Hand links und rechts auf einer Ver­tie­fung able­gen. Und liegt so inklu­si­ve Hand­bal­len ent­spannt auf der Maus, über­mä­ßi­ge Dau­men­be­we­gun­gen sind nicht nötig. Die Tas­ten sind ent­spre­chend der natür­li­chen Fin­ger­hal­tung ange­ord­net, zum Betä­ti­gen genügt ein leich­ter Druck. Durch die ergo­no­mi­sche Form wird wei­ter­hin ver­mie­den, dass sich dei­ne Hand an der Maus fest­krallt – du arbei­test mit mög­lichst wenig Mus­kel­span­nung in den Fin­gern. Die Steue­rung erfolgt mit dem Unter­arm und für klei­ne Bewe­gun­gen mit dem Hand­ge­lenk. Das bringt eine zusätz­li­che Ent­las­tung der betrof­fe­nen Mus­keln. Die Ent­wick­lung der Maus soll auf wis­sen­schaft­li­chen Stu­di­en basie­ren.

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Hama EMC-500

Die EMC-500 ist eine Ver­ti­kalmaus für eine auf­rech­te Hand­hal­tung. Die Tas­ten und das Scroll­rad der EMW 500 sind seit­lich ange­bracht, das Hand­ge­lenk musst du daher nicht ver­dre­hen, Mus­keln und Seh­nen wer­den ent­las­tet. Die gum­mi­er­te Ober­flä­che sorgt zudem für ver­bes­ser­te Grif­fig­keit und Kom­fort. Auch die tech­ni­schen Fea­tures der 6‑Tas­ten-Maus kön­nen sich sehen las­sen. Die Emp­find­lich­keit kannst du zwi­schen 1.000, 1.400 und 1.800 dpi wäh­len, dafür hat die Maus einen eige­nen Wahl­schal­ter. Im Unter­schied zu vie­len ande­ren ergo­no­mi­schen Mäu­sen besitzt die Hama Sei­ten­tas­ten zur Brow­ser-Navi­ga­ti­on. Und: Die EMC 500 gibt es auch als Ver­si­on EMC 500L für Linkshänder.

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