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E-Mobility

Ver­gleich: Die belieb­tes­ten E‑Scooter

E-Scooter sind beliebt und bringen dich schnell ans Ziel. Hier findest du die aktuell beliebtesten Modelle.

E‑Scooter haben über die Jah­re nicht nur stark an Beliebt­heit gewon­nen, sie sind auch ein fes­ter Bestand­teil des öffent­li­chen Stra­ßen­ver­kehrs. An jeder Ecke sind Men­schen zu sehen, die mit den kom­pak­ten Gerä­ten von A nach B kom­men. Was haupt­säch­lich mit Leih­rol­lern begann, hat sich mehr und mehr zu Besitz gewan­delt. Das dürf­te auch dar­an lie­gen, dass E‑Scooter mitt­ler­wei­le bezahl­bar sind. Der Markt ist aber extrem voll mit unter­schied­lichs­ten Her­stel­lern und Model­len. Hier fin­dest du die belieb­tes­ten davon im Vergleich.

Die belieb­tes­ten E‑Scooter in der Übersicht

Für unse­ren Ver­gleich der belieb­tes­ten E‑Scooter schau­en wir auf die Top­sel­ler aus dem OTTO-Shop. Genau­er auf die drei am meis­ten ver­kauf­ten Pro­duk­te der Kate­go­rie. Außer­dem stel­len wir einen Redak­ti­ons-Tipp vor, den wir auf­grund eige­ner Erfah­rung oder eines beson­ders nied­ri­gen Prei­ses aus­wäh­len. Bevor es in den Ver­gleich und die Beschrei­bung der ein­zel­nen Pro­duk­te im Detail geht, hier eine kur­ze Über­sicht der Produkte:

Tabel­le: Daten der belieb­tes­ten E‑Scooter

Seg­way ZT3 Pro DIsin­wheel S9 ProSeg­way MAX G3 DHit­way H11 ABE
Bild von einem SEGWAY E-Scooter Segway ZT3 Pro D.Bild von einem E-Scooter von ISINWHEEL.Bild von einem SEGWAY E-Scooter MAX G3 D.Bild von einem HITWAY E-Scooter.
Nenn­leis­tung500 Watt400 Watt500 Watt2 x 500 Watt
Maxi­ma­le Steigung25 Pro­zent15 Pro­zent30 Pro­zent58 Pro­zent
Geschwin­dig­keit20 km/h20 km/h20 km/h20 km/h
Akku­ka­pa­zi­tät12.750 mAh7.500 mAhkei­ne Angabe23.400 mAh
Reich­wei­te56 km30 km75 km130 km
Maxi­ma­le Traglast120 kg120 kg130 kg170 kg
Rei­fen­grö­ße11 Zoll8,5 Zoll11 Zoll10 Zoll
Fede­rungVoll­fe­de­rungKei­neVoll­fe­de­rungVoll­fe­de­rung
Ster­ne­be­wer­tung bei OTTO.de4,7 von 54,0 von 54,7 von 54,7 von 5
Preis (UVP)849,00 Euro699,99 Euro999,00 Euro2.999,99 Euro
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Die belieb­tes­ten E‑Scooter: Pro­duk­te im Detail

Top­sel­ler bei OTTO.de: Seg­way ZT3 Pro D

Der Seg­way ZT3 Pro D ist ein Pre­mi­um-E-Scoo­ter für Men­schen, die Wert auf hohen Fahr­kom­fort, moder­ne Tech­nik und Fle­xi­bi­li­tät legen. Das Modell wur­de nicht nur für den klas­si­schen Ein­satz in der Stadt ent­wi­ckelt, son­dern fühlt sich dank sei­ner robus­ten Kon­struk­ti­on und der spe­zi­el­len All-Ter­rain-Berei­fung auch in leich­tem Gelän­de wohl. Ein Feld kannst du damit zwar nicht durch­pflü­gen, Schot­ter und ähn­li­ches kann das Gefährt aber ab. Die groß dimen­sio­nier­ten 11-Zoll-Rei­fen bie­ten viel Grip und Fahr­sta­bi­li­tät, wäh­rend die auf­wen­di­ge Voll­fe­de­rung mit Fede­rungs­ele­men­ten an Vor­der- und Hin­ter­rad Uneben­hei­ten wirk­sam aus­gleicht. Dadurch blei­ben Fahr­ten auf Kopf­stein­pflas­ter, Schot­ter­we­gen oder über Bord­stein­kan­ten auch noch spür­bar kom­for­ta­bler als bei vie­len ein­fa­chen City-Scootern.

Auch tech­nisch gehört der ZT3 Pro D zur Ober­klas­se. Mit einer Reich­wei­te von bis zu 70 Kilo­me­tern eig­net er sich nicht nur für täg­li­che Pen­del­stre­cken, son­dern auch für län­ge­re Frei­zeit­fahr­ten. Ergänzt wird die Aus­stat­tung durch moder­ne Fea­tures wie Apple Find My, die Seg­way-App, ein gro­ßes Dis­play sowie ein Trak­ti­ons­kon­troll­sys­tem für zusätz­li­che Sicher­heit auf rut­schi­gem Unter­grund. Die maxi­ma­le Trag­last von 120 Kilo­gramm und die Fähig­keit, Stei­gun­gen von bis zu 25 Pro­zent zu bewäl­ti­gen, unter­strei­chen den viel­sei­ti­gen Cha­rak­ter des Modells. Wer einen hoch­wer­ti­gen All­roun­der sucht, der Kom­fort, Reich­wei­te und Tech­no­lo­gie mit­ein­an­der ver­bin­det, erhält mit dem ZT3 Pro D ein beson­ders aus­ge­wo­ge­nes Gesamtpaket.

Bei den Kun­din­nen und Kun­den fal­len fol­gen­de Punk­te posi­tiv und nega­tiv auf:

Pro

  • Hohe Reich­wei­te bis 70 km
  • Kom­for­ta­ble Vollfederung
  • Gro­ße 11-Zoll-Offroad-Reifen
  • Apple „Find My“-Integration
  • Gute Steig­fä­hig­keit bis 25 %

Con­tra

  • Rela­tiv hoher Anschaffungspreis
  • Für gele­gent­li­che Kurz­stre­cken even­tu­ell überdimensioniert
  • Höhe­res Gewicht als kom­pak­te Einstiegsmodelle
Pas­send dazu 

Platz 2 bei OTTO.de: Isin­wheel S9 Pro

Der Isin­wheel S9 Pro rich­tet sich vor allem an preis­be­wuss­te Käu­fer, die einen unkom­pli­zier­ten E‑Scooter für den täg­li­chen Stadt­ver­kehr suchen. Im Vor­der­grund ste­hen hier ein attrak­ti­ver Preis, ein­fa­che Bedie­nung und hohe All­tags­taug­lich­keit. Das Gefährt ist ver­gleichs­wei­se leicht gebaut und lässt sich schnell zusam­men­klap­pen, wodurch es sich gut zum Pen­deln eig­net. Es passt easy ins Auto, in öffent­li­che Ver­kehrs­mit­tel oder ins Büro.

Für den Antrieb sorgt ein 400-Watt-Motor, der die in Deutsch­land zuläs­si­ge Höchst­ge­schwin­dig­keit von 20 km/h erreicht. Beson­ders prak­tisch sind die war­tungs­ar­men 8,5‑Zoll-Wabenreifen. Da sie nicht auf­ge­pumpt wer­den müs­sen, ent­fällt das Risi­ko klas­si­scher Rei­fen­schä­den oder Luft­ver­lust. Sie über­neh­men außer­dem die Fede­rung, da kei­ne zusätz­li­chen Federn ver­baut sind. In Kom­bi­na­ti­on mit der inte­grier­ten App-Steue­rung bie­tet der S9 Pro Funk­tio­nen, die man sonst häu­fig erst in höhe­ren Preis­klas­sen fin­det. Über die App las­sen sich bei­spiels­wei­se Fahr­zeug­da­ten abru­fen oder Ein­stel­lun­gen vornehmen.

Mit einer Reich­wei­te von bis zu 30 Kilo­me­tern eig­net sich das Modell vor allem für täg­li­che Kurz- und Mit­tel­stre­cken. Wer haupt­säch­lich inner­städ­tisch unter­wegs ist und kei­nen beson­ders gro­ßen Wert auf maxi­ma­le Reich­wei­te oder Pre­mi­um-Kom­fort legt, fin­det im Isin­wheel S9 Pro eine attrak­ti­ve und ver­gleichs­wei­se güns­ti­ge Lösung für den Alltag.

Bei den Kun­din­nen und Kun­den fal­len fol­gen­de Punk­te posi­tiv und nega­tiv auf:

Pro

  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Gerin­ges Gewicht und hohe Transportfreundlichkeit
  • War­tungs­ar­me Wabenreifen
  • App-Anbin­dung per Bluetooth
  • Ide­al für kur­ze Pendelstrecken

Con­tra

  • Kür­ze­re Reich­wei­te als die Konkurrenz
  • Weni­ger Fahr­kom­fort auf unebe­nen Straßen
  • Eher für Stadt­fahr­ten als für län­ge­re Tou­ren geeignet
Pas­send dazu 

Platz 3 bei OTTO.de: Seg­way MAX G3 D

Der Seg­way MAX G3 D ist klar auf anspruchs­vol­le Pendler*innen und Vielfahrer*innen aus­ge­legt. Sein Fokus liegt auf hoher Reich­wei­te, maxi­ma­lem Fahr­kom­fort und moderns­ter Kon­nek­ti­vi­tät. Mit bis zu 80 Kilo­me­tern Reich­wei­te gehört er zu den aus­dau­ernds­ten Model­len sei­ner Klas­se und eig­net sich her­vor­ra­gend für alle, die ihren E‑Scooter täg­lich über län­ge­re Stre­cken ein­set­zen möchten.

Beson­de­re Freu­de dürf­ten die mit dem Fahr­werk haben. Die hydrau­li­sche Fede­rung an Vor­der- und Hin­ter­rad sorgt selbst auf schlech­te­ren Stra­ßen für ein ruhi­ges und kom­for­ta­bles Fahr­ge­fühl. Ergänzt wird das durch selb­st­ab­dich­ten­de 11-Zoll-Rei­fen, die nicht nur den Kom­fort stei­gern, son­dern auch das Risi­ko von Rei­fen­pan­nen redu­zie­ren. Mit einer Trag­fä­hig­keit von bis zu 130 Kilo­gramm bie­tet der MAX G3 D zudem aus­rei­chend Reser­ven für unter­schied­lichs­te Anwendungsfälle.

Zu den High­lights zäh­len außer­dem das intel­li­gen­te TFT-Farb­dis­play, die Inte­gra­ti­on von Apple Find My sowie die Air­Lock-Funk­ti­on, mit der sich der Scoo­ter auto­ma­tisch ent­rie­geln kann. Die IPX6-Zer­ti­fi­zie­rung macht das Modell zudem beson­ders wider­stands­fä­hig gegen­über Regen und Spritz­was­ser. Zusam­men mit der kur­zen Lade­zeit von rund drei­ein­halb Stun­den ent­steht ein E‑Scooter, der sich gezielt an Men­schen rich­tet, die mög­lichst wenig Kom­pro­mis­se ein­ge­hen möchten.

Bei den Kun­din­nen und Kun­den fal­len fol­gen­de Punk­te posi­tiv und nega­tiv auf:

Pro

  • Bis zu 80 km Reichweite
  • Sehr hoch­wer­ti­ges Federungssystem
  • Smar­tes TFT-Dis­play und App-Funktionen
  • Kur­ze Ladezeit
  • Hohe Trag­fä­hig­keit von 130 kg

Con­tra

  • Hoher Anschaf­fungs­preis
  • Grö­ßer und schwe­rer als klas­si­sche City-Scooter
  • Pre­mi­um-Funk­tio­nen nicht für jeden Nut­zer notwendig
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Unser Redak­ti­ons-Tipp: Hit­way H11

Der HITWAY H11 rich­tet sich an Fahrer*innen, die vor allem eine mög­lichst gro­ße Reich­wei­te und hohe Leis­tungs­re­ser­ven suchen. Mit einer vom Her­stel­ler ange­ge­be­nen Reich­wei­te von bis zu 130 Kilo­me­tern über­trifft er die meis­ten her­kömm­li­chen E‑Scooter deut­lich und eig­net sich damit auch für län­ge­re Frei­zeit­fahr­ten oder beson­ders inten­si­ve Nutzung.

Die tech­ni­sche Aus­stat­tung fällt ent­spre­chend umfang­reich aus. Für den Vor­trieb sor­gen zwei Moto­ren mit hoher Spit­zen­leis­tung, die auch stei­le­re Anstie­ge sou­ve­rän bewäl­ti­gen kön­nen. Unter­stützt wird dies durch eine Dop­pel­fe­de­rung sowie gro­ße 10-Zoll-Vaku­um­rei­fen, die Uneben­hei­ten effek­tiv aus­glei­chen und gleich­zei­tig guten Grip bie­ten. Dadurch eig­net sich das Modell nicht nur für Asphalt, son­dern auch für anspruchs­vol­le­re Strecken.

Auch bei den Kom­fort- und Sicher­heits­funk­tio­nen zeigt sich der HITWAY H11 modern auf­ge­stellt. NFC-Ent­rie­ge­lung, App-Anbin­dung, LCD-Dis­play, inte­grier­te Blin­ker sowie USB- und USB-C-Lade­an­schlüs­se machen ihn zu einem tech­nisch viel­sei­ti­gen Beglei­ter. Die maxi­ma­le Trag­fä­hig­keit von bis zu 170 Kilo­gramm hebt ihn zusätz­lich von vie­len Wett­be­wer­bern ab. Auf­grund sei­nes ver­gleichs­wei­se hohen Gewichts eig­net sich das Modell jedoch eher für Nutzer*innen, die den Scoo­ter über­wie­gend fah­ren und weni­ger häu­fig tra­gen oder trans­por­tie­ren müssen.

Bei den Kun­din­nen und Kun­den fal­len fol­gen­de Punk­te posi­tiv und nega­tiv auf:

Pro

  • Bis zu 130 km Reichweite
  • Sehr hohe Leistungsreserven
  • Hohe Zula­dung bis 170 kg
  • Umfang­rei­che Smart-Funktionen
  • Gute Fede­rung und hoher Fahrkomfort

Con­tra

  • Hohes Eigen­ge­wicht
  • Weni­ger transportfreundlich
  • Län­ge­re Lade­zeit als vie­le City-Scooter
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Kauf­be­ra­tung: Auf was du bei E‑Scootern ach­ten solltest

Mit einem E‑Scooter kommst du recht bequem an dei­nen Ziel­ort. Ursprüng­lich gedacht waren die Gerä­te für das Zurück­le­gen der „letz­ten Mei­le“, also von der Bahn- oder Bus­sta­ti­on zum eigent­li­chen Ziel. Mitt­ler­wei­le wer­den sie aber genutzt, um auch kom­plet­te Wege zu über­brü­cken. Rund um die Gerä­te gibt es aber eini­ge Din­ge, die du unbe­dingt beach­ten soll­test, bevor du dich für ein Modell entscheidest.

Fahr­kom­fort

Der Fahr­kom­fort wird maß­geb­lich durch Rei­fen, Fede­rung und Rah­men­kon­struk­ti­on beein­flusst. Wer sei­nen E‑Scooter regel­mä­ßig auf Kopf­stein­pflas­ter, unebe­nen Rad­we­gen oder län­ge­ren Stre­cken nutzt, soll­te auf grö­ße­re Rei­fen und eine gute Fede­rung ach­ten. Beson­ders bei täg­li­chen Pen­del­fahr­ten macht sich ein kom­for­ta­bles Fahr­werk schnell bemerk­bar, da Vibra­tio­nen und Stö­ße deut­lich redu­ziert werden.

Trag­fä­hig­keit

Die maxi­ma­le Zula­dung bestimmt, wel­ches Gesamt­ge­wicht ein E‑Scooter sicher trans­por­tie­ren kann. Dabei soll­te nicht nur das Kör­per­ge­wicht berück­sich­tigt wer­den, son­dern auch zusätz­li­ches Gepäck wie Ruck­sack, Lap­top oder Ein­käu­fe. Ein aus­rei­chen­der Puf­fer erhöht die Lebens­dau­er des Fahr­zeugs und sorgt für bes­se­re Fahreigenschaften.

Lade­zeit

Je kür­zer die Lade­zeit, des­to fle­xi­bler lässt sich ein E‑Scooter im All­tag ein­set­zen. Nutzer*innen, die ihr Fahr­zeug häu­fig ver­wen­den oder meh­re­re Fahr­ten pro Tag pla­nen, pro­fi­tie­ren von Schnell­la­de­funk­tio­nen. Für gele­gent­li­che Fahr­ten spielt die Lade­ge­schwin­dig­keit dage­gen meist eine weni­ger ent­schei­den­de Rolle.

Gewicht und Transport

Nicht jeder E‑Scooter wird aus­schließ­lich gefah­ren. Wer das Fahr­zeug regel­mä­ßig tra­gen muss oder in Bus, Bahn oder Kof­fer­raum ver­stau­en möch­te, soll­te auf ein mög­lichst gerin­ges Gewicht und einen unkom­pli­zier­ten Klapp­me­cha­nis­mus ach­ten. Schwe­re Model­le bie­ten häu­fig mehr Reich­wei­te und Kom­fort, sind dafür jedoch weni­ger mobil.

Sicher­heit

Eine gute Brems­an­la­ge gehört zu den wich­tigs­ten Aus­stat­tungs­merk­ma­len eines E‑Scooters. Schei­ben­brem­sen, elek­tro­ni­sche Brems­sys­te­me und eine leis­tungs­star­ke Beleuch­tung erhö­hen die Sicher­heit im Stra­ßen­ver­kehr. Zusätz­li­che Aus­stat­tungs­merk­ma­le wie Blin­ker oder Reflek­to­ren sor­gen für bes­se­re Sicht­bar­keit und kön­nen ins­be­son­de­re bei Dun­kel­heit einen wich­ti­gen Bei­trag zur Ver­kehrs­si­cher­heit leisten.

App- und Smart-Funktionen

Vie­le moder­ne E‑Scooter las­sen sich per Smart­phone-App ver­wal­ten. Je nach Modell sind Funk­tio­nen wie Dieb­stahl­schutz, Fahr­sta­tis­ti­ken, Bat­te­rie­über­wa­chung oder Firm­ware-Updates ver­füg­bar. Sol­che Extras sind nicht zwin­gend not­wen­dig, kön­nen den Kom­fort und die All­tags­taug­lich­keit jedoch deut­lich erhöhen.

Vor- und Nach­tei­le von E‑Scootern

Vor­tei­le von E‑Scootern

  • Wen­dig im Stadt­ver­kehr: E‑Scooter las­sen sich leicht durch den Stadt­ver­kehr navi­gie­ren und benö­ti­gen deut­lich weni­ger Platz als Autos oder Motor­rä­der. Dadurch kom­men Fahrer*innen auf kur­zen Stre­cken oft schnel­ler ans Ziel, ins­be­son­de­re in dicht bebau­ten Innenstädten.
  • Gerin­ge Betriebs­kos­ten: Im Ver­gleich zu ande­ren Ver­kehrs­mit­teln fal­len die lau­fen­den Kos­ten sehr nied­rig aus. Strom­kos­ten pro Ladung sind über­schau­bar und auch War­tungs- sowie Ver­si­che­rungs­kos­ten bewe­gen sich meist auf einem rela­tiv nied­ri­gen Niveau.
  • Ein­fach zu trans­por­tie­ren: Vie­le Model­le ver­fü­gen über einen Klapp­me­cha­nis­mus und las­sen sich dadurch bequem im Kof­fer­raum, in der Bahn oder im Büro ver­stau­en. Das macht E‑Scooter beson­ders attrak­tiv für Pend­ler, die ver­schie­de­ne Ver­kehrs­mit­tel kom­bi­nie­ren möchten.
  • Ide­al für kur­ze bis mitt­le­re Stre­cken: Für Wege zur Arbeit, zur Uni, zum Ein­kau­fen oder zur nächs­ten Hal­te­stel­le sind E‑Scooter oft eine prak­ti­sche Alter­na­ti­ve. Sie schlie­ßen die soge­nann­te „letz­te Mei­le” zwi­schen öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln und dem eigent­li­chen Ziel beson­ders komfortabel.
  • Umwelt­freund­li­cher als vie­le moto­ri­sier­te Alter­na­ti­ven: Wäh­rend der Fahrt ent­ste­hen kei­ne direk­ten Abga­se. Wer kur­ze Auto­fahr­ten durch einen E‑Scooter ersetzt, kann sei­nen per­sön­li­chen CO₂-Aus­stoß im All­tag reduzieren.
  • Leich­te Bedie­nung: Die Steue­rung eines E‑Scooters ist unkom­pli­ziert und schnell erlernt. Auch Einsteiger*innen kom­men meist nach kur­zer Ein­ge­wöh­nung pro­blem­los mit Beschleu­ni­gung, Brem­sen und Fahr­ver­hal­ten zurecht.
  • Kein Füh­rer­schein not­wen­dig: Für stra­ßen­zu­ge­las­se­ne E‑Scooter wird in Deutsch­land kein Füh­rer­schein benö­tigt. Dadurch eig­nen sie sich für eine brei­te Ziel­grup­pe und kön­nen bereits ab einem Alter von 14 Jah­ren genutzt werden.
  • Moder­ne Kom­fort- und Smart-Funk­tio­nen: Vie­le aktu­el­le Model­le bie­ten App-Anbin­dun­gen, Dieb­stahl­schutz­funk­tio­nen, Fahr­sta­tis­ti­ken oder prak­ti­sche Fea­tures wie Navi­ga­ti­on und Smart­phone-Kon­nek­ti­vi­tät. Dadurch wird die Nut­zung kom­for­ta­bler und individueller.

Nach­tei­le von E‑Scootern

  • Begrenz­te Reich­wei­te: Auch wenn moder­ne Akkus immer leis­tungs­fä­hi­ger wer­den, errei­chen E‑Scooter nicht die Reich­wei­ten von E‑Bikes oder Elek­tro­au­tos. Vor län­ge­ren Fahr­ten soll­te des­halb stets der Akku­stand berück­sich­tigt werden.
  • Wet­ter­ab­hän­gi­ge Nut­zung: Star­ker Regen, Schnee, Eis oder rut­schi­ges Laub kön­nen die Fahr­si­cher­heit deut­lich beein­träch­ti­gen. Vie­le Nutzer*innen stei­gen bei schlech­tem Wet­ter daher auf ande­re Ver­kehrs­mit­tel um.
  • Weni­ger Kom­fort auf schlech­ten Stra­ßen: Beson­ders güns­ti­ge Model­le ohne Fede­rung über­tra­gen Uneben­hei­ten direkt auf den Kör­per. Auf Kopf­stein­pflas­ter oder beschä­dig­ten Rad­we­gen kann die Fahrt dadurch schnell unan­ge­nehm werden.
  • Regel­mä­ßi­ges Laden erfor­der­lich: Der Akku muss je nach Nut­zung regel­mä­ßig auf­ge­la­den wer­den. Wer häu­fig län­ge­re Stre­cken fährt, soll­te Lade­zei­ten und Reich­wei­ten bei der Pla­nung berücksichtigen.
  • Akku ver­liert mit der Zeit an Kapa­zi­tät: Wie bei allen Lithi­um-Ionen-Akkus nimmt die maxi­ma­le Leis­tungs­fä­hig­keit im Lau­fe der Jah­re lang­sam ab. Dadurch kann sich die Reich­wei­te nach län­ge­rer Nut­zung reduzieren.
  • Ein­ge­schränk­te Trans­port­mög­lich­kei­ten: Im Gegen­satz zu Fahr­rä­dern ver­fü­gen die meis­ten E‑Scooter über kei­ne Gepäck­trä­ger oder Trans­port­lö­sun­gen. Grö­ße­re Ein­käu­fe oder schwe­res Gepäck las­sen sich daher nur ein­ge­schränkt mitnehmen.
  • Dieb­stahl­ri­si­ko im öffent­li­chen Raum: Auf­grund ihrer Beliebt­heit gehö­ren E‑Scooter zu den Fahr­zeu­gen, die ver­gleichs­wei­se häu­fig gestoh­len wer­den. Ein hoch­wer­ti­ges Schloss und zusätz­li­che Sicher­heits­funk­tio­nen sind daher empfehlenswert.
  • Teil­wei­se hohes Gewicht bei leis­tungs­star­ken Model­len: Wäh­rend leich­te City-Scoo­ter oft ein­fach getra­gen wer­den kön­nen, brin­gen reich­wei­ten­star­ke Pre­mi­um-Model­le nicht sel­ten mehr als 25 Kilo­gramm auf die Waa­ge. Das kann den Trans­port über Trep­pen oder in öffent­li­che Ver­kehrs­mit­tel erschweren.

Alter­na­ti­ven zu den belieb­tes­ten E‑Scootern

Hier fin­dest du ein paar wei­te­re Model­le, die es zwar nicht in die Bes­ten­lis­te geschafft haben, aber poten­zi­el­le Alter­na­ti­ven sind:

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FAQ: Häu­fi­ge Fra­gen und Ant­wor­ten zu E‑Scootern

Nein. Für E‑Scooter mit gül­ti­ger Stra­ßen­zu­las­sung ist in Deutsch­land kein Füh­rer­schein erfor­der­lich. Das Min­dest­al­ter für die Nut­zung im öffent­li­chen Stra­ßen­ver­kehr liegt bei 14 Jah­ren. Vor­aus­set­zung ist aller­dings, dass das Fahr­zeug den gesetz­li­chen Vor­ga­ben ent­spricht und über eine gül­ti­ge Betriebs­er­laub­nis verfügt.

Gera­de für Jugend­li­che und Ein­stei­ger macht das E‑Scooter zu einer unkom­pli­zier­ten Mög­lich­keit, kur­ze Wege selbst­stän­dig zurück­zu­le­gen. Den­noch gel­ten die­sel­ben Grund­re­geln der Stra­ßen­ver­kehrs­ord­nung wie für ande­re Verkehrsteilnehmer.

E‑Scooter mit Stra­ßen­zu­las­sung dür­fen grund­sätz­lich auf Rad­we­gen, Rad­fahr­strei­fen und Fahr­rad­stra­ßen genutzt wer­den. Sind sol­che Wege nicht vor­han­den, darf auf der Fahr­bahn gefah­ren wer­den. Geh­we­ge und Fuß­gän­ger­zo­nen sind in der Regel tabu, sofern sie nicht aus­drück­lich für E‑Scooter frei­ge­ge­ben wurden.

Wer einen E‑Scooter ohne Stra­ßen­zu­las­sung besitzt, darf die­sen hin­ge­gen nur auf pri­va­tem Gelän­de nut­zen. Vor dem Kauf lohnt sich des­halb ein Blick auf die vor­han­de­ne Stra­ßen­zu­las­sung bezie­hungs­wei­se ABE.

Ja. Jeder E‑Scooter mit Stra­ßen­zu­las­sung benö­tigt eine gül­ti­ge Haft­pflicht­ver­si­che­rung. Die­se wird durch das bekann­te Ver­si­che­rungs­kenn­zei­chen nach­ge­wie­sen, das hin­ten am Fahr­zeug ange­bracht wird.

Die Kos­ten fal­len meist über­schau­bar aus und müs­sen jähr­lich erneu­ert wer­den. Ohne gül­ti­gen Ver­si­che­rungs­schutz darf ein E‑Scooter nicht im öffent­li­chen Stra­ßen­ver­kehr bewegt werden.

Die Reich­wei­te hängt von ver­schie­de­nen Fak­to­ren ab. Dazu zäh­len die Akku­ka­pa­zi­tät, das Fah­rer­ge­wicht, die Außen­tem­pe­ra­tur, die Stre­cken­be­schaf­fen­heit sowie die gewähl­te Fahr­wei­se. Her­stel­ler­an­ga­ben wer­den meist unter opti­ma­len Bedin­gun­gen ermittelt.

Im All­tag errei­chen vie­le E‑Scooter Reich­wei­ten zwi­schen etwa 20 und 60 Kilo­me­tern. Beson­ders leis­tungs­star­ke Model­le schaf­fen teil­wei­se deut­lich mehr, wäh­rend kom­pak­te Ein­stei­ger­mo­del­le eher für kür­ze­re Stre­cken aus­ge­legt sind.

Die Lade­zeit vari­iert je nach Akku­grö­ße und Lade­ge­rät. Vie­le aktu­el­le E‑Scooter benö­ti­gen zwi­schen drei und acht Stun­den für eine voll­stän­di­ge Ladung.

Wer den Scoo­ter täg­lich nutzt, soll­te neben der Reich­wei­te auch die Lade­zeit berück­sich­ti­gen. Eini­ge moder­ne Model­le ver­fü­gen über Schnell­la­de­funk­tio­nen, die die War­te­zeit deut­lich ver­kür­zen können.

Eine gesetz­li­che Helm­pflicht für E‑Scooter besteht in Deutsch­land der­zeit nicht. Den­noch emp­feh­len Ver­kehrs­exper­ten und Sicher­heits­or­ga­ni­sa­tio­nen das Tra­gen eines Helms aus­drück­lich, um Kopf­ver­let­zun­gen bei Stür­zen zu vermeiden.

Beson­ders bei regel­mä­ßi­ger Nut­zung, höhe­ren Fahr­leis­tun­gen oder Fahr­ten in dich­tem Stadt­ver­kehr kann ein Helm einen wich­ti­gen Bei­trag zur eige­nen Sicher­heit leisten.

Nein. E‑Scooter sind aus­schließ­lich für eine Per­son zuge­las­sen. Das Mit­neh­men einer zwei­ten Per­son ist im öffent­li­chen Stra­ßen­ver­kehr nicht erlaubt und kann zu Buß­gel­dern führen.

Dar­über hin­aus ver­schlech­tert zusätz­li­ches Gewicht die Fahr­sta­bi­li­tät und ver­län­gert den Brems­weg. Aus Sicher­heits­grün­den soll­te der Scoo­ter daher immer nur allein genutzt werden.

Das hängt stark vom Ein­satz­zweck ab. Wer über­wie­gend kur­ze Stre­cken in der Stadt zurück­legt, benö­tigt häu­fig kei­ne beson­ders hohe Reich­wei­te. Für län­ge­re Pen­del­we­ge oder Frei­zeit­fahr­ten sind grö­ße­re Akkus dage­gen oft die bes­se­re Wahl.

Die Motor­leis­tung spielt vor allem bei Beschleu­ni­gung, Zula­dung und Stei­gun­gen eine Rol­le. Nutzer*innen in hüge­li­gen Regio­nen pro­fi­tie­ren meist stär­ker von einem leis­tungs­fä­hi­ge­ren Motor als Fahrer*innen auf über­wie­gend fla­chen Strecken.

Vie­le moder­ne E‑Scooter sind gegen Spritz­was­ser und leich­ten Regen geschützt. Den­noch unter­schei­den sich die Schutz­klas­sen je nach Modell deutlich.

Star­ker Regen, tie­fe Pfüt­zen oder län­ge­re Fahr­ten bei extrem nas­sen Bedin­gun­gen kön­nen Elek­tro­nik und Akku belas­ten. Wer sei­nen E‑Scooter regel­mä­ßig bei wech­sel­haf­tem Wet­ter nutzt, soll­te daher auf eine mög­lichst hohe Schutz­klas­se ach­ten und die Her­stel­ler­an­ga­ben beachten.

Die Lebens­dau­er eines Akkus wird meist in Lade­zy­klen ange­ge­ben. Bei nor­ma­ler Nut­zung hal­ten hoch­wer­ti­ge Lithi­um-Ionen-Akkus häu­fig meh­re­re Jah­re, bevor die maxi­ma­le Reich­wei­te spür­bar nachlässt.

Eine scho­nen­de Nut­zung kann die Lebens­dau­er zusätz­lich ver­län­gern. Dazu gehö­ren das Ver­mei­den von Tief­ent­la­dun­gen, die Lage­rung bei mode­ra­ten Tem­pe­ra­tu­ren und das Ver­wen­den des emp­foh­le­nen Ladegeräts.

Zu den wich­tigs­ten Kri­te­ri­en zäh­len Reich­wei­te, Fahr­kom­fort, Brem­sen, Gewicht, Lade­zeit, Trag­fä­hig­keit und eine gül­ti­ge Stra­ßen­zu­las­sung. Dar­über hin­aus kön­nen App-Funk­tio­nen, Dieb­stahl­schutz oder eine Fede­rung den Kom­fort im All­tag deut­lich erhöhen.

Wel­ches Modell am bes­ten passt, hängt letzt­lich vom per­sön­li­chen Nut­zungs­pro­fil ab. Für kur­ze Stadt­fahr­ten sind ande­re Eigen­schaf­ten ent­schei­dend als für täg­li­che Pen­del­stre­cken oder län­ge­re Freizeitfahrten.

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