E‑Scooter haben über die Jahre nicht nur stark an Beliebtheit gewonnen, sie sind auch ein fester Bestandteil des öffentlichen Straßenverkehrs. An jeder Ecke sind Menschen zu sehen, die mit den kompakten Geräten von A nach B kommen. Was hauptsächlich mit Leihrollern begann, hat sich mehr und mehr zu Besitz gewandelt. Das dürfte auch daran liegen, dass E‑Scooter mittlerweile bezahlbar sind. Der Markt ist aber extrem voll mit unterschiedlichsten Herstellern und Modellen. Hier findest du die beliebtesten davon im Vergleich.
Das erfahrt ihr gleich
- Die beliebtesten E‑Scooter in der Übersicht
- Tabelle: Daten der beliebtesten E‑Scooter
- Die beliebtesten E‑Scooter: Produkte im Detail
- Topseller bei OTTO.de: Segway ZT3 Pro D
- Platz 2 bei OTTO.de: Isinwheel S9 Pro
- Platz 3 bei OTTO.de: Segway MAX G3 D
- Unser Redaktions-Tipp: Hitway H11
- Kaufberatung: Auf was du bei E‑Scootern achten solltest
- FAQ: Häufige Fragen und Antworten zu E‑Scootern
Für unseren Vergleich der beliebtesten E‑Scooter schauen wir auf die Topseller aus dem OTTO-Shop. Genauer auf die drei am meisten verkauften Produkte der Kategorie. Außerdem stellen wir einen Redaktions-Tipp vor, den wir aufgrund eigener Erfahrung oder eines besonders niedrigen Preises auswählen. Bevor es in den Vergleich und die Beschreibung der einzelnen Produkte im Detail geht, hier eine kurze Übersicht der Produkte:
- Topseller bei OTTO.de: Segway ZT3 Pro D
- Platz 2 bei OTTO.de: Isinwheel S9 Pro
- Platz 3 bei OTTO.de: Segway MAX G3 D
- Unser Redaktions-Tipp: Hitway H11 ABE
| Segway ZT3 Pro D | Isinwheel S9 Pro | Segway MAX G3 D | Hitway H11 ABE | |
|---|---|---|---|---|
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| Nennleistung | 500 Watt | 400 Watt | 500 Watt | 2 x 500 Watt |
| Maximale Steigung | 25 Prozent | 15 Prozent | 30 Prozent | 58 Prozent |
| Geschwindigkeit | 20 km/h | 20 km/h | 20 km/h | 20 km/h |
| Akkukapazität | 12.750 mAh | 7.500 mAh | keine Angabe | 23.400 mAh |
| Reichweite | 56 km | 30 km | 75 km | 130 km |
| Maximale Traglast | 120 kg | 120 kg | 130 kg | 170 kg |
| Reifengröße | 11 Zoll | 8,5 Zoll | 11 Zoll | 10 Zoll |
| Federung | Vollfederung | Keine | Vollfederung | Vollfederung |
| Sternebewertung bei OTTO.de | 4,7 von 5 | 4,0 von 5 | 4,7 von 5 | 4,7 von 5 |
| Preis (UVP) | 849,00 Euro | 699,99 Euro | 999,00 Euro | 2.999,99 Euro |
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Der Segway ZT3 Pro D ist ein Premium-E-Scooter für Menschen, die Wert auf hohen Fahrkomfort, moderne Technik und Flexibilität legen. Das Modell wurde nicht nur für den klassischen Einsatz in der Stadt entwickelt, sondern fühlt sich dank seiner robusten Konstruktion und der speziellen All-Terrain-Bereifung auch in leichtem Gelände wohl. Ein Feld kannst du damit zwar nicht durchpflügen, Schotter und ähnliches kann das Gefährt aber ab. Die groß dimensionierten 11-Zoll-Reifen bieten viel Grip und Fahrstabilität, während die aufwendige Vollfederung mit Federungselementen an Vorder- und Hinterrad Unebenheiten wirksam ausgleicht. Dadurch bleiben Fahrten auf Kopfsteinpflaster, Schotterwegen oder über Bordsteinkanten auch noch spürbar komfortabler als bei vielen einfachen City-Scootern.
Auch technisch gehört der ZT3 Pro D zur Oberklasse. Mit einer Reichweite von bis zu 70 Kilometern eignet er sich nicht nur für tägliche Pendelstrecken, sondern auch für längere Freizeitfahrten. Ergänzt wird die Ausstattung durch moderne Features wie Apple Find My, die Segway-App, ein großes Display sowie ein Traktionskontrollsystem für zusätzliche Sicherheit auf rutschigem Untergrund. Die maximale Traglast von 120 Kilogramm und die Fähigkeit, Steigungen von bis zu 25 Prozent zu bewältigen, unterstreichen den vielseitigen Charakter des Modells. Wer einen hochwertigen Allrounder sucht, der Komfort, Reichweite und Technologie miteinander verbindet, erhält mit dem ZT3 Pro D ein besonders ausgewogenes Gesamtpaket.
Bei den Kundinnen und Kunden fallen folgende Punkte positiv und negativ auf:
Pro
- Hohe Reichweite bis 70 km
- Komfortable Vollfederung
- Große 11-Zoll-Offroad-Reifen
- Apple „Find My“-Integration
- Gute Steigfähigkeit bis 25 %
Contra
- Relativ hoher Anschaffungspreis
- Für gelegentliche Kurzstrecken eventuell überdimensioniert
- Höheres Gewicht als kompakte Einstiegsmodelle
Der Isinwheel S9 Pro richtet sich vor allem an preisbewusste Käufer, die einen unkomplizierten E‑Scooter für den täglichen Stadtverkehr suchen. Im Vordergrund stehen hier ein attraktiver Preis, einfache Bedienung und hohe Alltagstauglichkeit. Das Gefährt ist vergleichsweise leicht gebaut und lässt sich schnell zusammenklappen, wodurch es sich gut zum Pendeln eignet. Es passt easy ins Auto, in öffentliche Verkehrsmittel oder ins Büro.
Für den Antrieb sorgt ein 400-Watt-Motor, der die in Deutschland zulässige Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h erreicht. Besonders praktisch sind die wartungsarmen 8,5‑Zoll-Wabenreifen. Da sie nicht aufgepumpt werden müssen, entfällt das Risiko klassischer Reifenschäden oder Luftverlust. Sie übernehmen außerdem die Federung, da keine zusätzlichen Federn verbaut sind. In Kombination mit der integrierten App-Steuerung bietet der S9 Pro Funktionen, die man sonst häufig erst in höheren Preisklassen findet. Über die App lassen sich beispielsweise Fahrzeugdaten abrufen oder Einstellungen vornehmen.
Mit einer Reichweite von bis zu 30 Kilometern eignet sich das Modell vor allem für tägliche Kurz- und Mittelstrecken. Wer hauptsächlich innerstädtisch unterwegs ist und keinen besonders großen Wert auf maximale Reichweite oder Premium-Komfort legt, findet im Isinwheel S9 Pro eine attraktive und vergleichsweise günstige Lösung für den Alltag.
Bei den Kundinnen und Kunden fallen folgende Punkte positiv und negativ auf:
Pro
- Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Geringes Gewicht und hohe Transportfreundlichkeit
- Wartungsarme Wabenreifen
- App-Anbindung per Bluetooth
- Ideal für kurze Pendelstrecken
Contra
- Kürzere Reichweite als die Konkurrenz
- Weniger Fahrkomfort auf unebenen Straßen
- Eher für Stadtfahrten als für längere Touren geeignet
Der Segway MAX G3 D ist klar auf anspruchsvolle Pendler*innen und Vielfahrer*innen ausgelegt. Sein Fokus liegt auf hoher Reichweite, maximalem Fahrkomfort und modernster Konnektivität. Mit bis zu 80 Kilometern Reichweite gehört er zu den ausdauerndsten Modellen seiner Klasse und eignet sich hervorragend für alle, die ihren E‑Scooter täglich über längere Strecken einsetzen möchten.
Besondere Freude dürften die mit dem Fahrwerk haben. Die hydraulische Federung an Vorder- und Hinterrad sorgt selbst auf schlechteren Straßen für ein ruhiges und komfortables Fahrgefühl. Ergänzt wird das durch selbstabdichtende 11-Zoll-Reifen, die nicht nur den Komfort steigern, sondern auch das Risiko von Reifenpannen reduzieren. Mit einer Tragfähigkeit von bis zu 130 Kilogramm bietet der MAX G3 D zudem ausreichend Reserven für unterschiedlichste Anwendungsfälle.
Zu den Highlights zählen außerdem das intelligente TFT-Farbdisplay, die Integration von Apple Find My sowie die AirLock-Funktion, mit der sich der Scooter automatisch entriegeln kann. Die IPX6-Zertifizierung macht das Modell zudem besonders widerstandsfähig gegenüber Regen und Spritzwasser. Zusammen mit der kurzen Ladezeit von rund dreieinhalb Stunden entsteht ein E‑Scooter, der sich gezielt an Menschen richtet, die möglichst wenig Kompromisse eingehen möchten.
Bei den Kundinnen und Kunden fallen folgende Punkte positiv und negativ auf:
Pro
- Bis zu 80 km Reichweite
- Sehr hochwertiges Federungssystem
- Smartes TFT-Display und App-Funktionen
- Kurze Ladezeit
- Hohe Tragfähigkeit von 130 kg
Contra
- Hoher Anschaffungspreis
- Größer und schwerer als klassische City-Scooter
- Premium-Funktionen nicht für jeden Nutzer notwendig
Der HITWAY H11 richtet sich an Fahrer*innen, die vor allem eine möglichst große Reichweite und hohe Leistungsreserven suchen. Mit einer vom Hersteller angegebenen Reichweite von bis zu 130 Kilometern übertrifft er die meisten herkömmlichen E‑Scooter deutlich und eignet sich damit auch für längere Freizeitfahrten oder besonders intensive Nutzung.
Die technische Ausstattung fällt entsprechend umfangreich aus. Für den Vortrieb sorgen zwei Motoren mit hoher Spitzenleistung, die auch steilere Anstiege souverän bewältigen können. Unterstützt wird dies durch eine Doppelfederung sowie große 10-Zoll-Vakuumreifen, die Unebenheiten effektiv ausgleichen und gleichzeitig guten Grip bieten. Dadurch eignet sich das Modell nicht nur für Asphalt, sondern auch für anspruchsvollere Strecken.
Auch bei den Komfort- und Sicherheitsfunktionen zeigt sich der HITWAY H11 modern aufgestellt. NFC-Entriegelung, App-Anbindung, LCD-Display, integrierte Blinker sowie USB- und USB-C-Ladeanschlüsse machen ihn zu einem technisch vielseitigen Begleiter. Die maximale Tragfähigkeit von bis zu 170 Kilogramm hebt ihn zusätzlich von vielen Wettbewerbern ab. Aufgrund seines vergleichsweise hohen Gewichts eignet sich das Modell jedoch eher für Nutzer*innen, die den Scooter überwiegend fahren und weniger häufig tragen oder transportieren müssen.
Bei den Kundinnen und Kunden fallen folgende Punkte positiv und negativ auf:
Pro
- Bis zu 130 km Reichweite
- Sehr hohe Leistungsreserven
- Hohe Zuladung bis 170 kg
- Umfangreiche Smart-Funktionen
- Gute Federung und hoher Fahrkomfort
Contra
- Hohes Eigengewicht
- Weniger transportfreundlich
- Längere Ladezeit als viele City-Scooter
Mit einem E‑Scooter kommst du recht bequem an deinen Zielort. Ursprünglich gedacht waren die Geräte für das Zurücklegen der „letzten Meile“, also von der Bahn- oder Busstation zum eigentlichen Ziel. Mittlerweile werden sie aber genutzt, um auch komplette Wege zu überbrücken. Rund um die Geräte gibt es aber einige Dinge, die du unbedingt beachten solltest, bevor du dich für ein Modell entscheidest.
Fahrkomfort
Der Fahrkomfort wird maßgeblich durch Reifen, Federung und Rahmenkonstruktion beeinflusst. Wer seinen E‑Scooter regelmäßig auf Kopfsteinpflaster, unebenen Radwegen oder längeren Strecken nutzt, sollte auf größere Reifen und eine gute Federung achten. Besonders bei täglichen Pendelfahrten macht sich ein komfortables Fahrwerk schnell bemerkbar, da Vibrationen und Stöße deutlich reduziert werden.
Tragfähigkeit
Die maximale Zuladung bestimmt, welches Gesamtgewicht ein E‑Scooter sicher transportieren kann. Dabei sollte nicht nur das Körpergewicht berücksichtigt werden, sondern auch zusätzliches Gepäck wie Rucksack, Laptop oder Einkäufe. Ein ausreichender Puffer erhöht die Lebensdauer des Fahrzeugs und sorgt für bessere Fahreigenschaften.
Ladezeit
Je kürzer die Ladezeit, desto flexibler lässt sich ein E‑Scooter im Alltag einsetzen. Nutzer*innen, die ihr Fahrzeug häufig verwenden oder mehrere Fahrten pro Tag planen, profitieren von Schnellladefunktionen. Für gelegentliche Fahrten spielt die Ladegeschwindigkeit dagegen meist eine weniger entscheidende Rolle.
Gewicht und Transport
Nicht jeder E‑Scooter wird ausschließlich gefahren. Wer das Fahrzeug regelmäßig tragen muss oder in Bus, Bahn oder Kofferraum verstauen möchte, sollte auf ein möglichst geringes Gewicht und einen unkomplizierten Klappmechanismus achten. Schwere Modelle bieten häufig mehr Reichweite und Komfort, sind dafür jedoch weniger mobil.
Sicherheit
Eine gute Bremsanlage gehört zu den wichtigsten Ausstattungsmerkmalen eines E‑Scooters. Scheibenbremsen, elektronische Bremssysteme und eine leistungsstarke Beleuchtung erhöhen die Sicherheit im Straßenverkehr. Zusätzliche Ausstattungsmerkmale wie Blinker oder Reflektoren sorgen für bessere Sichtbarkeit und können insbesondere bei Dunkelheit einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten.
App- und Smart-Funktionen
Viele moderne E‑Scooter lassen sich per Smartphone-App verwalten. Je nach Modell sind Funktionen wie Diebstahlschutz, Fahrstatistiken, Batterieüberwachung oder Firmware-Updates verfügbar. Solche Extras sind nicht zwingend notwendig, können den Komfort und die Alltagstauglichkeit jedoch deutlich erhöhen.
Vorteile von E‑Scootern
- Wendig im Stadtverkehr: E‑Scooter lassen sich leicht durch den Stadtverkehr navigieren und benötigen deutlich weniger Platz als Autos oder Motorräder. Dadurch kommen Fahrer*innen auf kurzen Strecken oft schneller ans Ziel, insbesondere in dicht bebauten Innenstädten.
- Geringe Betriebskosten: Im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln fallen die laufenden Kosten sehr niedrig aus. Stromkosten pro Ladung sind überschaubar und auch Wartungs- sowie Versicherungskosten bewegen sich meist auf einem relativ niedrigen Niveau.
- Einfach zu transportieren: Viele Modelle verfügen über einen Klappmechanismus und lassen sich dadurch bequem im Kofferraum, in der Bahn oder im Büro verstauen. Das macht E‑Scooter besonders attraktiv für Pendler, die verschiedene Verkehrsmittel kombinieren möchten.
- Ideal für kurze bis mittlere Strecken: Für Wege zur Arbeit, zur Uni, zum Einkaufen oder zur nächsten Haltestelle sind E‑Scooter oft eine praktische Alternative. Sie schließen die sogenannte „letzte Meile” zwischen öffentlichen Verkehrsmitteln und dem eigentlichen Ziel besonders komfortabel.
- Umweltfreundlicher als viele motorisierte Alternativen: Während der Fahrt entstehen keine direkten Abgase. Wer kurze Autofahrten durch einen E‑Scooter ersetzt, kann seinen persönlichen CO₂-Ausstoß im Alltag reduzieren.
- Leichte Bedienung: Die Steuerung eines E‑Scooters ist unkompliziert und schnell erlernt. Auch Einsteiger*innen kommen meist nach kurzer Eingewöhnung problemlos mit Beschleunigung, Bremsen und Fahrverhalten zurecht.
- Kein Führerschein notwendig: Für straßenzugelassene E‑Scooter wird in Deutschland kein Führerschein benötigt. Dadurch eignen sie sich für eine breite Zielgruppe und können bereits ab einem Alter von 14 Jahren genutzt werden.
- Moderne Komfort- und Smart-Funktionen: Viele aktuelle Modelle bieten App-Anbindungen, Diebstahlschutzfunktionen, Fahrstatistiken oder praktische Features wie Navigation und Smartphone-Konnektivität. Dadurch wird die Nutzung komfortabler und individueller.
Nachteile von E‑Scootern
- Begrenzte Reichweite: Auch wenn moderne Akkus immer leistungsfähiger werden, erreichen E‑Scooter nicht die Reichweiten von E‑Bikes oder Elektroautos. Vor längeren Fahrten sollte deshalb stets der Akkustand berücksichtigt werden.
- Wetterabhängige Nutzung: Starker Regen, Schnee, Eis oder rutschiges Laub können die Fahrsicherheit deutlich beeinträchtigen. Viele Nutzer*innen steigen bei schlechtem Wetter daher auf andere Verkehrsmittel um.
- Weniger Komfort auf schlechten Straßen: Besonders günstige Modelle ohne Federung übertragen Unebenheiten direkt auf den Körper. Auf Kopfsteinpflaster oder beschädigten Radwegen kann die Fahrt dadurch schnell unangenehm werden.
- Regelmäßiges Laden erforderlich: Der Akku muss je nach Nutzung regelmäßig aufgeladen werden. Wer häufig längere Strecken fährt, sollte Ladezeiten und Reichweiten bei der Planung berücksichtigen.
- Akku verliert mit der Zeit an Kapazität: Wie bei allen Lithium-Ionen-Akkus nimmt die maximale Leistungsfähigkeit im Laufe der Jahre langsam ab. Dadurch kann sich die Reichweite nach längerer Nutzung reduzieren.
- Eingeschränkte Transportmöglichkeiten: Im Gegensatz zu Fahrrädern verfügen die meisten E‑Scooter über keine Gepäckträger oder Transportlösungen. Größere Einkäufe oder schweres Gepäck lassen sich daher nur eingeschränkt mitnehmen.
- Diebstahlrisiko im öffentlichen Raum: Aufgrund ihrer Beliebtheit gehören E‑Scooter zu den Fahrzeugen, die vergleichsweise häufig gestohlen werden. Ein hochwertiges Schloss und zusätzliche Sicherheitsfunktionen sind daher empfehlenswert.
- Teilweise hohes Gewicht bei leistungsstarken Modellen: Während leichte City-Scooter oft einfach getragen werden können, bringen reichweitenstarke Premium-Modelle nicht selten mehr als 25 Kilogramm auf die Waage. Das kann den Transport über Treppen oder in öffentliche Verkehrsmittel erschweren.
Nein. Für E‑Scooter mit gültiger Straßenzulassung ist in Deutschland kein Führerschein erforderlich. Das Mindestalter für die Nutzung im öffentlichen Straßenverkehr liegt bei 14 Jahren. Voraussetzung ist allerdings, dass das Fahrzeug den gesetzlichen Vorgaben entspricht und über eine gültige Betriebserlaubnis verfügt.
Gerade für Jugendliche und Einsteiger macht das E‑Scooter zu einer unkomplizierten Möglichkeit, kurze Wege selbstständig zurückzulegen. Dennoch gelten dieselben Grundregeln der Straßenverkehrsordnung wie für andere Verkehrsteilnehmer.
E‑Scooter mit Straßenzulassung dürfen grundsätzlich auf Radwegen, Radfahrstreifen und Fahrradstraßen genutzt werden. Sind solche Wege nicht vorhanden, darf auf der Fahrbahn gefahren werden. Gehwege und Fußgängerzonen sind in der Regel tabu, sofern sie nicht ausdrücklich für E‑Scooter freigegeben wurden.
Wer einen E‑Scooter ohne Straßenzulassung besitzt, darf diesen hingegen nur auf privatem Gelände nutzen. Vor dem Kauf lohnt sich deshalb ein Blick auf die vorhandene Straßenzulassung beziehungsweise ABE.
Ja. Jeder E‑Scooter mit Straßenzulassung benötigt eine gültige Haftpflichtversicherung. Diese wird durch das bekannte Versicherungskennzeichen nachgewiesen, das hinten am Fahrzeug angebracht wird.
Die Kosten fallen meist überschaubar aus und müssen jährlich erneuert werden. Ohne gültigen Versicherungsschutz darf ein E‑Scooter nicht im öffentlichen Straßenverkehr bewegt werden.
Die Reichweite hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu zählen die Akkukapazität, das Fahrergewicht, die Außentemperatur, die Streckenbeschaffenheit sowie die gewählte Fahrweise. Herstellerangaben werden meist unter optimalen Bedingungen ermittelt.
Im Alltag erreichen viele E‑Scooter Reichweiten zwischen etwa 20 und 60 Kilometern. Besonders leistungsstarke Modelle schaffen teilweise deutlich mehr, während kompakte Einsteigermodelle eher für kürzere Strecken ausgelegt sind.
Die Ladezeit variiert je nach Akkugröße und Ladegerät. Viele aktuelle E‑Scooter benötigen zwischen drei und acht Stunden für eine vollständige Ladung.
Wer den Scooter täglich nutzt, sollte neben der Reichweite auch die Ladezeit berücksichtigen. Einige moderne Modelle verfügen über Schnellladefunktionen, die die Wartezeit deutlich verkürzen können.
Eine gesetzliche Helmpflicht für E‑Scooter besteht in Deutschland derzeit nicht. Dennoch empfehlen Verkehrsexperten und Sicherheitsorganisationen das Tragen eines Helms ausdrücklich, um Kopfverletzungen bei Stürzen zu vermeiden.
Besonders bei regelmäßiger Nutzung, höheren Fahrleistungen oder Fahrten in dichtem Stadtverkehr kann ein Helm einen wichtigen Beitrag zur eigenen Sicherheit leisten.
Nein. E‑Scooter sind ausschließlich für eine Person zugelassen. Das Mitnehmen einer zweiten Person ist im öffentlichen Straßenverkehr nicht erlaubt und kann zu Bußgeldern führen.
Darüber hinaus verschlechtert zusätzliches Gewicht die Fahrstabilität und verlängert den Bremsweg. Aus Sicherheitsgründen sollte der Scooter daher immer nur allein genutzt werden.
Das hängt stark vom Einsatzzweck ab. Wer überwiegend kurze Strecken in der Stadt zurücklegt, benötigt häufig keine besonders hohe Reichweite. Für längere Pendelwege oder Freizeitfahrten sind größere Akkus dagegen oft die bessere Wahl.
Die Motorleistung spielt vor allem bei Beschleunigung, Zuladung und Steigungen eine Rolle. Nutzer*innen in hügeligen Regionen profitieren meist stärker von einem leistungsfähigeren Motor als Fahrer*innen auf überwiegend flachen Strecken.
Viele moderne E‑Scooter sind gegen Spritzwasser und leichten Regen geschützt. Dennoch unterscheiden sich die Schutzklassen je nach Modell deutlich.
Starker Regen, tiefe Pfützen oder längere Fahrten bei extrem nassen Bedingungen können Elektronik und Akku belasten. Wer seinen E‑Scooter regelmäßig bei wechselhaftem Wetter nutzt, sollte daher auf eine möglichst hohe Schutzklasse achten und die Herstellerangaben beachten.
Die Lebensdauer eines Akkus wird meist in Ladezyklen angegeben. Bei normaler Nutzung halten hochwertige Lithium-Ionen-Akkus häufig mehrere Jahre, bevor die maximale Reichweite spürbar nachlässt.
Eine schonende Nutzung kann die Lebensdauer zusätzlich verlängern. Dazu gehören das Vermeiden von Tiefentladungen, die Lagerung bei moderaten Temperaturen und das Verwenden des empfohlenen Ladegeräts.
Zu den wichtigsten Kriterien zählen Reichweite, Fahrkomfort, Bremsen, Gewicht, Ladezeit, Tragfähigkeit und eine gültige Straßenzulassung. Darüber hinaus können App-Funktionen, Diebstahlschutz oder eine Federung den Komfort im Alltag deutlich erhöhen.
Welches Modell am besten passt, hängt letztlich vom persönlichen Nutzungsprofil ab. Für kurze Stadtfahrten sind andere Eigenschaften entscheidend als für tägliche Pendelstrecken oder längere Freizeitfahrten.
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