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Sonos: Kopf­hö­rer Ace Ultra und Sound­bar Beam Ultra vorgestellt

Mit den Sonos Ace Ultra liefert das Unternehmen rundum verbesserte und erweiterte Kopfhörer – zum gleichen Preis wie die normalen Ace.

Schon län­ger wur­de über die Sonos Ace Ultra gemut­maßt, nun sind sie end­lich offi­zi­ell. Das Unter­neh­men zeig­te die Kopf­hö­rer zeit­gleich mit der neu­en Sound­bar Beam Ultra. Bei­de sol­len vor allem das Heim­ki­no deut­lich vor­an­trei­ben und erwei­tern. Das gelingt nicht nur mit neu­er Hard­ware, son­dern vor allem über das neue Audio-Betriebs­sys­tem Sonos 27. Was hin­ter der neu­en Hard- und Soft­ware steckt, erfährst du hier.

Beam Ultra: Kom­pak­te Sound­bar mit gro­ßem Heimkino-Sound

Zwi­schen der sehr kom­pak­ten Sonos Ray und der eher aus­la­den­den Sonos Arc sitzt seit gerau­mer Zeit die Beam als Mit­tel­weg. Dar­an ändert auch die Beam Ultra nichts, soll klang­lich aber einen deut­li­chen Schritt nach vor­ne machen. Herz­stück der Sound­bar sind neun indi­vi­du­ell abge­stimm­te Trei­ber. Dar­un­ter befin­den sich zwei nach oben gerich­te­te Trei­ber, die ech­tes 7.1.2 Dol­by Atmos ermög­li­chen sol­len. Dadurch will Sonos räum­li­che­ren Klang erzeu­gen und dich noch stär­ker mit­ten ins Gesche­hen versetzen.

Auch bei den Dia­lo­gen hat Sonos nach­ge­legt. Ein neu ent­wi­ckel­ter Cen­ter-Kanal soll Stim­men kla­rer wie­der­ge­ben. Zusätz­lich ste­hen vier Stu­fen einer KI-gestütz­ten Sprach­ver­bes­se­rung zur Ver­fü­gung. Wer spät­abends Fil­me oder Seri­en schaut, kann außer­dem den Nacht­mo­dus akti­vie­ren, damit lau­te Effek­te weni­ger wum­mern und so etwa nicht die Kin­der wecken.

Obwohl sie es durch­aus kön­nen soll, muss die Sonos Beam Ultra nicht allei­ne blei­ben. Dank der star­ken Ver­net­zung lässt sich ein­fach ein Sub­woo­fer, Satel­li­ten und mehr ins Sys­tem inte­grie­ren. Neu ist dabei, dass künf­tig sogar kom­pa­ti­ble trag­ba­re Sonos-Spea­k­er Teil des Heim­ki­no-Set­ups wer­den kön­nen. Die Sound­bar Beam Ultra unter­stützt außer­dem WLAN, Blue­tooth und HDMI eARC.

Ace Ultra: Der bis­her intel­li­gen­tes­te Sonos-Kopfhörer

Mit dem Ace Ultra kommt eine neue Ver­si­on des erst­mals vor gut zwei Jah­ren vor­ge­stell­ten Kopf­hö­rers. Eine zwei­te Gene­ra­ti­on ist das zwar bewusst nicht, trotz­dem gibt es eini­ge Ver­bes­se­run­gen und Neu­hei­ten. Dazu gehört in ers­ter Linie ein von Sonos ent­wi­ckel­ter 40-Mil­li­me­ter-Trei­ber, der Musik, Fil­me und Pod­casts noch detail­rei­cher wie­der­ge­ben soll.

Eben­falls neu ist die nächs­te Gene­ra­ti­on des adap­ti­ven Acti­ve Noi­se Can­cel­ling. Ins­ge­samt zehn Mikro­fo­ne ana­ly­sie­ren die Umge­bung und pas­sen die Geräusch­un­ter­drü­ckung auto­ma­tisch an. Dadurch sol­len stö­ren­de Umge­bungs­ge­räu­sche effek­ti­ver aus­ge­blen­det wer­den als beim Sonos Ace, der hier bereits eine sehr gute Leis­tung zeig­te. 

Auch bei der Akku­lauf­zeit legt Sonos offen­bar nach. Mit akti­vier­tem ANC sind laut Her­stel­ler bis zu 35 Stun­den Nut­zung mög­lich – rund fünf Stun­den mehr als bei den nor­ma­len Ace. Damit eig­net sich der Kopf­hö­rer nicht nur für den Weg zur Arbeit oder lan­ge Rei­sen, son­dern auch für aus­ge­dehn­te Hör­ses­si­ons zu Hause.

Beson­ders span­nend ist jedoch eine völ­lig neue Funk­ti­on: Der Ace Ultra ist das ers­te Modell mit der soge­nann­ten Head­pho­ne Engi­ne 2. Die­se neue Hard­ware ermög­licht eine direk­te Ver­bin­dung zum Sonos-Sys­tem. Im Rah­men eines Ear­ly-Access-Pro­gramms kannst du den Ton künf­tig per Tas­ten­druck vom Sonos-Sys­tem auf den Kopf­hö­rer und zurück über­tra­gen. Ein Smart­phone wird dafür nicht benö­tigt. Der Kopf­hö­rer Ace Ultra lässt sich zusätz­lich über USB‑C und einen 3,5‑Millimeter-Anschluss ver­bin­den. Dadurch soll nahe­zu jede Audio­quel­le ihren Weg ins Sys­tem fin­den. 

Sonos 27 ver­bin­det das gesam­te Sys­tem noch stärker

Die eigent­li­che Stär­ke der bei­den Neu­hei­ten soll jedoch im Zusam­men­spiel mit dem rest­li­chen Sonos-Öko­sys­tem lie­gen. Genau hier setzt Sonos 27, das neue Audio-Betriebs­sys­tem des Unternehmens.

Nach Anga­ben des Unter­neh­mens ste­cken hin­ter der Platt­form mehr als zwan­zig Jah­re Ent­wick­lung. Ziel ist es, sämt­li­che Sonos-Gerä­te noch enger mit­ein­an­der zu ver­net­zen und gleich­zei­tig fle­xi­bler auf die indi­vi­du­el­len Wün­sche der Nutzer*innen ein­zu­ge­hen. Dazu gehö­ren neue KI-Funk­tio­nen, erwei­ter­te Steue­rungs­mög­lich­kei­ten und eine über­ar­bei­te­te App, die die Bedie­nung intui­ti­ver machen soll.

KI-Steue­rung soll per­sön­li­cher werden

Beson­ders span­nend ist dabei der offe­ne Ansatz für künst­li­che Intel­li­genz. Mit Sonos 27 kannst du künf­tig unter­schied­li­che KI-Assis­ten­ten für die Steue­rung dei­nes Audio­sys­tems ver­wen­den. Neben dem haus­ei­ge­nen Assis­ten­ten Sonos 27voice führt das Unter­neh­men auch Sonos 27mcp ein. Dadurch las­sen sich exter­ne KI-Diens­te direkt mit dem Sonos-Sys­tem ver­bin­den. Sonos nennt dabei aus­drück­lich ChatGPT als Bei­spiel. So soll es mög­lich sein, Musik in ver­schie­de­nen Räu­men des Hau­ses per Sprach­be­fehl vom Smart­phone oder Com­pu­ter aus zu star­ten, ohne zwi­schen meh­re­ren Apps wech­seln zu müs­sen. Per­spek­ti­visch plant Sonos sogar soge­nann­te Cus­tom Agents, also indi­vi­du­ell anpass­ba­re KI-Hel­fer mit eige­ner Stim­me, Per­sön­lich­keit und spe­zi­el­len Aufgaben.

Sound bewegt sich künf­tig durch das gan­ze Haus

Neu ist außer­dem „Sonos Fabric“. Dahin­ter ver­birgt sich eine Platt­form­funk­ti­on, mit der sich Gerä­te gegen­sei­tig erken­nen und auto­ma­tisch an unter­schied­li­che Situa­tio­nen anpas­sen kön­nen. Dadurch ent­ste­hen prak­ti­sche Funk­tio­nen wie „Head­pho­ne Lin­king“, bei dem der Klang per Knopf­druck zwi­schen Sonos Ace Ultra und kom­pa­ti­blen Laut­spre­chern hin- und her­wech­selt. Eben­falls neu ist die „Sonos Posi­tio­ning Tech­no­lo­gy“. Sie erkennt über Hoch­fre­quenz­si­gna­le, wo sich ein Laut­spre­cher befin­det, und kann des­sen Rol­le im Heim­ki­no-Sys­tem auto­ma­tisch anpas­sen. Trag­ba­re Laut­spre­cher las­sen sich so bei­spiels­wei­se deut­lich ein­fa­cher als Sur­round-Spea­k­er ein­set­zen. Zusam­men mit der neu gestal­te­ten Sonos-App zeigt Sonos damit, wohin sich das Öko­sys­tem ent­wi­ckeln soll: weg von ein­zel­nen Laut­spre­chern und hin zu einem intel­li­gen­ten Audio-Betriebs­sys­tem für das gesam­te Zuhause.

Prei­se und Verfügbarkeit

Die Sonos Beam Ultra kann seit dem 1. Sep­tem­ber 2026 vor­be­stellt wer­den und kos­tet 699 Euro. Für den Sonos Ace Ultra sind hin­ge­gen 449 Euro fäl­lig, womit ihr Start­preis dem der Sonos Ace ent­spricht (die mitt­ler­wei­le um 100 Euro redu­ziert sind). Bei­de Gerä­te sol­len ab dem 29. Sep­tem­ber 2026 erhält­lich sein.

Fazit: Sonos baut sein Audio-Öko­sys­tem wei­ter aus

Mit Beam Ultra und Ace Ultra prä­sen­tiert Sonos zwei neue Gerä­te, die unter­schied­li­che Ein­satz­be­rei­che abde­cken und den­noch eng zusam­men­ar­bei­ten. Die Beam Ultra rich­tet sich an alle, die Heim­ki­no-Sound mit Dol­by Atmos in einer kom­pak­ten Sound­bar suchen. Der Ace Ultra wie­der­um bringt neue Funk­tio­nen für das pri­va­te Hören mit und könn­te durch die direk­te Anbin­dung an das Sonos-Sys­tem vor allem für bestehen­de Sonos-Fans inter­es­sant wer­den. Zusam­men mit Sonos 27 ver­folgt das Unter­neh­men damit kon­se­quent die Idee eines ver­netz­ten Audio-Sys­tems für das gesam­te Zuhause.

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