© 2021 Getty Images
Software

Spo­ti­fy, Dee­zer & Co.: 8 Musik-Strea­ming-Diens­te im Vergleich

Musik-Streaming ist beliebt: Neben regulären Alben bieten die Dienste immer mehr Extras.

Ent­spannt lässt du dich auf dein Sofa fal­len, um den Tag aus­klin­gen zu las­sen. Dazu läuft ein brand­neu­es Album oder der aktu­el­le Track dei­ner Lieb­lings­band. Viel­leicht auch eine Play­list mit dei­nen All-Time-Favou­rites oder der neue Pod­cast, den dir ein Freund emp­foh­len hat. Für all das brauchst du heut­zu­ta­ge ledig­lich den Zugang zu einem Musik­strea­ming-Dienst. Doch das Ange­bot ist mitt­ler­wei­le groß: Spo­ti­fy kennt fast jeder, doch auch die kon­kur­rie­ren­den Ange­bo­te haben ihre Vor­tei­le. UPDATED zeigt dir in die­sem Rat­ge­ber, was die ver­schie­de­nen Anbie­ter auszeichnet.

Was kön­nen Musikstreaming-Dienste?

Mit Musikstrea­ming-Diens­ten kannsDu einem Gerät dei­ner Wahl auf vie­le Mil­lio­nen Musik­stü­cke und auch gan­ze Alben zuzu­grei­fen – ob auf dem Smart­pho­ne, Lap­top oder auch einem Smart-TV. Vor­aus­set­zung für das Strea­ming ist eine Inter­net­ver­bin­dung. Hast du die Songs ein­mal her­un­ter­ge­la­den, kannst du sie auch off­line hören – und ver­brauchst unter­wegs kein Datenvolumen.

Musikstrea­ming-Anbie­ter ver­ste­hen sich inzwi­schen nicht mehr nur als rei­ne Abspiel­sta­ti­on für das Album-For­mat. So stel­len sie bei­spiels­wei­se indi­vi­dua­li­sier­te Play­lis­ten auf Basis dei­nes Musik­ge­schmack zusam­men – Tracks, die zu den Musik­stü­cken pas­sen, die du bereits gehört hast. So ent­steht ein inspi­rie­ren­der Mix aus dei­nen Favo­ri­ten und pas­sen­den Emp­feh­lun­gen, so dass du stets neue Tracks ent­deckst. Dane­ben gibt es in der Regel aber auch einen Stream der sich quer­beet durch dei­ne Favo­ri­ten­lis­te laviert und den Mix um pas­sen­de Songs ergänzt.

Auch lesenswert 
Mit Spo­ti­fy unter iOS und Android Musik hören 

Anders als bei Down­load­por­ta­len zahlst du bei den Diens­ten nicht pro Lied oder Album, son­dern eine monat­li­che Abo-Gebühr. Die­se liegt bei den meis­ten Anbie­tern bei rund 10 Euro für das Stan­dard-Ange­bot mit einem Nut­zer­kon­to, mit dem eine Per­son das Strea­ming-Ange­bot nut­zen kann. Dane­ben gibt es wei­te­re Abo-Vari­an­ten, deren Prei­se nach Anzahl der Kon­ten gestaf­felt sind. Zudem haben die Musik­strea­ming-Anbie­ter in der jün­ge­ren Ver­gan­gen­heit die qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Wie­der­ga­be (Hi-Fi) ent­deckt und ihr Abo-Ange­bot um ent­spre­chen­de Tari­fe erweitert.

Dane­ben bie­ten vie­le Anbie­ter auch noch mehr als Musik, strea­men Hör­spie­le und Pod­casts, teil­wei­se als Eigen­pro­duk­tio­nen wie „Sanft und Sorg­fäl­tig“, mit Jan Böh­mer­mann und Olli Schulz auf Spo­ti­fy oder „Gang Sto­ries“ mit Rap­per Kon­tra K auf Deezer.

Was ist Hi-Res-Audio?

Um Audio­da­tei­en strea­men zu kön­nen, wird ihre Datei­grö­ße durch Kom­pri­mie­ren ver­rin­gert, so wie beim bekann­ten MP3-For­mat. Dabei wer­den die Fre­quen­zen so beschnit­ten, dass es sich für unser Ohr immer noch gut anhört.

Auf ein­fa­chen Kopf­hö­rern und Sound­bo­xen mag die­se Qua­li­tät genü­gen, auf Hi-Fi-Anla­gen oder High-End-Kopf­hö­rern wie dem Air­Pod Max von Apple wer­den klang­li­che Defi­zi­te kom­pri­mier­ter Datei­en aller­dings hör­bar. Ins­be­son­de­re für Audio-Fans, die ver­lust­frei­en CD-Sound gewohnt sind. Ver­lust­freie Datei­for­ma­te für Audio­da­tei­en wie Apple Lossless (ALAC) und der Free Lossless Audio Codec (FLAC) sind in der Lage, Musik zwar daten­re­du­ziert, aber in CD-Qua­li­tät zu spei­chern. Bei den Strea­ming­an­bie­tern heißt der CD-Stan­dard bei­spiels­wei­se Lossless, HD, oder HiFi.

Hi-Res-Audio klingt noch bes­ser als CD-Qua­li­tät und ent­spricht dem Stan­dard, der in Ton­stu­di­os beim Abmi­schen zum Ein­satz kommt und daher auch Stu­dio­mas­ter genannt wird. So ein hoch­wer­ti­ger Stream lohnt sich eigent­lich nur auf hoch­wer­ti­gen Ste­reo­an­la­gen, wenn zudem die Daten über das WLAN zügig und naht­los flie­ßen. Hi-Res-Audio ist mit ver­schie­de­nen Datei­for­ma­ten mög­lich, sie hei­ßen ALAC (Apple Lossless Audio Codec), DSD (Direct Stream Digi­tal), MQA (Mas­ter Qua­li­ty Authen­ti­ca­ted) und FLAC (Free Lossless Audio Codec). Auch für die­sen Stan­dard gibt es je nach Anbie­ter unter­schied­li­che Bezeich­nun­gen, wie Hi-Reso­lu­ti­on Los­less, Ultra-HD oder Master.

Und was bringt Hi-Res-Audio? Hoch­auf­ge­lös­te Audio-Files klin­gen ein­fach bes­ser, sie bie­ten bes­se­ren Raum­klang, deut­li­che Details und kla­rer arti­ku­lier­te Stim­men. Ein­zi­ger Wer­muts­trop­fen: Der Blue­tooth-Stan­dard ist tech­nisch nicht in der Lage, ver­lust­frei­en Hi-Fi-Sound zu über­tra­gen. Um Hi-Fi auf dem Kopf­hö­rer zu genie­ßen, brauchst du also einen kabel­ge­bun­de­nen Kopf­hö­rer.  Dafür funk­tio­niert aber ein ande­res Fea­ture, auf das sich Strea­ming-Diens­te aktu­ell kon­zen­trie­ren: Vie­le haben zuletzt in Sachen Raum­klang auf­ge­rüs­tet: Mit soge­nann­tem 3D-Audio sol­len Instru­men­te exakt im Raum zu orten sein. Und die­ses rea­lis­ti­sche Klang­er­leb­nis kannst du auch mit kom­pri­mier­ten Files über dei­nen Blue­tooth-Kopf­hö­rer genie­ßen. Das Ange­bot ist aller­dings zur­zeit noch recht über­schau­bar, weil die Tracks dafür neu abge­mischt wer­den müssen.

Einen Über­blick über das Ange­bot der ver­schie­de­nen Strea­ming-Diens­te bekommst du im Fol­gen­den:

Spo­ti­fy: Der Platzhirsch

Der schwe­di­sche Anbie­ter Spo­ti­fy, gegrün­det 2008, hat sich ziem­lich schnell in Sachen Musik-Strea­ming als Markt­füh­rer eta­bliert. Über 360 Mil­lio­nen Men­schen welt­weit nut­zen Spo­ti­fy laut dem Sta­tis­tik­por­tal Sta­tis­ta im Monat, der Markt­an­teil lag im ers­ten Quar­tal 2021 bei 44 Prozent.

Und das bie­tet der Platzhirsch:

  • Mehr als 70 Mil­lio­nen Songs
  • Extras: Eigen­pro­duk­tio­nen wie der Pod­cast „Fest & Flau­schig“ mit Jan Böh­mer­mann und Olli Schulz. Allein 2021 star­te­ten 12 neue deutsch­spra­chi­ge Ori­gi­nal Podcasts
  • Sound­qua­li­tät: bis zu 320 kbps (Ogg/­Vor­bis- oder AAC-For­mat), ver­lust­freie For­ma­te für Ende 2021 angekündigt
  • Kos­ten­lo­ser, wer­be­fi­nan­zier­ter Account mit ein­ge­schränk­tem Angebot
  • Monat­li­che Kos­ten: Stu­dent (1 Kon­to): 4,99€, Indi­vi­du­al (1 Kon­to): 9,99€, Duo (2 Kon­ten): 12,99, Fami­ly (6 Kon­ten): 14,99

Apple Music: CD-Qua­li­tät inklusive

App­les Ange­bot fin­det sich auf der Beliebt­heits­ska­la hin­ter Spo­ti­fy auf Platz 2: 18 Pro­zent der welt­wei­ten Audio-Streams gehen auf das Kon­to des Kon­zerns aus Cup­er­ti­no. Der 2015 gestar­te­te Dienst Apple Music hat im Juni 2021 die Qua­li­tät sei­ner Audio-Files ver­bes­sert: Seit­dem kannst du die Tracks in Lossless Audio-Qua­li­tät sowie in 3D-Audio strea­men – ohne zusätz­li­che Kos­ten. Apple hat den gesam­ten Inhalt von Apple Music vom kom­pri­mier­ten AAC-For­mat auf ALAC in CD-Qua­li­tät umge­stellt. Zusätz­lich ist ein Teil der Biblio­thek auch in Hi-Res-Qua­li­tät mit bis zu 24 Bit und 192 kHz verfügbar.

Mehr dazu 
Apple Music lossless: Was das ist und was du brauchst 

Und das bie­tet Apple Music:

  • rund 75 Mil­lio­nen Songs
  • Extras: Inter­view-Vide­os, Musik­vi­de­os, Musik­do­ku­men­ta­tio­nen, Kon­zert­fil­me, Lossless Audio ohne Aufpreis
  • Sound­qua­li­tät: Stan­dard bis zu 256 kbps (AAC), ver­lust­frei bis zu 24 Bit/48kHz (ALAC), Hi-Res bis 24 Bit/192 kHz (ALAC)
  • Monat­li­che Kos­ten: Stu­dent (1 Kon­to): 4,99€, Stan­dard (1 Kon­to): 9,99€, Fami­ly (6 Kon­ten): 14,99€, kein wer­be­fi­nan­zier­tes Gratisangebot

Ama­zon Music Unli­mi­ted: Alles was man braucht

Ama­zon Music Unli­mi­ted ist in Deutsch­land erst seit 2016 auf dem Markt, kommt welt­weit aber bereits auf einen Markt­an­teil von 14 Pro­zent. Der Dienst steht den ande­ren Anbie­tern in nichts nach, punk­tet im Ver­gleich mit Markt­füh­rer Spo­ti­fy sogar mit Hi-Fi und Hi-Res. Das Ange­bot an Pod­casts ist im Ver­gleich zu ande­ren Diens­ten recht über­schau­bar, die Suche lie­fert nicht immer das rich­ti­ge Ergeb­nis und auch die Song-Vor­schlä­ge sind bei ande­ren Anbie­tern stim­mi­ger. Dafür gibt es das güns­tigs­te Abo schon für 3,99 Euro (Echo) und auch als Ama­zon Prime-Kun­de sparst du 2 Euro im Ver­gleich zu Kun­den ohne Prime-Abo und das Ange­bot ist genau­so üppig wie bei den Mitbewerbern.

Das bie­tet der Musik-Strea­ming-Dienst des Versandhändlers:

  • cir­ca 75 Mil­lio­nen Songs
  • Extras: exklu­si­ve Pro­duk­tio­nen wie der Musik-Kri­mi-Pod­cast Dis­grace­land oder Cha­os Delu­xe mit Deutsch­lands Vor­zei­ge-Tik­to­ke­rin Diademlori
  • Sound­qua­li­tät: Stan­dard mit 320 kbps (AAC), HD mit 16-Bits/44,1 kHz (FLAC), Ultra HD bis zu 24-Bit/192 kHz (FLAC), 3D-Audio mit Dol­by Atmos und Sony 360 Rea­li­ty Audio
  • Monat­li­che Kos­ten: Echo (1 Kon­to): 3,99€, Stan­dard (mit Prime, 1 Kon­to): 7,99€ Stan­dard (ohne Prime, 1 Kon­to): 9,99€, Fami­ly (6 Kon­ten): 14,99€

You­Tube Music: Rari­tä­ten und Videos

You­Tube Music ist seit Som­mer 2018 auf dem deut­schen Markt und zum Jah­res­en­de 2020 ist Goo­g­les Musik­strea­ming-Dienst Goog­le Play Music kom­plett in You­Tube Music auf­ge­gan­gen. Daher führt die Titel­su­che in den Ergeb­nis­sen auch Vide­os von You­Tube auf, sodass neben bekann­ten Künst­lern Tracks von New­co­mern bis hin zum Uni-Chor ver­füg­bar sind. Die Sound­qua­li­tät ist in dem Fall abhän­gig vom indi­vi­du­el­len Upload. 6 Pro­zent der Nutzer*Innen ent­schei­den sich welt­weit für You­Tube Music.

Das zeich­net den Neu­ling aus:

  • über 70 Mil­lio­nen Titel
  • Inte­gra­ti­on von You­Tube Vide­os und Live-Mit­schnit­ten, Wech­sel zwi­schen Audio und Video eines Tracks mög­lich (Pre­mi­um)
  • Sound­qua­li­tät: Stan­dard 256 kbps (AAC), kein Hi-Res-Angebot
  • Monat­li­che Kos­ten: Stu­dent (1 Kon­to) 4,99€; Pre­mi­um (1 Kon­to) 9,99€; Fami­ly (6 Nut­zer) 14,99€

Dee­zer: Rie­si­ge Musikauswahl

Dee­zer wur­de 2007 in Frank­reich gegrün­det und erfreut sich mitt­ler­wei­le auch in Deutsch­land immer grö­ße­rer Beliebt­heit. Der welt­wei­te Markt­an­teil liegt aber noch bei beschei­de­nen 2 Pro­zent (1. Quar­tal 2020). Das bie­tet Deezer:

  • rund 73 Mil­lio­nen Songs
  • Extras: Dee­zer Ori­gi­nals wie der Pod­cast „Das klei­ne Fern­seh­bal­lett“ mit Fern­seh­mo­de­ra­to­rin Sarah Kutt­ner und Medi­en­jour­na­list Ste­fan Nig­ge­mei­er, Live-EPs unter dem Label Dee­zer Ses­si­ons mit John Legend, Geor­ge Ezra oder Sam Fen­der und DJ-Mixes mit inter­na­tio­na­len Künst­lern wie Armin van Buuren, 3D Sound mit 360 Rea­li­ty Audio-Technologie
  • Sound­qua­li­tät: Pre­mi­um: 320 kbps (MP3), HiFi: 16-Bit/44.1 kHz (FLAC), kein Hi-Res-Angebot
  • Kos­ten­lo­ser, wer­be­fi­nan­zier­ter Account mit ein­ge­schränk­tem Angebot
  • Monat­li­che Kos­ten: Dee­zer Stu­dent (1 Kon­to) 4,99 €, Pre­mi­um (1 Kon­to): 9,99€, Fami­ly (6 Kon­ten): 14,99€ / Hi-Fi (FLAC mit 16 bit/44,1 kHz) (1 Kon­to): 14,99€

Tidal: Hi-Fi-Vor­rei­ter

2014 gegrün­det, ist Tidal Pio­nier des Hi-Fi-Audio-Strea­mings, an des­sen Betrei­ber neben Rap­per Jay‑Z auch Künst­ler wie Rihan­na, Kanye West, Jack White, Madon­na oder Ali­cia Keys Antei­le halten.

Mitt­ler­wei­le bie­ten zwar auch ande­re Strea­ming­diens­te Hi-Fi oder sogar Hi-Res-Audio an, Tidal aller­dings bie­tet als ein­zi­ger Dienst Auf­nah­men in Mas­ter­qua­li­tät. Die­se Mas­ter-Tracks sind mit 24-bit und 96 kHz Abtast­fre­quenz auf­ge­löst. Außer­dem bie­tet Tidal die ver­lust­freie Wie­der­ga­be an. Selbst in der nied­rigs­ten Qua­li­täts­stu­fe haben Tracks bei Tidal kom­pri­miert mit 320 kbps Hi-Fi-Qua­li­tät. Anders als manch ande­re Diens­te bie­tet Tidal kei­ne wer­be­fi­nan­zier­te Gratisnutzung.

  • cir­ca 70 Mil­lio­nen Songs
  • Inter­views, Hin­ter­grund­in­fos, Video­ab­tei­lung zählt zum Ange­bot, mit Musik­vi­de­os, Doku­men­ta­ti­on und Konzert-Livestreams.
  • Sound­qua­li­tät: Stan­dard: 320 kbps (AAC), HiFi: 16 Bit/44,1 kHz (FLAC), Hi-Res: 24 Bit/96 kHz (MQA)
  • Monat­li­che Abos: Stan­dard: 9,99€, Fami­ly: 14,99€, Hi-Fi: 19,99€, Hi-Fi-Fami­ly: 29,99€, kein wer­be­fi­nan­zier­tes Gratisangebot

Qobuz: Nichts geht unter Hi-Fi

Ähn­lich wie Tidal hat sich Qobuz auf Hi-Fi-Tracks spe­zia­li­siert und bie­tet aus­schließ­lich Abon­ne­ments für ver­lust­freie Musik an. Titel, die nicht in ent­spre­chen­der Auf­lö­sung ver­füg­bar sind, fin­den auch nicht den Weg ins Qobuz-Reper­toire, das mit über 70 Mil­lio­nen Titeln den­noch ähn­lich umfang­reich ist wie jenes der Mit­be­wer­ber. Zusätz­lich bie­tet Qobuz Musik zum Kauf an, die du auch ohne Abo auf dein Gerät her­un­ter­la­den kannst. Hier gibt es mit dem Abo Stu­dio Sub­li­me neben dem Strea­ming-Ange­bot dau­er­haf­te Preis­nach­läs­se auf Down­load­käu­fe. Außer­dem punk­tet der fran­zö­si­sche Strea­ming­dienst mit umfang­rei­chen redak­tio­nel­len Inhal­ten rund um die Künstler.

  • mehr als 70 Mil­lio­nen Titel
  • eige­ner Download-Store
  • Sound­qua­li­tät: 320 kbps (MP3), Hi-Fi: 16-Bit/44.1 kHz (FLAC), Hi-Fi: 24-Bit/192 kHz (FLAC)
  • monat­li­che Kos­ten: Stu­dio Pre­mier (1 Kon­to): 19,99 Euro/14,99 im Jah­res­abo, Stu­dio Pre­mier Fami­ly (6 Kon­ten) 34,99€, 29,16€ im Jah­res­abo, Stu­dio Sub­li­me (1 Kon­to, Preis­nach­läs­se auf Down­load­käu­fe): 20,83 nur Jah­res­abo, Stu­dio Sub­li­me Fami­ly (6 Kon­ten, Preis­nach­läs­se auf Down­load­käu­fe): 41,66€, nur im Jah­res­abo, kein wer­be­fi­nan­zier­tes Gratisangebot
Pas­send dazu 
Jetzt kaufen 

Ida­gio: Für Klassik-Fans

Mit Ida­gio ging im August 2015 der ers­te Musik-Strea­ming-Dienst mit aus­schließ­lich klas­si­schem Ange­bot an den Start. Die Audio­qua­li­tät ist min­des­tens ver­lust­frei (FLAC). Mitt­ler­wei­le gibt es mit Ida­gio Free sogar einen kos­ten­lo­sen Stream für Klas­sik-Ein­stei­ger: Ida­gio Moods füh­ren anhand von Stim­mungs­la­bels zu pas­sen­den klas­si­schen Wer­ken, mit­hil­fe der Play­lists von Exper­ten und Künst­lern kann man Hör-Emp­feh­lun­gen folgen.

Das bie­tet das Ber­li­ner Start-up:

  • rund eine Mil­li­on Klassik-Titel
  • exklu­si­ve Aufnahmen
  • Sound­qua­li­tät: ver­lust­frei 16bit/44.1kHz (FLAC)
  • Monat­li­che Kos­ten: Pre­mi­um+: 9,99 €, Pre­mi­um+ Con­certs: 29,99, 16,67€ im Jahresabo

Musik-Strea­ming-Diens­te unter­schei­den sich nur im Detail

Beim Musik-Strea­ming geht es mitt­ler­wei­le nicht mehr nur dar­um, aus­schließ­lich Alben anzu­bie­ten. Ohne­hin bie­ten alle Diens­te mit rund 75 Mil­lio­nen Songs ein ähn­lich umfang­rei­ches Ange­bot. Die Unter­schie­de lie­gen im Detail: Alle Anbie­ter punk­ten mit zusätz­li­chen Ange­bo­ten wie indi­vi­du­el­len Play­lists, Zusam­men­stel­lun­gen und Emp­feh­lun­gen auf Basis von Hör­ge­wohn­hei­ten, einem Video­an­ge­bot, exklu­si­ven Inhal­ten wie Pod­casts, beson­de­ren Alben und EPs, Musik-Dokus et cetera.

Wel­cher Dienst nun für dich das bes­te Ange­bot hat, hängt von dei­nen per­sön­li­chen Vor­lie­ben ab. Stehst du auf Hi-Fi-Sound, kommt Spo­ti­fy nicht infra­ge. Beim Preis lohnt es sich genau hin­zu­schau­en:  Hi-Fi-Sound ist bei Ama­zon und Apple inklu­si­ve, bei Dee­zer oder Tidal kos­tet er extra. Beson­ders güns­tig ist Ama­zon Music in der Echo-Vari­an­te für 3,99 – inklu­si­ve Hi-Fi-Qua­li­tät. Spo­ti­fy und Dee­zer punk­ten mit Eigen­pro­duk­tio­nen bei den Pod­casts und bie­ten auch exklu­si­ve Tracks, EPs oder Alben der Künstler.

Aber Musik ist ja bekannt­lich Geschmacks­sa­che: Ob ein Strea­ming-Dienst mit sei­nen Vor­schlä­gen und Emp­feh­lun­gen dei­nen Geschmack trifft, kannst nur du selbst beur­tei­len. Das Gute ist: Alle gän­gi­gen Musik-Strea­ming-Diens­te bie­ten einen kos­ten­lo­sen Test­zeit­raum an, sodass du ohne gro­ße Inves­ti­tio­nen her­aus­fin­den kannst, wel­cher Dienst am bes­ten auf dei­ne Bedürf­nis­se zuge­schnit­ten ist. So fin­dest du am Ende den Musik-Dienst, der am bes­ten zu dir passt.

Disclaimer Die OTTO (GmbH & Co KG) übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Aktualität, Vollständigkeit, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit der auf updated.de zur Verfügung gestellten Informationen und Empfehlungen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die offiziellen Herstellervorgaben vorrangig vor allen anderen Informationen und Empfehlungen zu beachten sind und nur diese eine sichere und ordnungsgemäße Nutzung der jeweiligen Kaufgegenstände gewährleisten können.

Time to share:  Falls dir dieser Artikel gefallen hat, freuen wir uns!