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Schreib­pro­gram­me fürs Tablet: 6 Anwen­dun­gen für iOS und Android

Einige Schreibprogramme für Tablets werden vor allem wegen ihrer Übersichtlichkeit und Zuverlässigkeit geschätzt.

Du sitzt an dei­nem Tablet und hast einen Geis­tes­blitz, den du unbe­d­ingt fes­thal­ten möcht­est. Text­ver­­ar­­bei­tungs-Sof­t­­wa­re wie etwa Word ist dir zu kom­pliziert – was also ist die Alter­na­tive? Ein­fache Schreib-Apps sind für sol­che Fäl­le per­fekt. Sie hal­ten dei­ne Gedan­ken in Text­form direkt und zuver­läs­sig fest, ohne dass du dich durch zu vie­le Fea­tures erschla­gen fühlst. UPDATED stellt dir sechs Schreibpro­gramme für iOS- und Android-Tablets vor, mit denen du dich voll auf den Schreib­pro­zess konzen­tri­eren kannst.

1. Ever­no­te: Zuver­läs­sig und flexibel

Auch wenn “Ever­note” eigent­lich als eine To-Do- und Erin­­ne­rungs-App konzip­iert ist – beim Schrei­ben macht das Pro­gramm einen zuver­läs­si­gen und flex­i­blen Ein­druck. Pri­va­te und geschäft­li­che Pro­jek­te las­sen sich mit der App glei­cher­ma­ßen gut orga­ni­sie­ren. Zu den High­lights der Anwen­dung gehören:

  • Syn­chro­ni­sa­tion mit der Cloud: Automa­tisch auf dem Smart­phone, Tablet und Com­put­er der­selbe Stand – für vie­le Pro­jek­te uner­lässlich, um effi­zi­ent zu arbeiten.
  • Nacht­mo­dus: Kei­ne Lust auf einen grel­len Bild­schirm zu spä­ter Stun­de? Mit dem Nacht­mo­dus arbei­test du auch im Dun­keln augen­scho­nend und effektiv.
  • Geschrie­be­nes scan­nen: Hand­ge­schrie­be­ne Noti­zen las­sen sich per Smart­pho­ne-Kame­ra scan­nen und in einen digi­ta­len Text über­set­zen. So spei­cherst du alle Daten und Doku­men­te an einem Ort.

“Ever­no­te” ist kos­ten­los für iOS und Android ver­füg­bar. Über In-App-Käu­fe las­sen sich wei­te­re Fea­tures hinzubuchen.

2. iAWri­ter: Vie­le Schrif­ten und Markdowns

Ein­fach zu bedie­nen, modern auf­ge­baut und über­sicht­lich struk­tu­riert: Der Fokus von “iA Wri­ter” liegt auf effi­zi­en­tem Schrei­ben. Die Anwen­dung gestal­tet Memos und Tex­te erst sehr sim­pel, For­ma­tie­run­gen kön­nen spä­ter vor­ge­nom­men wer­den. Zu den wich­tigs­ten Fea­tures zählen:

  • Cloud-Syn­chro­ni­sa­ti­on: Die App arbeit­et mit den Cloud-Dien­s­ten Drop­box und Goog­le Dri­ve zusammen.
  • Inver­tier­ter Hell-Dun­kel-Modus: Abhän­gig von der Tages­zeit und der Licht­um­ge­bung passt die App die Bild­schirm­hel­lig­keit auto­ma­tisch an. So ist augen­scho­nen­des Arbei­ten zu jeder Uhr­zeit garantiert.
  • Intel­li­gen­tes Schrei­ben: Erken­ne mit Hil­fe der App ganz ein­fach über­flüs­si­ge Adjek­ti­ve, schwa­che Ver­ben und sich wie­der­ho­len­de Sub­stan­ti­ve. So ver­bes­serst du dei­nen Text schnell und einfach.
  • Expor­tie­ren: Spei­che­re dei­ne Tex­te in ver­schie­de­nen Datei­for­ma­ten, sodass sie etwa mit Word oder Pages kom­pa­ti­bel sind. So kannst du an vie­len ver­schie­de­nen Gerä­ten an dei­nen Datei­en arbeiten.

Die App ist für iOS und Android glei­cher­ma­ßen ver­füg­bar. Für Android-Nut­zer ist sie gra­tis, iOS-User müs­sen 9,99 Euro bezah­len, haben dafür aber auch die Syn­tax­kon­trol­le zur Hand.

Wel­che exter­ne Blue­tooth-Tas­ta­tur ist die rich­ti­ge für mich?

Als Viel­schrei­ber am Tablet macht es Sinn, sich für eine exter­ne Blu­e­­tooth-Tas­­ta­tur zu entschei­den – die erle­ichtert das Tip­pen enorm. Bei der Aus­wahl der zusät­zlichen Hard­ware soll­test du die­se Punk­te beachten:

  • Rich­ti­ge Grö­ße: Wäh­le kein zu klei­nes und kom­pak­tes Mod­ell, das dei­ne Gewohn­heit­en beim Tip­pen neg­a­tiv ein­schränken könn­te. Zu groß soll­te es aber auch nicht sein, damit die Tas­ta­tur leicht ver­staut wer­den kann.
  • Modell mit Akku: Über­prüfe, ob die Blu­e­­tooth-Tas­­ta­tur über einen Akku ver­fügt, der sich am bes­ten über Micro-USB auf­la­den lässt. Ein wieder­au­flad­bar­er Akku ist gün­stiger und umweltscho­nender als bat­te­rie­be­trie­be­ne Modelle.
  • Inte­grier­tes Touch­pad: Wäh­le eine Tas­ta­tur mit inte­grier­tem Touch­pad. So musst du nicht stän­dig zwi­schen Tas­ta­tur und Tablet wech­seln und pro­fi­tierst von einer ein­fa­chen Bedienung.

3. Hanx Wri­ter: Digi­ta­le Schreibmaschine

Hol­ly­wood­star Tom Han­ks hat sei­nen Namen für eine eige­ne Schreib-App für iOS zur Ver­fü­gung gestellt. “Hanx Wri­ter” wird vor allem die Nut­zer anspre­chen, die es klas­sisch mögen: Die App simu­liert die klas­sis­che Schreib­mas­chine inklu­sive des bekan­nten Sounds bei den einzel­nen Anschlä­gen. Zu den High­lights der App zäh­len fol­gen­de Features:

  • Über­sicht­li­ches Menü: Eine ein­fa­che und struk­tu­rier­te Side­bar lässt alle Optio­nen der App schnell erschei­nen. So bleibt mehr Zeit für das Wich­ti­ge – dei­ne Memos.
  • Ein­fa­ches Tei­len: Tei­le dei­ne Doku­men­te per Fin­ger­tip­pen ganz ein­fach mit Bekann­ten und Kol­le­gen – per E‑Mail, in sozia­len Netz­wer­ken oder AirDrop.
  • Schreib­ma­schi­nen-Sound: Bei jedem Tip­pen das bekann­te Kli­cken der Schreib­ma­schi­ne – so macht das Ein­tip­pen dei­nes Texts gleich viel mehr Spaß.

Klei­nes Man­ko an der App: Bis­lang ver­fügt sie über kein deut­sches Tas­­ta­tur-Lay­­out. In der Basisver­sion steht die App für iOS kosten­los zur Ver­fü­gung. Wer mag, kann die Funk­tio­nen des Pro­gramms durch In-App-Käu­fe erweitern.

4. Edi­to­ri­al: Ein­fa­cher Texteditior

“Edi­to­r­i­al” bie­tet einen gro­ßen Funk­tion­sum­fang – obwohl es sich bei der Anwen­dung um einen ein­fa­chen Text­edi­tor han­delt. Die Fea­tures machen vor allem Viel­schrei­bern das Leben etwas einfacher:

  • Drop­box-Syn­chro­ni­sa­ti­on: Per Fin­ger­tipp las­sen sich Datei­en in die Drop­box laden und mit meh­re­ren Gerä­ten bear­bei­ten. So las­sen sich Tex­te auch mit Kol­le­gen oder Bekann­ten teilen.
  • Smart-Key­board: Edi­tie­re dei­ne Tex­te per Fing­erwi­schen und stat­te sie mit intel­li­gen­ten For­ma­tie­run­gen aus. Die App über­nimmt dabei vie­le Anpas­sun­gen automatisch.
  • Inte­grier­ter Brow­ser: Neben der Schreib­ar­beit ist ein wenig Recher­che nötig? Kein Pro­blem – ein in der App inte­grier­ter Brow­ser ermög­lichst schnel­le Quellensichtung.

Die App ist iOS-exklu­siv und kos­tet 5,49 Euro (Stand: Juli 2019). Über In-App-Käu­fe las­sen sich zusätz­lich Fea­tures buchen.

5. Jot­ter­Pad: Mini­ma­lis­ti­sches Design

Kein Stress, kei­ne Ablen­kun­gen: “Jot­ter­Pad” wur­de ent­wor­fen, damit krea­ti­ve Schrei­ber sich voll und ganz auf ihre Arbeit kon­zen­trie­ren kön­nen. Dazu wur­de ein beson­ders mini­ma­lis­ti­sches und struk­tu­rier­tes Inter­face kon­zi­piert, das kei­ne Fea­tures mis­sen lässt. Zu denen gehö­ren unter ande­rem fol­gen­de Highlights:

  • Dark The­me: Arbei­ten zu jeder Tages- und Nacht­zeit. Per dunk­lem Design kannst du als flei­ßi­ger Autor selbst bei dunk­ler Umge­bung beson­ders augen­scho­nend schreiben.
  • Intel­li­gen­te Suche: Rede­wen­dun­gen, bekann­te Phra­sen, häu­fig ver­wen­de­te Satz­kon­struk­tio­nen – “Jot­ter­Pad” unter­stützt dich mit einer intel­li­gen­ten Suche nach Satz­tei­len, die dei­nen Text aufpeppen.
  • Vie­le Schrift­ar­ten: Hüb­sche Tex­te mit ver­schie­de­nen Schrif­ten und For­ma­tie­run­gen? Für “Jot­ter­Pad” kein Pro­blem. Damit eig­net sich die App auch, um Prä­sen­ta­tio­nen und Pos­ter anzufertigen.

Per Kauf inner­halb des Pro­gramms las­sen sich wei­te­re Pre­­mi­um-Fun­k­­ti­o­­nen, wie etwa ein Krea­tiv-Modus, freis­chal­ten. Wer lie­ber bei der Basis­ver­si­on blei­ben will, kann die Android-exclu­si­ve App kosten­los im Goog­le Play Store herunterladen.

6. Mono­s­pace: Über­sicht­lich und einfach

Auch “Mono­space” bie­tet einen Min­i­mal­is­mus, der das Arbeit­en mit sein­er Über­sichtlichkeit erle­ichtert. Die klas­si­sche Ord­ner-Struk­tur wird dabei von Hash­tags ersetzt. Wei­te­re High­lights der App:

  • Basis­be­ar­bei­tung: Text­stel­len fet­ten, kur­siv stel­len, durch­strei­chen oder unter­strei­chen – fun­da­men­ta­le Text­ver­schö­ne­rung ist für “Mono­s­pace” kein Problem.
  • Ein­fa­ches tei­len: Per Fin­ger­tipp kann das Geschrie­be­ne in ver­schie­de­ne Datei­for­ma­te expor­tiert wer­den. Auch eine direk­te Inte­gra­ti­on in Wor­d­Press ist möglich.
  • Hash­tag-Struk­tur: Anstatt dei­ne Tex­te in ein­zel­ne Ord­ner abzu­le­gen, ver­siehst du sie mit Hash­tags. So kannst du Tex­te the­ma­tisch sor­tie­ren und per Ein­ga­be direkt finden.

Die Android-App ist grund­sätz­lich kosten­los im Goog­le Play Store ver­füg­bar. Für zusät­zliche Funk­tio­nen, etwa Syn­­chro­­ni­sie­rungs-Opti­o­­nen, sind aller­dings kos­ten­pflich­ti­ge In-App-Käu­fe nötig.

Schrei­ben am Tablet oder Smart­pho­ne: Dank Apps kein Problem

Egal, ob du nur einen Ein­kauf­zet­tel, einen Arti­kel oder einen gan­zen Roman schrei­ben willst: Mit die­sen sechs vor­ge­stell­ten Apps hältst du jeden dei­ner Geis­tes­blit­ze schnell und unkom­pli­ziert fest. Cle­ve­re Zusatz­fea­tures erleich­tern das Tei­len und damit gemein­sa­me Bear­bei­ten von Doku­men­ten. Per In-App-Käu­fe las­sen sich auch Syn­tax­kon­trol­len oder sprach­li­che Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­ge einbauen.

So kann dein schrift­stel­le­ri­sches Werk auch unter­wegs wach­sen und wach­sen – oder zusam­men mit Kol­le­gen oder Bekann­ten ver­schö­nert werden.

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