Du möch­test eine zeit­li­che Abfol­ge von Ereig­nis­sen in Power­Point dar­stel­len? Dann ist der Zeit­strahl genau das rich­ti­ge Ele­ment, um die­sen Teil dei­ner Prä­sen­ta­ti­on ver­ständ­lich und anschau­lich zu gestal­ten. UPDATED zeigt dir, wie du einen vor­ge­fer­tig­ten Zeit­strahl ein­fü­gen oder selbst einen anle­gen kannst und wie du ihn anschlie­ßend bear­bei­test und ani­mierst, um noch mehr aus dei­ner Prä­sen­ta­ti­on her­aus­zu­ho­len.

Was ist ein Zeit­strahl und wofür brau­che ich ihn?

Bei einem Zeit­strahl han­delt es sich um eine Ach­se, auf der Ereig­nis­se in ihrer zeit­li­chen Abfol­ge hin­ter­ein­an­der dar­ge­stellt wer­den. Die­se gra­fi­sche Dar­stel­lung eines Zeit­raums kann unter ande­rem dazu bei­tra­gen, eine Über­sicht über die Rei­hen­fol­ge von Ereig­nis­sen sowie die Abstän­de zwi­schen ihnen zu erhal­ten. Dabei besteht der Zeit­strahl in der Regel aus einer gera­den Linie oder einem Pfeil, auf dem ein­zel­ne Ereig­nis­se bei­spiels­wei­se durch einen Strich oder einen Punkt mar­kiert wer­den.

Im Fol­gen­den fin­dest du Anlei­tun­gen dazu, wie du einen in Power­Point vor­ge­ge­be­nen Zeit­strahl ein­fügst und wie du selbst einen erstellst. Die Anlei­tun­gen basie­ren auf Office 365. In ande­ren Power­Point-Ver­sio­nen kann das Vor­ge­hen daher leicht abwei­chen.

Zeit­strahl aus Vor­la­gen ein­fü­gen und anpas­sen

Power­Point bie­tet meh­re­re Vor­la­gen für einen Zeit­strahl. Der Vor­teil: Die­sen Zeit­strahl brauchst du nur ein­zu­fü­gen und kannst danach direkt mit der Ein­ga­be dei­ner Daten los­le­gen. Selbst etwas zu bas­teln, ist hier nicht nötig. Der Nach­teil: Die Vor­la­gen sind weni­ger fle­xi­bel als ein selbst erstell­ter Zeit­strahl.

Über­le­ge daher, wie kom­plex bzw. indi­vi­du­ell dein Zeit­strahl sein soll, bevor du dich für eine der bei­den Vari­an­ten ent­schei­dest.

Um einen vor­ge­fer­tig­ten Zeit­strahl von Power­Point ein­zu­fü­gen und zu bear­bei­ten, gehst du fol­gen­der­ma­ßen vor:

  1. Öff­ne Power­Point und gehe auf eine lee­re Folie.
  2. Kli­cke in der obe­ren Menü­leis­te auf Ein­fü­gen > Smart­Art > Pro­zess. An die­ser Stel­le fin­dest du meh­re­re Vor­la­gen, die als Zeit­strahl ver­wen­det wer­den kön­nen, dar­un­ter zum Bei­spiel die Zeit­ach­se mit Kreis­ak­zent. (Die Namen sind im Mou­se-over-Text der Sym­bo­le zu lesen.)
  3. Kli­cke auf das Sym­bol für Zeit­ach­se mit Kreis­ak­zent und anschlie­ßend auf OK, um den Zeit­strahl in die Prä­sen­ta­ti­on ein­zu­fü­gen.
  4. Sind die Krei­se die­ses Zeit­strahls zu unge­wöhn­lich oder unpas­send für dein Vor­ha­ben, lässt sich das Design auch im Nach­hin­ein noch ändern. Kli­cke dafür in den bereits in die Folie ein­ge­füg­ten Zeit­strahl hin­ein und danach in der obe­ren Menü­leis­te bei Power­Point auf Ent­wurf. Hier fin­dest du bei Lay­outs wei­te­re Vor­la­gen für einen Zeit­strahl.
  5. Nach­dem du einen pas­sen­den Zeit­strahl gewählt hast, geht es ans Bear­bei­ten. Kli­cke dafür auf [Text], um in das Text­feld zur jewei­li­gen Mar­kie­rung auf der Zeit­ach­se zu gelan­gen.
  6. Tra­ge dort die ent­spre­chen­den Infor­ma­tio­nen ein. Die gro­ßen Mar­kie­run­gen kannst du dabei ent­we­der für die gene­rel­le zeit­li­che Ein­ord­nung nut­zen oder für beson­ders prä­gnan­te Ereig­nis­se.
  7. Steht die Beschrif­tung dei­nes Zeit­strahls, kannst du ihn bei Bedarf optisch anpas­sen. Um bei­spiels­wei­se die Far­be zu ändern, kli­cke in den Zeit­strahl hin­ein und wäh­le in der obe­ren Menü­leis­te bei Power­Point den Punkt Ent­wurf > Far­be ändern. Kli­cke dort auf eines der Farb­sche­men.
  8. Hat dein Zeit­strahl noch nicht genug Mar­kie­run­gen? Dann lässt sich das eben­falls über Ent­wurf ändern. Kli­cke dort auf Form hin­zu­fü­gen, um Optio­nen für die Aus­wahl zusätz­li­cher Mar­kie­run­gen zu erhal­ten.

Hast du alle nöti­gen Mar­kie­run­gen ein­ge­fügt und beschrif­tet, ist dein Zeit­strahl fer­tig. Möch­test du damit noch mehr Auf­se­hen erre­gen, lässt sich der Zeit­strahl zusätz­lich ani­mie­ren. Wie das funk­tio­niert, erfährst du wei­ter unten im Kapi­tel Zeit­strahl ani­mie­ren: So geht es.

Zeit­strahl selbst erstel­len Schritt für Schritt

Wenn du kei­ne der Vor­la­gen nut­zen möch­test, lässt sich bei Power­Point auch ganz ein­fach ein Zeit­strahl selbst erstel­len. Der Vor­teil: Du kannst ihn indi­vi­du­el­ler gestal­ten. Der Nach­teil: Du musst dafür ein wenig mehr bas­teln, als wenn du eine Vor­la­ge aus Power­Point nutzt.

Um einen Zeit­strahl selbst zu erstel­len, gehst du fol­gen­der­ma­ßen vor:

  1. Öff­ne dei­ne Prä­sen­ta­ti­on und füge eine lee­re Folie ein.
  2. Kli­cke in der obe­ren Menü­leis­te auf For­men.
  3. Dort fin­dest du unter ande­rem bei Block­pfei­le pas­sen­de For­men für dei­nen Zeit­strahl. Im Mou­se-over-Text siehst du die Namen der ein­zel­nen Ele­men­te. Kli­cke hier bei­spiels­wei­se auf die Form Pfeil: Che­vron.
  4. Kli­cke anschlie­ßend auf die Punk­te an den Ecken des Pfeils und zie­he bei gedrück­ter Maus­tas­te den Pfeil so weit aus­ein­an­der, dass er zur Ach­se dei­nes Zeit­strahls wird.
  5. Ergän­ze nun Mar­kie­run­gen für die Ereig­nis­se auf dei­nem Zeit­strahl, indem du im Power­Point-Menü auf For­men klickst und dann bei­spiels­wei­se unter Lini­en auf Linie.
  6. Set­ze die ein­ge­füg­te Linie anschlie­ßend an die pas­sen­de Stel­le im Zeit­strahl und zie­he sie mit­hil­fe der Punk­te an bei­den Enden län­ger bzw. kür­zer, bis die Linie die gewünsch­te Län­ge hat.
  7. Kli­cke anschlie­ßend noch ein­mal auf die Linie und drü­cke Strg + C sowie anschlie­ßend Strg + V, um die Linie zu dupli­zie­ren.
  8. Ver­schie­be die dupli­zier­te Linie dann an die rich­ti­ge Stel­le im Zeit­strahl und pas­se ihre Län­ge ggf. an.
  9. Sol­len die Mar­kie­run­gen auf dem Zeit­strahl noch indi­vi­du­el­ler wer­den, kli­cke auf eine davon und danach im Menü auf For­mat. Hier kannst du über die Punk­te For­men­ar­ten, Form­kon­tur und Form­ef­fek­te diver­se Anpas­sun­gen für die jewei­li­ge Linie vor­neh­men.
  10. Bist du mit dem For­ma­tie­ren der Lini­en fer­tig, folgt die Text­ein­ga­be zu dei­nen Ereig­nis­sen: Kli­cke dafür im Power­Point-Menü auf Ein­fü­gen > Text­feld.
  11. Bewe­ge den Cur­sor an die Stel­le, an der du ein Text­feld ein­fü­gen möch­test, und zie­he mit gehal­te­ner lin­ker Maus­tas­te ein Feld auf.
  12. Hier­in kannst du den ent­spre­chen­den Text zu einer der Mar­kie­run­gen auf dem Zeit­strahl ein­ge­ben. Du kannst das Text­feld spä­ter noch in der Grö­ße anpas­sen, indem du es mit­hil­fe der klei­nen Krei­se rund um das Text­feld klei­ner oder grö­ßer ziehst.
  13. Möch­test du das Text­feld ver­schie­ben, kli­cke auf das jewei­li­ge Feld und gehe auf eine der Lini­en des Rah­mens. Hal­te die lin­ke Maus­tas­te gedrückt und zie­he das Feld an die gewünsch­te Stel­le.
  14. Die Far­be, Form oder Fül­lung des Tex­tes lässt sich über den Menü­punkt For­mat ändern, solan­ge das ent­spre­chen­de Text­feld mar­kiert ist.
  15. Bist du mit einem Text­feld fer­tig, kannst du es über Strg + C und Strg + V dupli­zie­ren, erneut bear­bei­ten und an die kor­rek­te Stel­le bewe­gen. So sparst du dir ein erneu­tes For­ma­tie­ren der übri­gen Text­fel­der.

Nach­dem du alle Ereig­nis­se ein­ge­tra­gen hast, ist dein Zeit­strahl fer­tig. Du kannst ihn bei Bedarf nun noch ani­mie­ren.

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Zeit­strahl ani­mie­ren: So geht es

Dei­nen Zeit­strahl zu ani­mie­ren, ist ganz ein­fach. Bereits mit weni­gen Klicks kannst du ihn bei­spiels­wei­se ein­flie­gen, pul­sie­ren oder sei­ne Far­be wech­seln las­sen. Wie du dafür vor­gehst, zeigt die fol­gen­de Anlei­tung:

  1. Kli­cke im Power­Point-Menü auf Ani­ma­tio­nen. Hier fin­dest du eine Viel­zahl an vor­de­fi­nier­ten Effek­ten.
  2. Wäh­le jedoch zuerst den Bereich dei­nes Zeit­strahls aus, den du ani­mie­ren möch­test. Ent­we­der klickst du dafür auf ein ein­zel­nes Ele­ment dei­nes Zeit­strahls oder du klickst im Menü auf Ani­ma­ti­ons­be­reich und mar­kierst mit gedrück­ter lin­ker Maus­tas­te den ent­spre­chen­den Bereich, zum Bei­spiel den gesam­ten Zeit­strahl.
  3. Gehe anschlie­ßend auf den gewünsch­ten Effekt, wie etwa Ein­flie­gen.

Nun ist dein Zeit­strahl bereits ani­miert. Du kannst die Ani­ma­ti­on jetzt noch über die Punk­te Effektop­tio­nen, Trig­ger, Start, Dau­er oder auch Ver­zö­ge­rung rechts oben im Menü indi­vi­du­ell anpas­sen. Mehr über die pas­sen­den Ein­stel­lun­gen und Knif­fe bei Ani­ma­tio­nen in Power­Point erfährst du im Rat­ge­ber Power­Point: Ani­ma­ti­on erstel­len in weni­gen Schrit­ten.

Mit wenig Auf­wand einen Zeit­strahl bei Power­Point ein­fü­gen

Es gibt meh­re­re Mög­lich­kei­ten, einen Zeit­strahl in Power­Point zu nut­zen. Extrem schnell bist du, wenn du eine der Vor­la­gen aus dem Pro­gramm ver­wen­dest. Beson­ders indi­vi­du­ell wird der Zeit­strahl dage­gen, wenn du ihn in weni­gen Schrit­ten selbst erstellst. Bei­de Arten von Zeit­strahl kannst du zudem ganz ein­fach ani­mie­ren, um dei­ne Prä­sen­ta­ti­on dadurch noch effekt­vol­ler zu gestal­ten.

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