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Software

Media­play­er für Win­dows 10 – Die­se Alles­kön­ner las­sen kaum Wün­sche offen

Erst mit dem richtigen Mediaplayer kommt beim Abspielen von Musik und Videos so richtig Freude auf.

Sie wol­len Musik vom USB-Stick wie­der­ge­ben oder ein Video auf dem Lap­top schau­en? Doch was tun, wenn das Datei­for­mat mit kei­nem Ihrer Pro­gram­me kom­pa­ti­bel ist? Wir zei­gen Ihnen, mit wel­chen Media­play­ern Sie ver­schie­dens­te Medi­en und Datei­en pro­blem­los wie­der­ge­ben können.

Was sind Codecs?

Codecs wer­den ins­be­son­de­re bei Audio- und Video­ma­te­ri­al ein­ge­setzt. Sie die­nen dazu, Datei­en für die Über­tra­gung zu kom­pri­mie­ren, indem bestimm­te Tei­le ent­fernt wer­den. Auf die­se Wei­se kön­nen die Daten schnel­ler ver­ar­bei­tet wer­den. Der jewei­li­ge Codec legt dabei exakt fest, nach wel­chem Mus­ter Infor­ma­tio­nen ent­fernt werden.

So funktioniert’s: Codecs beinhal­ten immer einen Encoder und einen Deco­der. Der Encoder ver­klei­nert nach vor­ge­ge­be­nen Regeln zunächst die ent­spre­chen­de Daten­men­ge einer Datei. Wäh­rend der Wie­der­ga­be wer­den dann die feh­len­den Tei­le durch den Deco­der wie­der hin­zu­ge­fügt und die kom­pri­mier­te Datei so in ihren Aus­gangs­zu­stand gebracht. Dazu geht der Deco­der nach dem glei­chen Mus­ter vor wie der Encoder – nur in umge­kehr­ter Richtung.

In vie­len Media­play­ern sind die gän­gigs­ten Codecs bereits inte­griert und brau­chen nicht zusätz­lich instal­liert zu wer­den. Den­noch kön­nen Codecs auch extra her­un­ter­ge­la­den und instal­liert wer­den, meist in Form von gan­zen Pake­ten. Dass Ihnen ein bestimm­tes Codec fehlt, mer­ken Sie vor allem dar­an, dass Sie beim Ver­such, eine Datei wie­der­zu­ge­ben, ledig­lich eine Feh­ler­mel­dung erhalten.

VLC Play­er: Der viel­leicht bes­te kos­ten­lo­se Mediaplayer

Der kos­ten­lo­se VLC Play­er von der Video­LAN Orga­niz­a­ti­on zählt zu den belieb­tes­ten Media­play­ern für Win­dows. Das liegt vor allem am gro­ßen Funk­ti­ons­um­fang der Software.

Unter­stütz­te Multimediaformate

Der Play­er spielt sämt­li­che Medi­en ab – ganz gleich, ob Musik, Vide­os oder Bil­der. Nicht ein­mal die nöti­gen Codecs brau­chen Sie dafür extra zu instal­lie­ren. Auch, ob die Datei­en von einer Fest­plat­te, einem USB-Stick oder einem ande­ren Daten­trä­ger kom­men, spielt in der Regel kei­ne Rol­le. Sogar kom­pri­mier­te Datei­ar­chi­ve (etwa im ZIP- oder RAR-For­mat) ent­packt der Play­er eigen­stän­dig und spielt die ent­spre­chen­den Inhal­te ab, ohne dass Sie selbst noch aktiv wer­den müssen.

Benut­zer­ober­flä­che und Menüführung

Die gesam­te Ober­flä­che sowie die ein­zel­nen Menü­struk­tu­ren des VLC Play­ers prä­sen­tie­ren sich über­sicht­lich und auf­ge­räumt. Die Bedie­nung geht daher leicht von der Hand.

Falls Ihnen die stan­dard­mä­ßig ein­ge­stell­te Benut­zer­ober­flä­che nicht zusagt, kön­nen Sie einen alter­na­ti­ven soge­nann­ten Skin (vor­ge­fer­tig­tes Design) her­un­ter­la­den. Die­sen fügen Sie anschlie­ßend in das rich­ti­ge Datei­ver­zeich­nis ein und schon erhält der Media­play­er ein wenig mehr Indi­vi­dua­li­tät. In der Regel fin­den Sie den ent­spre­chen­den Ziel­ord­ner unter: C:\Programme\VideoLAN\VLC\skins. Alter­na­tiv kön­nen Sie auch ein­fach den VLC Play­er star­ten und den fol­gen­den Menüpfad ver­wen­den: Werk­zeu­ge > Plugins und Erwei­te­run­gen > Skins.

Der VLC Play­er soll­te auto­ma­tisch Deutsch als Spra­che aus­wäh­len. Ist das nicht der Fall, nut­zen Sie die Menüfol­ge Tools > Pre­fe­ren­ces > Inter­face. Dort kön­nen Sie unter Menus lan­guage Ihre bevor­zug­te Menü­spra­che wählen.

Wei­te­rer Funktionsumfang

Trotz der ver­gleichs­wei­se über­sicht­li­chen Menü­struk­tur ist der Funk­ti­ons­um­fang des VLC Play­ers rie­sig. So kön­nen Sie etwa – um nur einen klei­nen Vor­ge­schmack zu geben:

  • Wie­der­ga­be­lis­ten erstellen
  • Screen­shots beson­ders auf­re­gen­der Sze­nen eines Vide­os anfertigen
  • In eine Video-Wie­der­ga­be hineinzoomen
  • Die ein­zel­nen Frames (Bil­der) eines Vide­os oder Films anzei­gen lassen

Im Grun­de lässt der VLC Play­er kaum Wün­sche offen – und wenn doch, las­sen sich die­se meist mit­hil­fe einer pas­sen­den Erwei­te­rung eben­falls erfül­len. Im VLC Play­er fin­den Sie Erwei­te­run­gen unter Werk­zeu­ge > Plugins und Erwei­te­run­gen > Erwei­te­run­gen. Die fol­gen­den Bei­spie­le ver­mit­teln einen noch bes­se­ren Ein­druck davon, was mit der viel­sei­ti­gen Wie­der­ga­be­soft­ware alles mög­lich ist:

Bild­wer­te nach­jus­tie­ren: Sie kön­nen pro­blem­los bei­spiels­wei­se die Hel­lig­keit oder den Kon­trast des Video­ma­te­ri­als anpassen.

Bild­wer­te auto­ma­tisch anpas­sen: Wenn Sie nicht manu­ell an allen Stell­schrau­ben dre­hen wol­len, kön­nen Sie auch über vor­ge­fer­tig­te Fil­ter unkom­pli­ziert Ein­fluss auf Bild­wer­te wie Hel­lig­keit, Farb­ton und Kon­trast nehmen.

Audio-Ein­stel­lun­gen opti­mie­ren: Die Audio­qua­li­tät pas­sen Sie bei Bedarf über einen inte­grier­ten Equa­li­zer an. Mit einem Equa­li­zer kön­nen Sie bestimm­te Sound-Effek­te hin­zu­fü­gen und ein­zel­ne Ton­wer­te anpas­sen, etwa die Inten­si­tät des Basses.

Datei­for­ma­te ver­än­dern: Dar­über hin­aus haben Sie mit dem Media­play­er die Mög­lich­keit, Medi­en­da­tei­en in ein ande­res Datei­for­mat umzuwandeln.

You­Tube-Ein­bin­dung: Hier­mit kön­nen Sie Streams aus dem Inter­net wie­der­ge­ben, eine You­Tube-Play­list abspie­len und die ent­spre­chen­den Vide­os bei Bedarf auch gleich her­un­ter­la­den und auf der eige­nen Fest­plat­te spei­chern. Dazu benö­ti­gen Sie ledig­lich die URLs (Links) der ent­spre­chen­den Vide­os. Die Menüfol­ge lau­tet Media > Stream … > Netz­werk.

Song­tex­te abru­fen: Über eine Erwei­te­rung des VLC Play­ers kön­nen Sie Song­tex­te zu Ihrer Musik aus einer umfang­rei­chen Daten­bank abru­fen und anzei­gen las­sen. Dazu instal­lie­ren Sie bei­spiels­wei­se das soge­nann­te “Lyrics Finder”-Plug-in, das Sie über die Menüfol­ge Werk­zeu­ge > Plugins und Erwei­te­run­gen > Erwei­te­run­gen finden.

Beson­der­hei­ten

Das Video­LAN-Pro­jekt, das hin­ter dem VLC Play­er steckt, arbei­tet nicht gewinn­ori­en­tiert. Der Mul­ti­me­dia­play­er kommt ohne stö­ren­de Wer­be­ein­blen­dun­gen aus und kann auf der Video­LAN-Web­site kos­ten­los her­un­ter­ge­la­den wer­den. Ein wei­te­rer Unter­schied zu den Pro­duk­ten gewinn­ori­en­tier­ter Ent­wick­ler ist der offe­ne Quell­code. Die­se quell­of­fe­ne Aus­le­gung ermög­licht es jedem Nut­zer mit ent­spre­chen­den Pro­gram­mier­kennt­nis­sen, Schwä­chen aus­fin­dig zu machen und den VLC Play­er zu ver­bes­sern und Funk­tio­nen zu ergänzen.

Trotz sei­nes gro­ßen Funk­ti­ons­um­fangs benö­tigt der VLC Media Play­er übri­gens ver­hält­nis­mä­ßig wenig Rechen­leis­tung und Spei­cher­platz. Somit spricht auch nichts gegen den Ein­satz auf einem schwä­che­ren PC oder Lap­top. Beach­ten Sie aber, dass die Per­for­mance des VLC Play­ers auf Ihrem PC immer auch vom abge­spiel­ten Mate­ri­al abhängt. Mit hoch­auf­lö­sen­den 4k-Vide­os etwa wird auf einem leis­tungs­schwa­chen Sys­tem mit­un­ter auch der VLC Play­er Pro­ble­me haben.

Kodi: Der Geheim­tipp unter den Gratis-Mediaplayern

Mit Kodi bekom­men Sie eine schlan­ke und eben­falls kos­ten­lo­se Soft­ware zum Abspie­len Ihrer Musik und Videoclips.

Unter­stütz­te Multimediaformate

Kodi unter­stützt ähn­lich wie der VLC Play­er so gut wie alle wich­ti­gen For­ma­te und Codecs. Außer­dem kön­nen Sie mit Kodi Inter­net­streams abspie­len. Mit­hil­fe soge­nann­ter Plug-ins bzw. Add-ons haben Sie die Mög­lich­keit, die Benut­zer­ober­flä­che zu ver­än­dern und den Funk­ti­ons­um­fang zu erwei­tern. Dar­über hin­aus kön­nen Sie sogar ande­re Diens­te wie etwa You­Tube direkt in den Play­er einbinden.

Benut­zer­ober­flä­che und Menüführung

Kodi ist stan­dard­mä­ßig mit eng­lisch­spra­chi­gen Menüs aus­ge­stat­tet, lässt sich aber auf Deutsch umstel­len. Dazu nut­zen Sie die Menüfol­ge Inter­face > Inter­face set­tings > Regio­nal > Lan­guage.

Die gra­fi­sche Ober­flä­che prä­sen­tiert sich vor allem sach­lich und modern, ohne dabei unter­kühlt zu wir­ken. Den­noch erfor­dert die Bedie­nung eine gewis­se Eingewöhnungszeit.

Genau wie beim VLC Play­er lässt sich auch bei Kodi die gra­fi­sche Benut­zer­ober­flä­che mit zahl­rei­chen vor­ge­fer­tig­ten Designs (Skins) den eige­nen Vor­stel­lun­gen anpas­sen. Dazu kli­cken Sie zunächst auf das Zahn­rad­sym­bol (Sys­tem) im Haupt­me­nü und nut­zen dann die Menüfol­ge Benut­zer­ober­flä­che > Skins > Skins > Mehr.

Wei­te­rer Funktionsumfang

Add-ons: Das Funk­ti­ons­an­ge­bot der Basis­ver­si­on von Kodi umfasst ledig­lich die Grund­funk­tio­nen eines moder­nen Mediaplayers.

Sein vol­les Poten­zi­al zeigt Kodi erst in Ver­bin­dung mit den zahl­rei­chen zur Ver­fü­gung ste­hen­den Add-ons. Einen Über­blick über das Ange­bot an Pro­grammer­wei­te­run­gen erhal­ten Sie direkt auf der Ent­wick­ler-Web­site. Dort fin­den Sie unter ande­rem auch ein You­Tube-Add-on, mit dem Sie Inhal­te des Video­por­tals über den Media­play­er abspie­len kön­nen. Dabei kön­nen Sie direkt in Kodi nach rele­van­ten Inhal­ten suchen und sich sogar mit Ihrem Pro­fil anmel­den, ohne You­Tube in Ihrem Brow­ser auf­ru­fen zu müssen.

Erwei­te­run­gen instal­lie­ren Sie aus­ge­hend vom Haupt­me­nü in Kodi über den Menü­punkt Addons. Dort wer­den Ihnen Addons aus ver­schie­de­nen Kate­go­rien wie Look & Feel, Wet­ter, Diens­te oder auch Musik(-Addons) ange­bo­ten, die Sie direkt im Play­er instal­lie­ren können.

Mit­hil­fe eines spe­zi­el­len Add-ons kön­nen Sie sich via Kodi zum Bei­spiel Song­tex­te zu Musik­ti­teln ein­blen­den lassen.

Beson­der­hei­ten

Der Mul­ti­me­dia­play­er Kodi ging aus dem XBMC (Xbox Media Cen­ter) her­vor, ist eben­falls quell­of­fen und wird wei­ter­hin ste­tig vom XBMC-Kon­sor­ti­um ver­bes­sert und erwei­tert. Mitt­ler­wei­le sind Exper­ten aus ver­schie­dens­ten Län­dern an der Ent­wick­lung des Media­play­ers betei­ligt. Kodi kön­nen Sie kos­ten­los wahl­wei­se auf der Ent­wick­ler-Web­site oder als App aus dem Win­dows Store herunterladen.

Kodi geht sehr scho­nend mit den Res­sour­cen Ihres Sys­tems um. Somit kön­nen Sie den Mul­ti­me­dia­play­er auch in Ver­bin­dung mit weni­ger leis­tungs­star­ken oder in die Jah­re gekom­me­nen Gerä­ten ver­wen­den, ohne lan­ge Lade­zei­ten in Kauf neh­men zu müssen.

Power­DVD: Kom­mer­zi­el­le Soft­ware zum Abspie­len zahl­rei­cher Medi­en und Formate

Auch Power­DVD ist ein umfang­reich aus­ge­stat­te­ter Mul­ti­me­dia­play­er für Win­dows 10. Anders als alle bis­her genann­ten Pro­gram­me bie­ten die Ent­wick­ler von Power­DVD aller­dings kei­ne kos­ten­lo­se Voll­ver­si­on an.

Unter­stütz­te Multimediaformate

Mit Power­DVD haben Sie im Grun­de die Mög­lich­keit, alle gän­gi­gen Medi­en und For­ma­te wie­der­zu­ge­ben. Sie soll­ten jedoch wis­sen, dass die Kom­pa­ti­bi­li­tät ein­zel­ner Datei­for­ma­te und die Codec-Unter­stüt­zung von der gewähl­ten Vari­an­te des Media­play­ers abhängt.

Zur Aus­wahl ste­hen gleich vier unter­schied­lich aus­ge­stat­te­te Versionen:

  • Power­DVD 16 Stan­dard: Zeit­lich unbe­schränk­te Basis­li­zenz mit stark ein­ge­schränk­tem Funk­ti­ons­um­fang (u. a. kei­ne Blu-ray-Inhal­te abspiel­bar, kei­ne You­Tube-Ein­bin­dung, ohne TV-Modus)
  • Power­DVD 16 Pro: Voll­ver­si­on mit erwei­ter­tem Funk­ti­ons­um­fang (her­kömm­li­che Blu-ray-Inhal­te wer­den unter­stützt, u. a. 3D-Blu-ray aber nicht, außer­dem eben­falls ohne TV-Modus, You­Tube-Inhal­te kön­nen direkt im Play­er gesucht und abge­ru­fen werden)
  • Power­DVD 16 Ultra: Voll­ver­si­on mit kom­plet­tem Funk­ti­ons­um­fang (bspw. inklu­si­ve TV-Modus)
  • Power­DVD 16 Live: Abo-Ver­si­on (wahl­wei­se drei oder zwölf Mona­te) mit kom­plet­tem Funk­ti­ons­um­fang (inklu­si­ve TV-Modus)

Wäh­rend bei­spiels­wei­se alle Ver­sio­nen die Wie­der­ga­be von her­kömm­li­chen DVDs unter­stüt­zen, kön­nen Sie 3D Blu-rays erst dann wie­der­ge­ben, wenn Sie sich für eine der bei­den umfang­reichs­ten Vari­an­ten von Power­DVD ent­schei­den (Power­DVD 16 Ultra, Power­DVD 16 Live). Das Glei­che gilt für 4K-Inhal­te sowie den TV-Modus ins­ge­samt. Für her­kömm­li­che Blu-rays hin­ge­gen genügt Power­DVD 16 Pro, nicht aber die Standard-Variante.

Benut­zer­ober­flä­che und Menüführung

Power­DVD unter­stützt eine Viel­zahl unter­schied­li­cher Spra­chen, dar­un­ter auch Deutsch.

Die Menüs von Power­DVD sind logisch auf­ge­baut und intui­tiv bedien­bar. Von unüber­sicht­li­chen Desi­gnele­men­ten und Effekt­ha­sche­rei sieht der Ent­wick­ler Cyber­Link ab.

Soll­ten Sie der Benut­zer­ober­flä­che von Power­DVD den­noch etwas mehr Indi­vi­dua­li­tät ver­lei­hen wol­len, kön­nen Sie dies eben­falls tun. So haben Sie bei­spiels­wei­se die Mög­lich­keit, das Hin­ter­grund­bild der Benut­zer­ober­flä­che zu wech­seln. Auch kön­nen Sie anpas­sen, wel­che Menü­kür­zel direkt in der Über­sicht ange­zeigt wer­den sol­len. Das ent­spre­chen­de Menü rufen Sie auf, indem Sie zunächst in der Über­sicht auf die bei­den Zahn­räd­chen unter­halb des Medi­en­wie­der­ga­be­fel­des kli­cken. Dar­auf­hin öff­net sich ein klei­nes Menü, in dem Sie UI-Anpas­sung auswählen.

Wei­te­rer Funktionsumfang

Der Funk­ti­ons­um­fang von Power­DVD hängt eben­falls maß­geb­lich von der gewähl­ten Ver­si­on ab. So unter­stützt bei­spiels­wei­se die Stan­dard-Ver­si­on zwar Blu-rays, nicht aber die Wie­der­ga­be von 3D-Inhal­ten und 360°-Videos.

Ab Power­DVD Pro ist die bei­na­he schon obli­ga­to­ri­sche You­Tube-Ein­bin­dung mit an Bord, die es Ihnen ermög­licht, direkt in Power­DVD aus einer Über­sicht der belieb­tes­ten You­Tube-Clips ein Video zu wäh­len oder selbst nach bestimm­ten The­men, Vide­os und Kanä­len zu suchen.

Wei­te­re Unter­schie­de zwi­schen den ein­zel­nen Ver­sio­nen fin­den sich bei­spiels­wei­se in fol­gen­den Bereichen:

  • Unter­stüt­zung bestimm­ter Audiostandards
  • Vir­tu­al-Rea­li­ty-Unter­stüt­zung
  • Cloud Ser­vices

Wie sich die Ver­sio­nen im Ein­zel­nen von­ein­an­der unter­schei­den, erfah­ren Sie in die­ser Über­sicht des Ent­wick­lers. Dort fin­den Sie auch die aktu­el­len Preise.

Beson­der­hei­ten

TV Modus: Power­DVD 16 kommt mit einem prak­ti­schen TV-Modus daher, der die Dar­stel­lung der Benut­zer­ober­flä­che auf gro­ßen Bild­schir­men ver­bes­sern soll. Der TV-Modus ermög­licht außer­dem die Bedie­nung mit­tels Smart­pho­ne. Laden Sie dazu ein­fach die Smart­pho­ne-App Power­DVD Remo­te aus dem Apple App Store bzw. dem Goog­le Play Store her­un­ter. Sie kön­nen jeweils direkt nach dem Start des Pro­gramms zwi­schen dem PC-Modus und dem TV-Modus wählen.

Video-Tuto­ri­als: Wie Sie den TV-Modus und ande­re Funk­tio­nen nut­zen, erfah­ren Sie in der Direc­tor­Zo­ne von Cyber­Link. Dort ste­hen Ihnen zahl­rei­che Video­tu­to­ri­als zur Verfügung.

Gra­tis-Test­ver­si­on: Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Power­DVD die rich­ti­ge Wahl für Sie ist, kön­nen Sie zunächst auf eine kos­ten­freie Test­ver­si­on zurück­grei­fen. Aller­dings kom­men Sie damit nicht in den Genuss des vol­len Funk­ti­ons­um­fangs. So spielt die Pro­be­ver­si­on etwa kei­ne Blu-rays ab. Auch Inhal­te, die mit einem spe­zi­el­len Kopier­schutz (CPRM/DTCP-IP) ver­se­hen sind, las­sen sich mit der Test­ver­si­on nicht wie­der­ge­ben. Zusätz­lich zum stark ein­ge­schränk­ten Funk­ti­ons­an­ge­bot ist die Nut­zung der kos­ten­lo­sen Vari­an­te auf 30 Tage beschränkt.

Kos­ten­los oder kos­ten­pflich­tig: Sie haben die Wahl

Sowohl der VLC Play­er als auch Kodi und Power­DVD unter­stüt­zen alle gän­gi­gen Datei­for­ma­te und Codecs, um Musik und Vide­os pro­blem­los abzu­spie­len. Unter­schie­de fin­den sich vor allem bei der Benut­zer­ober­flä­che sowie den jewei­li­gen Zusatz­funk­tio­nen und Beson­der­hei­ten der ein­zel­nen Pro­gram­me. Obwohl Kodi und der VLC Play­er kos­ten­los erhält­lich sind, müs­sen sie sich nicht hin­ter dem kos­ten­pflich­ti­gen Power­DVD-Play­er verstecken.

Wei­ter nütz­li­che Pro­gram­me für Win­dows 10 fin­den Sie auch in unse­rem Rat­ge­ber “19 hilf­rei­che kos­ten­lo­se Apps für Win­dows 10″.

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