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Haushalt

Früh­jahrs­putz: 7 Hel­fer für mehr Sauberkeit

Mit praktischen Helfern wie einem Saugroboter fällt der Frühjahrsputz in diesem Jahr noch leichter.

Herbst und Win­ter hin­ter­las­sen auf den Fens­tern, Böden und Möbeln ihre Spu­ren, schließ­lich kommt nach jedem Schmud­del­wet­ter-Spa­zier­gang viel Schmutz mit ins Haus. Im Früh­jahr gilt es, die­se Ver­schmut­zun­gen zu ent­fer­nen. Doch der Früh­jahrs­putz kann sehr lang­wie­rig und anstren­gend sein. Ein wenig hel­fen kön­nen hier tech­ni­sche Gad­gets. Hier fin­dest du ein paar Bei­spie­le für Gerä­te, die dir beim Put­zen man­che Auf­ga­be abneh­men können.

Saug­ro­bo­ter mit Wischfunktion

Es ist gar nicht so lan­ge her, dass Saug­ro­bo­ter als gro­ße Inno­va­ti­on und wah­re Zukunfts­tech­no­lo­gie gal­ten. Mitt­ler­wei­le ver­rich­ten sie in zahl­rei­chen Haus­hal­ten ihre Arbeit. Die Ent­wick­lung der Gerä­te schritt immer wei­ter vor­an. Teu­re­re Model­le fah­ren nicht mehr im Cha­os-Prin­zip, son­dern fer­ti­gen eine detail­lier­te Kar­te der Räu­me an und sau­gen die­se dann systematisch.

Noch bes­ser (und gera­de für den Früh­jahrs­putz prak­tisch) sind Saug­ro­bo­ter mit Wisch­funk­ti­on. Dabei saugt das Gerät vor­ne­weg den gröbs­ten Schmutz auf und wischt mit sei­nem Hin­ter­teil anschlie­ßend nass nach. So ent­fernt er fest­ge­trock­ne­ten Schmutz oder fei­nen Staub. Vie­le Model­le haben Auf­nah­men für ein wie­der­ver­wend­ba­res Wisch­tuch. Alter­na­tiv las­sen sich oft aber auch Ein­mal­tü­cher nutzen.

Die Gerä­te las­sen sich zumeist per App steu­ern. Das bedeu­tet, dass du die Rei­ni­gung star­ten, die zu sau­gen­den Räu­me aus­wäh­len und sogar Ein­stel­lun­gen wie die zu ver­wen­den­de Was­ser­men­ge ein­ge­ben kannst. Unter­stützt das Gerät eine Sprach­as­sis­tenz, fängt es sogar auf Zuruf von Ale­xa & Co. zu arbei­ten an.

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Nass-Tro­cken-Sau­ger

Hast du es mit hart­nä­cki­gen Ver­schmut­zun­gen zu tun, dann lohnt sich der Griff zu einem ande­ren elek­tri­schen Hel­fer: einem Nass-Tro­cken-Sau­ger. Der Name ist hier Pro­gramm, denn ein sol­ches Gerät wischt und saugt in einem Durch­gang. Man­che Sau­ger trock­nen hin­ter­her sogar den Boden, damit du mit Socken nicht durch die Näs­se lau­fen musst.

Ihr Vor­teil gegen­über einem Saug­ro­bo­ter mit Wisch­funk­ti­on ist ihre Power. Die Sau­ger ent­fer­nen Staub, Fle­cken und sons­ti­gen Schmutz ein­fach noch bes­ser. Gera­de die kabel­ge­bun­de­nen Model­le sind hier sehr stark. Doch auch Nass-Tro­cken-Sau­ger mit Akku gibt es zu kaufen.

Weil die Gerä­te die Näs­se ja gewis­ser­ma­ßen auf­sau­gen, lan­det im Behäl­ter am Ende nicht tro­cke­ner Staub, son­dern eben Schmutz­was­ser. Das lässt sich anschlie­ßend ent­sor­gen, ohne die Atem­we­ge über­mä­ßig zu belas­ten. Schließ­lich ist tro­cke­ner Staub nicht gera­de ange­nehm in der Nase.

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Akku-Fens­t­er­sauger

Ein gro­ßes The­ma über­schat­tet beim Früh­jahrs­putz meist alle ande­ren: die Fens­ter. Gera­de nach einem stren­gen Win­ter sind die­se stark ver­schmutzt. Je nach­dem, wo du wohnst und wie vie­le Fens­ter es dort gibt, kann das Put­zen hier eine Qual sein. Zudem spielt oft die Wahl des rich­ti­gen Mit­tels und die Tech­nik eine Rol­le, damit kei­ne Schlie­ren entstehen.

Eine Hil­fe sein sol­len in die­sem Fall Akku-Fens­t­er­sauger. Die Gerä­te bestehen oft aus zwei Teilen:

  • dem eigent­li­chen Fenstersauger
  • einer Sprüh­fla­sche mit Wischaufsatz

Für die Rei­ni­gung füllst du das Mit­tel oder ein­fach nur Was­ser in die Sprüh­fla­sche. Anschlie­ßend sprühst du das Fens­ter damit ein und ver­teilst mit dem Wisch­auf­satz die Flüs­sig­keit gleich­mä­ßig. An stär­ker ver­schmutz­ten Stel­len musst du viel­leicht etwas schrub­ben. Am Ende kommt der Sau­ger zum Ein­satz, mit dem du die Flüs­sig­keit vom Fens­ter entfernst.

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Der Vor­teil? Machst du alles rich­tig, läuft dabei nichts über den Rah­men des Fens­ters und tropft auf den Boden. Außer­dem soll­te das Fens­ter deut­lich frei­er von Strei­fen und Schlie­ren sein, als wenn du ein nor­ma­les Tuch oder einen Abzie­her benutzt. Das Schmutz­was­ser lan­det in einem Tank und lässt sich am Ende der Rei­ni­gung entsorgen.

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Fens­ter­putz-Robo­ter

Soll­te dir auch das Fens­ter­put­zen mit einem Akku-Fens­t­er­sauger noch zu anstren­gend klin­gen, soll­test du dir Fens­ter­putz-Robo­ter genau­er anse­hen. Sie arbei­ten ähn­lich wie ihre Kol­le­gen für den Boden ganz auto­ma­tisch. Du brauchst das Gerät nur auf das Fens­ter zu set­zen, schon legt der Robo­ter los. Dabei fährt er das Fens­ter mehr­mals in Bah­nen ab. Das soll dafür sor­gen, dass am Ende kei­ne Strei­fen zu sehen sind.

Viel­leicht fragst du dich, wie sich so ein Sau­ger denn am Fens­ter hal­ten kann. Vie­le Gerä­te sau­gen sich ein­fach am Glas an. Damit das funk­tio­niert, brau­chen sie aller­dings eine dau­er­haf­te Strom­ver­sor­gung. Sie sind also per Kabel ange­schlos­sen. Kei­ne Sor­ge, das ist in der Regel recht lang. Damit die Sau­ger nicht vom Glas fal­len, wenn der Strom plötz­lich weg ist, ist ein Akku ein­ge­baut, der die Gerä­te für kur­ze Zeit wei­ter am Fens­ter hält. Zur Not haben man­che Model­le noch ein Sicher­heits­seil bei­gelegt, dass du am Fens­ter anbrin­gen kannst.

Die Fens­ter­putz-Robo­ter eig­nen sich übri­gens nicht nur für Fens­ter, son­dern oft auch für Spie­gel, Glas­tü­ren und ande­re ebe­ne Ober­flä­chen. Vor­sich­tig sein musst du nur, wenn das Glas eine Struk­tur hat. Hier kann es gut sein, dass der Sau­ger nicht genug Griff hat und vom Glas fällt.

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Matrat­zen­sau­ger mit UV-Licht

Die Bett­wä­sche sowie die Kuschel­de­cke und Kis­sen­be­zü­ge für das Sofa wäschst du ver­mut­lich öfter, damit alles schön frisch riecht und sau­ber ist. Die Matrat­ze und die Pols­ter der Möbel bekom­men eine sol­che Rei­ni­gung aber meist nicht. Dadurch set­zen sich hier mit der Zeit Schmutz und unan­ge­neh­me Gerü­che an. Die Rei­ni­gung ist aber nicht so ein­fach mög­lich, weil die Tei­le sper­rig sind oder sich gar nicht erst ent­fer­nen lassen.

Ein wenig hel­fen soll ein Matrat­zen­sau­ger. Der soll über die Pols­ter und Matrat­zen glei­ten, dabei aller­lei Staub und Schmutz ent­fer­nen und sogar Mil­ben den Gar­aus machen. Dafür ist bei man­chen Model­len ein UV-Licht ein­ge­baut, das einen sehr gro­ßen Teil der Mil­ben abtö­ten kann. All­er­gi­ker soll­ten das natür­lich nicht nur beim Früh­jahrs­putz, son­dern regel­mä­ßig ver­wen­den, um eine Bes­se­rung zu erzielen.

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Fus­sel­ra­sie­rer

Im Früh­jahr ist oft auch ein Kla­mot­ten­wech­sel ange­sagt. Die rich­tig dicken Win­ter­sa­chen kom­men hin­ten in den Schrank und die leich­te­re Klei­dung wan­dert nach vor­ne. Dafür, dass die Klei­dung auch im nächs­ten Win­ter schön frisch aus­sieht und nicht alles ande­re voll­fus­selt, sorgt ein Fus­sel­ra­sie­rer. Der schnei­det solch über­ste­hen­den Stoff ein­fach ab. Anschlie­ßend sehen Klei­dungs­stü­cke aus Wol­le deut­lich schö­ner und sau­be­rer aus.

Für den Früh­jahrs­putz ist ein sol­ches Gerät gleich dop­pelt inter­es­sant, denn der Fus­sel­ra­sie­rer funk­tio­niert nicht nur auf Klei­dung. Auch Decken las­sen sich damit behan­deln, genau wie Stof­fober­flä­chen auf dem Sofa, Ses­sel oder auf Stüh­len. Weil die Gerä­te meist mit einem Akku aus­ge­stat­tet sind, sind sie ein­fach handzuhaben.

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Akku-Hand­staub­sauger

Manch­mal geht es beim Put­zen dar­um, klei­ne­re Flä­chen abzu­sau­gen, die zum Teil auch schwer zu errei­chen oder weit weg von der nächs­ten Steck­do­se sind. Das kön­nen Gar­ten­mö­bel im Schup­pen sein oder ein­fach der Innen­raum des Autos. Ide­al sind für sol­che Zwe­cke Akku-Handstaubsauger.

Sie mögen zwar nicht die höchs­te Saug­kraft haben, sind dafür aber kom­pakt gebaut und lie­gen gut in der Hand. Sind noch ein paar Auf­sät­ze dabei, las­sen sie sich außer­dem viel­sei­tig ein­set­zen. Ein voll­wer­ti­ger Ersatz für einen nor­ma­len Staub­sauger sind sie zwar nicht – müs­sen sie aber auch gar nicht sein.

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