Wer ist mit wem befreun­det? Das ist die Fra­ge aller Fra­gen, zumin­dest bei Face­book. In dem sozia­len Netz­werk legst du dir wie jeder Nut­zer eine per­sön­li­che Freun­des­lis­te an. Stan­dard­mä­ßig ist die­se öffent­lich und somit für alle ein­seh­bar. Infor­ma­tio­nen über dei­ne Freun­de mit der gesam­ten Face­book-Gemein­de zu tei­len, birgt aller­dings eini­ge Gefah­ren. UPDATED zeigt dir, wie du die Ein­stel­lung änderst und dei­ne Freun­de ver­ber­gen kannst.

Dar­um lohnt sich die Ein­stel­lung

Wenn du dei­ne Face­book-Freun­des­lis­te ver­birgst, schützt du zunächst dei­ne Pri­vat­sphä­re. Nicht jede Infor­ma­ti­on ist für jeden bestimmt, erst recht nicht in den sozia­len Netz­wer­ken. Wenn zum Bei­spiel ein Arbeit­neh­mer sieht, dass sein Kol­le­ge mit Mit­ar­bei­tern der Kon­kur­renz befreun­det ist, könn­te das zu Pro­ble­men füh­ren. Im Pri­va­ten ist es eben­falls nicht immer prak­tisch, alle befreun­de­ten Face­book-Nut­zer offen­zu­le­gen. Even­tu­ell sind dir eini­ge soge­nann­te Freun­de pein­lich oder dei­ne neue Bekannt­schaft soll nicht erfah­ren, wie die frü­he­re Freun­din aus­sieht. In die­sen Fäl­len kann es hilf­reich sein, Face­book-Freun­de zu ver­ber­gen.

Die Ein­stel­lung lohnt sich aber auch in Hin­blick auf den Daten­schutz. Auch in sozia­len Netz­wer­ken sind Betrü­ger unter­wegs, die bei­spiels­wei­se gan­ze Pro­fi­le kopie­ren und an die Freun­de des gehack­ten Nut­zers her­an­tre­ten. Wenn du dei­ne Freun­des­lis­te ver­birgst, machst du dies unmög­lich und schützt damit nicht nur dein eige­nes Pro­fil, son­dern indi­rekt auch die Sei­ten dei­ner Freun­de.

Übri­gens: Wie die Suche nach neu­en Freun­den auf Face­book noch ein­fa­cher gelingt, liest du hier.

Face­book-Freun­de ver­ber­gen – Schritt für Schritt

Um die Ein­stel­lun­gen dei­nes Face­book-Pro­fils so zu ver­än­dern, dass dei­ne Freun­des­lis­te nur noch für dich sicht­bar ist, benö­tigst du nur weni­ge Klicks:

  1. Als Aller­ers­tes mel­dest du dich bei Face­book an und klickst auf dei­nen Benut­zer­na­men neben dem Ein­ga­be­feld. Dadurch rufst du dein Pro­fil auf.
  2. Unter­halb dei­nes Titel­bil­des erschei­nen meh­re­re Rei­ter, dar­un­ter auch der Rei­ter Freun­de. Wäh­le ihn durch ein­ma­li­ges Kli­cken der lin­ken Maus­tas­te aus.
  3. Im nächs­ten Schritt klickst du das Stift­sym­bol am rech­ten Rand der Mas­ke an, neben der Opti­on Freun­de fin­den. Dort kannst du dei­ne Face­book-Freun­de ver­wal­ten.
  4. Wäh­le die Opti­on Pri­vat­sphä­re bear­bei­ten.
  5. Nun erscheint in einem Popup-Fens­ter der Punkt Freun­des­lis­te. Auf der rech­ten Sei­te fin­dest du ein Menü mit ver­schie­de­nen Aus­wahl­mög­lich­kei­ten für die Dar­stel­lung dei­ner Face­book-Freun­de. Kli­cke auf den Pfeil neben dem Wort öffent­lich.
  6. Du fin­dest die Optio­nen Öffent­lich, Freun­de, Nur ich und Benut­zer­de­fi­niert. Wäh­le das Feld Nur ich aus und kli­cke danach rechts unten auf den But­ton Fer­tig.
  7. Dei­ne Ein­stel­lun­gen wer­den auto­ma­tisch gespei­chert und ab sofort kannst nur du dei­ne Freun­des­lis­te in dem sozia­len Netz­werk sehen.

Freun­des­lis­te für Freun­de frei­ge­ben

Wenn du dei­ne Freun­des­lis­te nicht der brei­ten Öffent­lich­keit preis­ge­ben willst, du vor dei­nen Freun­den aber kein Geheim­nis dar­aus machen möch­test, kli­cke unter Punkt 6 nicht auf Nur ich, son­dern auf Freun­de. So kön­nen alle Face­book-Nut­zer, die mit dir befreun­det sind, dei­ne Freun­des­lis­te ein­se­hen. Um mit eini­gen von ihnen ins Gespräch zu kom­men, kannst du einen Grup­pen­chat star­ten – wel­che Neue­run­gen es in die­sem Fea­ture gibt, erfährst du in die­sem Rat­ge­ber.

Ein­schrän­kun­gen beim Ver­ber­gen der Freun­des­lis­te

Was ist die zen­tra­le Idee von Face­book? Das sozia­le Netz­werk ermög­licht es Nut­zern, sich mit Freun­den auf der gan­zen Welt aus­zu­tau­schen – die Freun­des­lis­te ist dabei das Herz­stück jedes Nut­zer­pro­fils. Für die­ses hat Face­book eine klei­ne Ein­schrän­kung ein­ge­baut, die der Pri­vat­sphä­re Gren­zen setzt.

  • Es ist nicht mög­lich, die eige­nen Freun­de bei Face­book kom­plett zu ver­ber­gen.
  • Die Lis­te aller befreun­de­ten Nut­zer kann vor ande­ren über die oben beschrie­be­ne Anlei­tung zwar ver­steckt wer­den, aller­dings wer­den gemein­sa­me Freun­de wei­ter­hin ange­zeigt.
  • Kon­kret bedeu­tet das: Besucht ein Nut­zer das Pro­fil eines Freun­des, wird er immer die Per­so­nen in der Freun­des­lis­te sehen kön­nen, mit denen auch er befreun­det ist – egal wel­che Ein­stel­lun­gen der ande­re für sein Pro­fil gewählt hat.

Ein­zel­nen Freun­den beson­de­re Erlaub­nis ertei­len

Du willst weder alle Face­book-Freun­de in der Lis­te offen­le­gen noch alle ver­ber­gen? Für Unent­schlos­se­ne hat das Netz­werk noch eine wei­te­re Mög­lich­keit in Sachen Freun­des­lis­te in pet­to. Über die Pro­fi­l­ein­stel­lun­gen kannst du ein­zel­nen Freun­den oder gan­zen Grup­pen die spe­zi­el­le Erlaub­nis ertei­len, die Freun­des­lis­te ein­zu­se­hen. Genau­so kannst du dort aus­wäh­len, ein­zel­nen Face­book-Nut­zern oder Grup­pen den Zugriff auf dei­ne Freun­des­lis­te zu ver­weh­ren.

Wenn du die­sen Zwi­schen­weg bevor­zugst, gehst du wie folgt vor:

  • Befol­ge die Schritt-für-Schritt-Anlei­tung wie oben beschrie­ben. Wäh­le unter Punkt 6 Benut­zer­de­fi­niert und tra­ge im Zusatz­fens­ter namens Indi­vi­du­el­le Pri­vat­sphä­re die Namen oder Grup­pen ein, mit denen du dei­ne Freun­des­lis­te tei­len möch­test.
  • Auf dem glei­chen Weg kannst du in der zwei­ten Wahl­mög­lich­keit auch Namen von Face­book-Nut­zern oder Grup­pen ein­tra­gen, mit denen du die Infor­ma­tio­nen nicht tei­len willst.

Indi­vi­du­el­le Ent­schei­dung jedes Nut­zers

Du tauscht dich ger­ne mit dei­nen Freun­den bei Face­book aus und freust dich, dass dei­ne Freun­des­lis­te immer län­ger wird. Die Infor­ma­tio­nen über dich und dei­ne Bekannt­schaf­ten mit dem gan­zen Netz zu tei­len, ver­ur­sacht dir aber Bauch­schmer­zen? Zu Recht, denn die sen­si­blen Daten kön­nen in fal­sche Hän­de gelan­gen und für Betrü­ge­rei­en genutzt wer­den. Mit weni­gen Klicks kannst du die Pri­vat­sphä­re in dem sozia­len Netz­werk anpas­sen. So ist es mög­lich, dass nur du allei­ne dei­ne Freun­des­lis­te sehen oder sie mit Freun­den und aus­ge­wähl­ten Face­book-Nut­zern tei­len kannst.

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