Bügeln macht erfah­rungs­ge­mäß den wenigs­ten Men­schen Spaß. Hem­den, Blu­sen und Hosen klas­sisch von Hand mit dem Dampf­bü­gel­eisen zu bügeln, ist schließ­lich müh­sam und zeit­auf­wen­dig – aber für vie­le regel­mä­ßig not­wen­dig. Zeit­er­spar­nis ver­spre­chen Bügel­au­to­ma­ten. UPDATED erklärt Funk­ti­ons­wei­se und Vor­tei­le der Bügel­hel­fer.

Trock­net und glät­tet gleich­zei­tig: CLEAN­ma­xx Hem­den­büg­ler

Ein Bügel­au­to­mat ist gar nicht so teu­er, wie du viel­leicht denkst. Für weni­ger als 100 Euro holst du dir bei­spiels­wei­se das CLEAN­ma­xx-Bügel­sys­tem nach Hau­se. Der Bügel­hel­fer trock­net dei­ne Klei­dung nach dem Waschen und glät­tet sie zusätz­lich in weni­gen Minu­ten. Klei­dung auf­zie­hen, abzie­hen und ab in den Schrank damit – so erleich­tern Bügel­au­to­ma­ten die Haus­ar­beit. Für das CLEAN­ma­xx-Bügel­sys­tem gibt es außer­dem einen Hosen­büg­ler-Auf­satz, der für knit­ter­freie Jeans- und Stoff­ho­sen sorgt.

Bügel­au­to­mat für Hem­den: Was ist das?

Ein Bügel­au­to­mat, auch Bügel­pup­pe oder Bügel­ma­schi­ne genannt, ist ein Gerät, mit dem du ein­zel­ne Klei­dungs­stü­cke inner­halb von Minu­ten trock­nen und gleich­zei­tig glät­ten kannst. Die Maschi­ne über­nimmt mit­hil­fe von hei­ßer Luft die Funk­ti­on eines Wäsche­trock­ners sowie eines Bügel­eisens.

Die meis­ten Bügel­au­to­ma­ten sind etwa einen Meter hoch und sehen ähn­lich aus wie Schau­fens­ter­pup­pen. Sie bestehen aus einem Gestell mit Stand­fuß, einer Tele­skop­stan­ge mit Klei­der­bü­gel und einem inte­grier­ten Heiß­luft­ge­blä­se. Über den Klei­der­bü­gel wird ein Nylon­sack gestülpt, der die Form eines mensch­li­chen Ober­kör­pers hat. Über die­se “Bügel­pup­pe” ziehst du spä­ter Hem­den, Blu­sen, T‑Shirts und Pull­over in nahe­zu allen Grö­ßen, um sie trock­nen und glät­ten zu las­sen.

Pas­send dazu

Wenn du nicht nur Ober­tei­le bügelst, son­dern auch vie­le Hosen, kannst du dir für die meis­ten Bügel­sys­te­me einen spe­zi­el­len Hosen­auf­satz zule­gen. Sie bestehen aus zwei Tele­skop­stan­gen für die Hosen­bei­ne, über die eben­falls ein Nylon­sack gestülpt wird – der in die­sem Fall den mensch­li­chen Bei­nen ähnelt.

Und so funk­tio­niert das Gan­ze:

  1. Lass die Klei­dung, die du trock­nen und bügeln las­sen willst, in der Maschi­ne gründ­lich schleu­dern.
  2. Zie­he das gewünsch­te, noch feuch­te Klei­dungs­stück über die Bügel­pup­pe und befes­ti­ge es gege­be­nen­falls mit den bei­lie­gen­den Klam­mern.
  3. Schal­te den Bügel­au­to­ma­ten an.
  4. Wäh­le ein Pro­gramm aus oder star­te den Timer des Bügel­au­to­ma­ten – hier unter­schei­den sich die ein­zel­nen Gerä­te.
Pas­send dazu

Dar­auf­hin füllt sich der Nylon­sack mit hei­ßer Luft, die vom inte­grier­ten Heiß­luft­ge­blä­se erzeugt wird. Sie durch­strömt die Klei­dung von innen, die sich infol­ge­des­sen prall spannt und so glatt zieht.

Das Trock­nen und Glät­ten dau­ert je nach Pro­gramm, Mate­ri­al und Rest­feuch­te der Klei­dung zwi­schen 10 und 20 Minu­ten. Eini­ge Gerä­te las­sen nach der hei­ßen Luft zusätz­lich kal­te durch die Bügel­pup­pe zir­ku­lie­ren – das sorgt für einen län­ger anhal­ten­den Knit­ter­schutz.

Modell­ab­hän­gig kann die Laut­stär­ke im Betrieb mehr als 70 dB betra­gen. Das ist ver­gleich­bar mit einem Staub­sauger oder Föhn. Es gibt aber auch lei­se­re Gerä­te. Falls die­ser Punkt für dich sehr wich­tig ist, ach­te vor dem Kauf auf die ent­spre­chen­den Her­stel­ler­an­ga­ben.

Kor­rek­te Anwen­dung eines Hem­den­büg­lers

Jeder Bügel­au­to­mat funk­tio­niert ein biss­chen anders. Grund­sätz­lich soll­test du fol­gen­de Din­ge beach­ten, wenn du ihn nutzt, um Hem­den und Hosen zu glät­ten:

  • Je nach Modell kann das Über­zie­hen etwas umständ­lich sein. Seit vor­sich­tig, damit du weder die Klei­dung noch den Nylon­sack beschä­digst. Übung macht den Meis­ter.
  • Zieh die Klei­dungs­stü­cke so glatt wie mög­lich und ach­te dar­auf, dass kein Ärmel, Kra­gen oder Hosen­bein ein- oder umge­knickt ist.
  • Auf­grund der Hit­ze­ent­wick­lung darfst du einen Bügel­au­to­ma­ten aus­schließ­lich mit feuch­ter Klei­dung ver­wen­den. Tro­cke­ne Klei­dungs­stü­cke müs­sen befeuch­tet wer­den, bevor du sie über die Bügel­pup­pe ziehst, zum Bei­spiel mit einer Sprüh­fla­sche.
  • Hat ein Bügel­au­to­mat kei­ne vor­ein­ge­stell­ten Pro­gram­me und kei­nen Timer, musst du das Gerät selbst aus­schal­ten, sobald das Klei­dungs­stück tro­cken ist. Das ist aller­dings nur sel­ten der Fall.

Was ist ein Dampf­bü­gel­sys­tem?

Ein Dampf­bü­gel­sys­tem ist eine Kom­bi­na­ti­on aus Bügel­brett und Dampf­bü­gel­eisen. Pro­fes­sio­nel­le Rei­ni­gun­gen arbei­ten mit sol­chen Gerä­ten. In Pri­vat­haus­hal­ten kom­men sie aber teil­wei­se auch zum Ein­satz. Die Kom­bi­ge­rä­te haben einen deut­lich grö­ße­ren Was­ser­tank und müs­sen daher wesent­lich sel­te­ner nach­ge­füllt wer­den als nor­ma­le Dampf­bü­gel­eisen. Gleich­zei­tig erzeu­gen Dampf­bü­gel­sys­te­me mit dem soge­nann­ten Stea­mer die glei­che oder eine grö­ße­re Men­ge Dampf. Der Stea­mer wiegt nur etwa halb so viel wie ein nor­ma­les Bügel­eisen und lässt sich dadurch leich­ter hand­ha­ben. Preis je nach Her­stel­ler und Aus­stat­tung: 500 bis 2.000 Euro.

Vor­tei­le eines Bügel­au­to­ma­ten

Nor­ma­ler­wei­se musst du Hem­den und Hosen nach dem Waschen zum Trock­nen auf einen Klei­der­bü­gel oder auf die Lei­ne hän­gen und etwa einen Tag lang war­ten, bis sie schranktro­cken sind. Danach musst du je nach Knittergrad noch bügeln.

Ein Bügel­au­to­mat nimmt dir die­se bei­den zeit­auf­wen­di­gen Arbeits­schrit­te ab und macht dar­aus einen Vor­gang, der zwar auch Zeit bean­sprucht, aber: Du kannst dich in der Zwi­schen­zeit ander­wei­tig beschäf­ti­gen, weil das Gerät dir die Arbeit abnimmt. Im Auge behal­ten soll­test du den Bügel­au­to­ma­ten trotz­dem – vor allem, wenn dein Modell kei­ne Abschalt­au­to­ma­tik hat.

Wei­te­rer Plus­punkt: Du musst nicht war­ten, bis dein frisch gewa­sche­nes Hemd von allein getrock­net ist. Dank des Bügel­au­to­ma­ten ist es bereits weni­ge Minu­ten nach der Wäsche fal­ten­frei und du kannst es bei Bedarf sofort anzie­hen.

Pas­send dazu

In der Regel trock­net ein Bügel­au­to­mat dei­ne Klei­dung außer­dem deut­lich scho­nen­der als ein elek­tri­scher Wäsche­trock­ner.

Ein­zi­ge Her­aus­for­de­rung: Du brauchst ein wenig Platz für einen Bügel­au­to­ma­ten. Wäh­rend ein Bügel­brett neben den Schrank oder unter das Bett passt, ist eine Bügel­ma­schi­ne etwas sper­ri­ger und braucht einen geson­der­ten Platz.

Die Vor­tei­le eines Bügel­au­to­ma­ten auf einen Blick:

  • Ein­fa­che Bedie­nung
  • Kei­ne Bügel-Skills not­wen­dig
  • Ergeb­nis immer gleich gut
  • Glät­ten und Trock­nen in nur einem Schritt
  • Zeit­er­spar­nis
  • Scho­nen­der als Wäsche­trock­ner und Bügel­eisen
  • Klei­dung inner­halb von weni­gen Minu­ten knit­ter­frei und fer­tig zum Anzie­hen

Für wen lohnt sich ein Bügel­au­to­mat?

Du fragst dich, ob ein Bügel­au­to­mat das Rich­ti­ge für dich ist? Die Anschaf­fung kann sich loh­nen, wenn Fol­gen­des bei dir der Fall ist:

  • Du kannst Bügeln nicht lei­den, bist aber oft dazu gezwun­gen, weil du zum Bei­spiel im Job täg­lich Hem­den trägst.
  • Du bist ein­fach nicht gut im Bügeln und hast auch kei­ne Muße, es zu ler­nen – der “zu bügeln”-Wäscheberg türmt sich immer wei­ter auf.
  • Du hast nie Zeit zum Bügeln und bringst Hem­den und Hosen daher oft in die Rei­ni­gung, wo du jedes Mal ein klei­nes Ver­mö­gen lässt.

Bügel­au­to­mat: Mehr als hei­ße Luft

Hast du zum Bei­spiel regel­mä­ßig Hem­den zu bügeln, kann ein Bügel­au­to­mat dir sehr viel Arbeit abneh­men, weil er in einem Arbeits­gang trock­net und glät­tet. Das Ergeb­nis ist gleich­blei­bend gut und nicht von dei­nen Bügel­fä­hig­kei­ten oder dei­ner Moti­va­ti­on abhän­gig. Die Funk­ti­ons­wei­se ist denk­bar ein­fach: Du ziehst ein gewa­sche­nes, geschleu­der­tes Klei­dungs­stück über die Bügel­pup­pe, schal­test das Gerät ein – und schon wird das Ober­teil oder die Hose mit­hil­fe von hei­ßer Luft gleich­zei­tig getrock­net und geglät­tet. Danach kannst du es ent­we­der in den Schrank hän­gen oder direkt anzie­hen.

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