Du bas­telst eine Foto­wand für dein Wohn­zim­mer oder du triffst dich gera­de mit Freun­den und ihr hal­tet beson­de­re Momen­te mit dem Smart­pho­ne fest? Mit einem mobi­len Blue­tooth-Dru­cker bringst du dei­ne Lieb­lings­bil­der schnell und unkom­pli­ziert auf Papier – ganz ohne WLAN und Kabel­ver­bin­dung. Wel­che Funk­tio­nen die klei­nen Dru­cker haben und wel­che Model­le sich für iPho­nes und Android-Smart­pho­nes eig­nen, erklärt UPDATED im Fol­gen­den.

Mobi­le Foto­dru­cker: So funk­tio­nie­ren sie

Du über­legst, dir einen mobi­len Blue­tooth-Foto­dru­cker anzu­schaf­fen? Die por­ta­blen Prin­ter haben ver­schie­de­ne Vor­tei­le:

  • gerin­ge Grö­ße (meist sind sie klei­ner als 10 x 15 cm)
  • nied­ri­ges Gewicht
  • ein­fa­che Bedie­nung

Die Bil­der, die du aus­dru­cken möch­test, sen­dest du vom Smart­pho­ne via Blue­tooth an den Dru­cker – und los geht’s. Du brauchst weder WLAN wie bei vie­len ande­ren Dru­ckern noch ein USB- oder ein ande­res Kabel. So kannst du auch unter­wegs pro­blem­los und spon­tan Bil­der aus­dru­cken.

Vie­le kom­pak­te Foto­dru­cker kom­men zudem ohne Farb­pa­tro­nen aus. Statt­des­sen legst du ein spe­zi­el­les Foto­pa­pier ein, auf dem das Bild ent­steht. Ach­te dar­auf, nur die­ses spe­zi­el­le Papier für dei­nen Blue­tooth-Dru­cker zu ver­wen­den.

Was ist der Unter­schied zu WLAN-Dru­ckern?

Eine wei­te­re Mög­lich­keit, kabel­los zu dru­cken, bie­ten WLAN-Dru­cker. Im Gegen­satz zu den Blue­tooth-Model­len sind die­se Gerä­te auf eine WLAN-Ver­bin­dung ange­wie­sen. Das Gerät, von dem aus du die Bil­der sen­dest, muss sich im sel­ben WLAN befin­den.

Dar­über hin­aus han­delt es sich bei WLAN-Dru­ckern in der Regel um grö­ße­re Mul­ti­funk­ti­ons­ge­rä­te, die weni­ger für den mobi­len Ein­satz als für den Schreib­tisch zu Hau­se gedacht sind. Häu­fig kön­nen die­se Dru­cker auch scan­nen und kopie­ren.

Im Gegen­satz zu Blue­tooth-Dru­ckern ist die Reich­wei­te von WLAN-Dru­ckern in der Regel höher: Solan­ge sich der Dru­cker und dein Smart­pho­ne im glei­chen WLAN befin­den, kommt der Druck­auf­trag an. Bei den klei­ne­ren Blue­tooth-Model­len kön­nen zum Bei­spiel Wän­de das Signal stö­ren und die Über­tra­gung von Bil­dern erschwe­ren.

Blue­tooth-Dru­cker: 3 Model­le

Die kom­pak­ten Foto­dru­cker gibt es von unter­schied­li­chen Her­stel­lern. UPDATED stellt im Fol­gen­den drei Model­le vor.

Spro­cket-Plus-Dru­cker von HP

Mit dem Spro­cket Plus bie­tet der Her­stel­ler HP einen mobi­len Foto­dru­cker für dein Smart­pho­ne. Du kannst ihn gemein­sam mit dei­nen Freun­den und Bekann­ten nut­zen – bis zu drei Nut­zer sind mög­lich.

  • Maße: Mit 14,2 x 8,9 x 1,8 cm ist der Spro­cket Plus in etwa so groß wie ein Smart­pho­ne. Der mobi­le Dru­cker wiegt 204 g.
  • Kom­pa­ti­bi­li­tät: Der Dru­cker ist sowohl für Android- als auch für iOS-Smart­pho­nes geeig­net.

Was bedeu­tet “dpi”?

Die Bild­auf­lö­sung wird in der Regel in “dpi” ange­ge­ben. Die Kurz­form steht für “dots per inch” – eine Maß­ein­heit, die die Dich­te der Bild­punk­te pro Inch (ent­spricht 2,54 cm) angibt.

Je höher die Zahl die­ser Bild­punk­te, des­to bes­ser ist die Auf­lö­sung des Bil­des. Ist der dpi-Wert eines Fotos zu nied­rig, wirkt es aus­ge­druckt kör­nig und ver­pi­xelt. Richt­wert: Ein her­kömm­li­cher Dru­cker arbei­tet mit einer Auf­lö­sung von 300 dpi.

  • Bild­grö­ße und ‑qua­li­tät: Mit dem HP-Dru­cker erhältst du Fotos in der Grö­ße 5,8 x 8,7 cm. Die Bild­auf­lö­sung liegt bei 313 x 400 dpi. Der Spro­cket Plus arbei­tet ohne Dru­cker­pa­tro­nen. Das Bild ent­steht durch eine spe­zi­el­le Zink-Tech­no­lo­gie (Zink steht für “zero ink”, “kei­ne Tin­te”) des zuge­hö­ri­gen Foto­pa­piers. Übri­gens: Das Foto­pa­pier ist selbst­kle­bend – du kannst eine Folie auf der Rück­sei­te abzie­hen und die Bil­der als Auf­kle­ber ver­wen­den.
  • App: Um dein Smart­pho­ne mit dem Dru­cker zu ver­bin­den, benö­tigst du die “HP Sprocket”-App für Android oder iOS. Die App bie­tet viel­fäl­ti­ge Funk­tio­nen: Du druckst Fotos von dei­nem Smart­pho­ne und dei­nen Social-Media-Accounts oder bear­bei­test die Bil­der vor­ab – zum Bei­spiel mit Fil­tern, Rah­men und Sti­ckern. Wei­te­re Fea­tures: Die Foto­box-Funk­ti­on nimmt vier Fotos nach­ein­an­der auf und setzt sie auto­ma­tisch auf einem Aus­druck zusam­men. Du möch­test einen grö­ße­ren Abzug von dei­nem Lieb­lings­mo­tiv haben? Dann nutzt du am bes­ten die Fotok­a­chel-Funk­ti­on: Damit teilst du ein ein­zi­ges Foto auf vier oder neun par­ti­el­le Dru­cke auf, die du anschlie­ßend zum Gesamt­bild zusam­men­setzt.
  • Anzei­gen und Laden: Der Dru­cker ver­fügt über eine Lade- und eine Sta­tus­leuch­te. Ver­schie­de­ne Licht­si­gna­le zei­gen zum Bei­spiel an, dass der Dru­cker gela­den wer­den muss (via USB) oder dass kein Papier mehr da ist.
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Canon Zoemi­ni Foto­dru­cker

Der por­ta­ble Blue­tooth-Dru­cker Zoemi­ni von Canon funk­tio­niert ganz ähn­lich wie das HP-Gerät: Via Blue­tooth sen­dest du die gewünsch­ten Bil­der von dei­nem Smart­pho­ne an den Dru­cker – und los geht’s.

  • Maße: Mit Abmes­sun­gen von 11,8 x 8,2 x 1,8 cm ist der Canon-Zoemi­ni sehr hand­lich. Er ist etwas klei­ner als der HP-Dru­cker. Mit etwa 160 Gramm ist er zudem etwas leich­ter.
  • Kom­pa­ti­bi­li­tät: Der Zoemi­ni ist sowohl mit Android- als auch mit iOS-Gerä­ten kom­pa­ti­bel.
  • Bild­grö­ße und ‑qua­li­tät: Die Bil­der sind 5 x 7,5 cm groß und damit etwas klei­ner als beim HP-Modell. Mit 314 x 400 dpi ist die Bild­auf­lö­sung nahe­zu iden­tisch. Auch der Canon-Foto­dru­cker arbei­tet mit der Zink-Tech­no­lo­gie. Das Foto­pa­pier ist nach dem Abzie­hen einer Folie auf der Rück­sei­te selbst­kle­bend, sodass du die Fotos auf­kle­ben kannst.
  • App: Du benö­tigst die “Canon Mini Print”-App, um Bil­der zu über­tra­gen. Sie steht sowohl für Android als auch für iOS zur Ver­fü­gung. Hier­mit kannst du dei­nen gespei­cher­ten Fotos Fil­ter, Tex­te, Sti­cker und Rah­men hin­zu­fü­gen oder Bil­der von dei­nen Social-Media-Kon­ten aus­dru­cken. Die App ermög­licht zudem den Kachel­druck, bei dem du ein Bild auf meh­re­re Fotos ver­teilt aus­druckst und dann zusam­men­setzt. Auch den Col­la­gen­druck unter­stützt die App: Dabei wer­den meh­re­re Bil­der auf ein Stück Foto­pa­pier gedruckt. Dar­über hin­aus steht eine Live-Kame­ra mit ver­schie­de­nen Effek­ten zur Ver­fü­gung.
  • Anzei­gen und Laden: Auch der Zoemi­ni hat zwei LEDs, die durch Farb­si­gna­le den Dru­cker­sta­tus anzei­gen. Leuch­tet eine der LEDs grün, ist der Akku voll gela­den. Blinkt sie rot, muss der Akku mit dem USB-Kabel auf­ge­la­den wer­den.
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Pola­roid Mint: Taschen­dru­cker

Die Mar­ke Pola­roid ist für ihre Sofort­bild­ka­me­ras bekannt. Mit dem Mint-Taschen­dru­cker bie­tet der Her­stel­ler zudem einen kom­pak­ten, por­ta­blen Foto­dru­cker an.

  • Maße: Der Pola­roid-Mint-Dru­cker misst 12 x 8 x 2 cm und wiegt 162 Gramm. Grö­ße und Gewicht ent­spre­chen damit in etwa dem HP- und dem Canon-Gerät.
  • Kom­pa­ti­bi­li­tät: Der Pola­roid Mint arbei­tet mit Android- und iOS-Gerä­ten zusam­men.
  • Bild­grö­ße: Die Bild­grö­ße liegt bei 5,08 x 7,62 cm. Der Pola­roid Mint arbei­tet eben­falls mit der Zink-Tech­no­lo­gie. Die aus­ge­druck­ten Fotos kannst du bei Bedarf auch als Auf­kle­ber ver­wen­den, indem du eine Folie auf der Rück­sei­te abziehst.
  • App: Um den Dru­cker benut­zen zu kön­nen, benö­tigst du die “Pola­roid Mint”-App für iOS oder Android. Mit der App bear­bei­test du dei­ne Bil­der vor dem Druck, indem du zum Bei­spiel den klas­si­schen Pola­roid-Rah­men, Sti­cker, Tex­te und Fil­ter hin­zu­fügst.
  • Anzei­gen und Laden: Der Mint-Dru­cker ver­fügt über eine LED-Anzei­ge. Leuch­tet die LED grün, ist der Prin­ter voll­stän­dig gela­den. Auf­ge­la­den wird er mit einem USB-Kabel.
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Blue­tooth-Dru­cker für schnel­len Foto­spaß

Einen gelun­ge­nen Smart­pho­ne-Schnapp­schuss mal eben schnell aus­dru­cken? Mit einem por­ta­blen Blue­tooth-Dru­cker kein Pro­blem. Die vor­ge­stell­ten Model­le funk­tio­nie­ren alle sehr ähn­lich: Foto am Smart­pho­ne über die zuge­hö­ri­ge App aus­wäh­len, bei Bedarf bear­bei­ten und via Blue­tooth an den Dru­cker sen­den – schon star­tet der Druck.

Alle drei Dru­cker kom­men ohne Farb­pa­tro­nen aus. Statt­des­sen wird ein spe­zi­el­les Foto­pa­pier benö­tigt. Zudem wer­den die Gerä­te über USB auf­ge­la­den. Bei allen Prin­tern las­sen sich die Aus­dru­cke dank selbst­kle­ben­der Rück­sei­ten sofort in Sti­cker ver­wan­deln. Grö­ße­re Unter­schie­de gibt es nicht. Allein die Grö­ße der aus­ge­druck­ten Fotos und die Funk­tio­nen der Apps vari­ie­ren leicht.

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