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Word-Abbil­dungs­ver­zeich­nis: So legst du es an

Hast du viele Bilder und Grafiken in einem Word-Dokument, kannst du sie im Abbildungsverzeichnis verlinken.

Bei Haus­ar­bei­ten, der Bache­lor- oder Mas­ter­ar­beit oder bei allen wis­sen­schaft­li­chen Arbei­ten kom­men in der Regel nicht nur Tex­te, son­dern Gra­fi­ken, Bil­der und Tabel­len zum Ein­satz. Damit die ein­fa­cher auf­zu­fin­den sind, soll­test du bei Word ein Abbil­dungs­ver­zeich­nis erstel­len. Manchmal kann das sogar eine aus­drück­li­che Anfor­de­rung sein. Wie das genau geht und was du beach­ten soll­test, erfährst du hier.

Vor­be­rei­tung: Beschrif­tun­gen vergeben

Beschrif­te zunächst die ein­zel­nen Abbil­dun­gen, die im Word-Abbil­dungs­ver­zeich­nis auf­tau­chen sol­len. Das Vor­ge­hen kann sich je nach Word-Ver­si­on leicht unter­schei­den. Die fol­gen­den Anlei­tun­gen bezie­hen sich auf die Word-Ver­si­on 1812.

  1. Kli­cke auf die ers­te Abbil­dung in dei­ner Arbeit, sodass sie von einer Linie mit Punk­ten umrahmt wird.
  2. Kli­cke oben im Menü auf die Regis­ter­kar­te „Refe­ren­zen“.
  3. Kli­cke oben mit­tig auf „Beschrif­tung ein­fü­gen“, ein Fens­ter öff­net sich.
  4. Tra­ge je nach Bedarf unter Beschrif­tung neben Abbil­dung 1 die Bezeich­nung der Abbil­dung ein. In unse­rem Bei­spiel: „Sind Otter niedlich?“
  5. Über­prü­fe, ob neben Bezeich­nung der Ein­trag „Abbil­dung“ steht. Wenn nicht, öff­ne das Menü über den Pfeil rechts dane­ben und wäh­le „Abbil­dung“ aus.
  6. Wäh­le über den Pfeil neben der Ein­ga­be­mas­ke neben Posi­ti­on, ob die Beschrif­tung über oder unter der Abbil­dung ste­hen soll. In unse­rem Bei­spiel wäh­len wir „Unter dem aus­ge­wähl­ten Ele­ment“.
  7. Pas­se über die Schalt­flä­che „For­mat“ das Num­me­rie­rungs­for­mat der Abbil­dun­gen bei Bedarf nach dei­nen Wün­schen an. Wir belas­sen es in unse­rem Bei­spiel bei „1, 2, 3, …“.
  8. Bestä­ti­ge mit „OK“. Unter­halb der Gra­fik wird nun die Beschrif­tung „Abbil­dung 1: Sind Otter nied­lich?“ angezeigt.
  9. Kli­cke mit der rech­ten Maus­tas­te auf die nächs­te Grafik.
  10. Kli­cke im Kon­text­me­nü auf „Beschrif­tung ein­fü­gen …“.
  11. Ein Fens­ter öff­net sich. Tra­ge je nach Bedarf unter Beschrif­tung neben Abbil­dung 2 die Bezeich­nung der Abbil­dung ein. In unse­rem Bei­spiel: „Otter-Ernäh­rung“
  12. Bestä­ti­ge mit „OK“.
  13. Unter der Gra­fik wird nun „Abbil­dung 2: Otter-Ernäh­rung“ angezeigt.
  14. Gehe so für alle wei­te­ren Gra­fi­ken in dei­ner Arbeit vor.

Abbil­dungs­ver­zeich­nis erstellen

Nun kannst du das Abbil­dungs­ver­zeich­nis erstel­len und an der Stel­le dei­ner Wahl ein­fü­gen. Wo genau, ist abhän­gig von den Vor­ga­ben des jewei­li­gen Stu­di­en­fachs. In vie­len Fäl­len wird das Abbil­dungs­ver­zeich­nis auf der Sei­te nach dem Inhalts­ver­zeich­nis plat­ziert. Gehe dafür in die­sen Schrit­ten vor: 

  1. Kli­cke an die Stel­le im Doku­ment, an der das Abbil­dungs­ver­zeich­nis ein­ge­fügt wer­den soll. Gib als Über­schrift zum Bei­spiel „Abbil­dungs­ver­zeich­nis“ ein. 
  2. Kli­cke oben im Menü auf die Regis­ter­kar­te „Refe­ren­zen“. 
  3. Kli­cke oben mit­tig auf „Abbil­dungs­ver­zeich­nis ein­fü­gen“. Es öff­net sich ein Fens­ter. 
  4. Hier kannst du die Dar­stel­lung dei­nes Abbil­dungs­ver­zeich­nis­ses anpas­sen. Zum Bei­spiel, ob die Sei­ten­zah­len ange­zeigt oder wie die Füll­zei­chen (die Zei­chen zwi­schen Abbil­dungs­be­schrei­bung und Sei­ten­zahl) aus­se­hen sol­len. In unse­rem Bei­spiel nut­zen wir die Stan­dard­ein­stel­lun­gen und neh­men kei­ne Ände­run­gen vor. 
  5. Bestä­ti­ge mit „OK“. Das Abbil­dungs­ver­zeich­nis wur­de erstellt.

Word-Abbil­dungs­ver­zeich­nis: Was ist das eigentlich?

Ein Abbil­dungs­ver­zeich­nis gibt am Ende eines Text­do­ku­ments eine Über­sicht über alle ver­wen­de­ten Abbil­dun­gen wie Fotos, Zeich­nun­gen oder Gra­fi­ken. Ob es in einer Haus- oder Semi­nar­ar­beit tat­säch­lich zwin­gend not­wen­dig ist, ist nicht pau­schal zu beant­wor­ten. Je nach Stu­di­en­gang ist ein sol­ches Ver­zeich­nis gar nicht, grund­sätz­lich oder erst ab einem gewis­sen Umfang zu erstellen.

Tipp: Wie die Vor­ga­ben in dei­nem Fall genau aus­se­hen, soll­test du im Zwei­fel bei Mit­stu­die­ren­den, der Dozen­tin oder dem Dozen­ten in Erfah­rung bringen.

Grund­sätz­lich soll ein Abbil­dungs­ver­zeich­nis dabei hel­fen, die ent­hal­te­nen Abbil­dun­gen leich­ter auf­zu­fin­den. Die im Ver­zeich­nis auf­ge­lis­te­ten Bil­der soll­ten des­halb in der Rei­hen­fol­ge ange­ord­net wer­den, wie sie im Text­do­ku­ment auftauchen.

Jeder ein­zel­ne Ein­trag im Abbil­dungs­ver­zeich­nis erhält eine Abbil­dungs­num­mer (begin­nend mit „Abbil­dung 1“), anschlie­ßend folgt der Titel der Abbil­dung. Die­ser soll­te mit dem Titel über­ein­stim­men, der zur jewei­li­gen Abbil­dung im Fließ­text der Arbeit genannt wird. Dann wird die Sei­ten­zahl auf­ge­lis­tet, auf der die jewei­li­ge Abbil­dung zu fin­den ist.

Ob im Abbil­dungs­ver­zeich­nis auch die Bild­quel­len genannt wer­den, ist unter­schied­lich. Auch hier soll­test du dich über die in dei­nem Stu­di­en­fach gel­ten­den Regu­la­ri­en informieren.

Das Abbil­dungs­ver­zeich­nis wird optisch in Tabel­len­form dar­ge­stellt. Weder die Tabel­le ins­ge­samt noch ein­zel­ne Spal­ten oder Zei­len soll­ten aller­dings mit einem Rah­men ver­se­hen wer­den. Das Abbil­dungs­ver­zeich­nis wird im Inhalts­ver­zeich­nis der Arbeit genannt.

All die­se Anfor­de­run­gen erfüllt das auto­ma­ti­sche Abbil­dungs­ver­zeich­nis von Micro­soft Word von ganz allein – vor­aus­ge­setzt, du legst es rich­tig an.

Abbil­dungs­ver­zeich­nis aktualisieren

Hast du bestehen­de Abbil­dun­gen im Lau­fe des Arbeits­pro­zes­ses ergänzt, geän­dert oder gelöscht, ist es nötig, auch das Abbil­dungs­ver­zeich­nis ent­spre­chend anzu­pas­sen. Dafür stellt Word ein ein­fa­ches Aktua­li­sie­rungs-Fea­ture zur Verfügung.

Du kannst das Abbil­dungs­ver­zeich­nis so oft aktua­li­sie­ren, wie du möch­test. Ganz zum Schluss aller­dings, wenn die kom­plet­te Arbeit fer­tig ist, ist die Aktua­li­sie­rung unver­zicht­bar. Doch auch zwi­schen­durch soll­test du das Abbil­dungs­ver­zeich­nis auf dem aktu­el­len Stand hal­ten, damit durch eine feh­ler­haf­te Dar­stel­lung beim Schrei­ben kei­ne Irri­ta­tio­nen ent­ste­hen und sich Feh­ler einschleichen.

So gehst du vor, um das Abbil­dungs­ver­zeich­nis zu aktualisieren:

  1. In unse­rem Bei­spiel haben wir zunächst die Beschrif­tung der ers­ten Abbil­dung geän­dert. Sie lau­tet nun „Abbil­dung 1: Bei­spiel 1“.
  2. Kli­cke mit der rech­ten Maus­tas­te auf das Ver­zeich­nis. Ein Kon­text­me­nü öff­net sich.
  3. Kli­cke auf „Fel­der aktua­li­sie­ren“.
  4. Even­tu­ell taucht ein Fens­ter auf, in dem du ent­schei­den sollst, ob nur die Sei­ten­zah­len oder das gesam­te Ver­zeich­nis aktua­li­siert wer­den soll. Wäh­le die für dich pas­sen­de Opti­on aus.
  5. Das Abbil­dungs­ver­zeich­nis wird aktualisiert.

So navi­gierst du inner­halb des Abbil­dungs­ver­zeich­nis­ses zur jewei­li­gen Abbildung:

  1. Kli­cke auf die Zei­le, in der die Abbil­dung auf­ge­führt ist, zu der du navi­gie­ren willst.
  2. Der Cur­sor springt nun auto­ma­tisch an den Anfang der Beschrif­tung der gesuch­ten Abbildung.
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Abbil­dungs­ver­zeich­nis in Word spart viel Arbeitsaufwand

Natür­lich kannst du ein Abbil­dungs­ver­zeich­nis auch „per Hand“ anle­gen und for­ma­tie­ren – genau­so wie du die jewei­li­gen Abbil­dun­gen ein­zeln beschrif­ten kannst. Doch wer Letz­te­res ohne­hin tut, soll­te anschlie­ßend das Word-Fea­ture zur Erstel­lung eines auto­ma­ti­schen Abbil­dungs­ver­zeich­nis­ses nutzen.

Die Funk­ti­on legt auf Knopf­druck ein Abbil­dungs­ver­zeich­nis an. Der Weg dahin ist effi­zi­ent und ein­fach. Zum Glück, schließ­lich ist das Schrei­ben einer Semi­nar­ar­beit schon anstren­gend genug.

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