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Smartphones

Whats­App könn­te zukünf­tig war­nen, wenn der Akku vom Gesprächs­part­ner leer ist

WhatsApp erlaubt Video- und normale Calls. Wichtige Voraussetzung: genügend Akku. Droht dieser leerzulaufen, könnte es bald eine Warnung durch WhatsApp geben.

Eben bespricht man noch den neu­es­ten Klatsch und Tratsch am Tele­fon, im nächs­ten Moment ist der Gesprächs­part­ner plötz­lich weg. Ob die­ser gera­de in ein Funk­loch gerutscht ist, kei­ne Lust mehr auf die Unter­hal­tung hat­te oder sein Smart­pho­ne schlicht­weg aus­ge­gan­gen – man weiß es nicht. Bald könn­te man aber zumin­dest Letz­te­res aus­schlie­ßen, denn Whats­App will eine Funk­ti­on ein­bau­en, die bei Anru­fen inner­halb der App vor einem nied­ri­gen Ener­gie­stand warnt, und zwar sowohl den eige­nen als auch den Akku des Gesprächs­part­ners betreffend.

“Akkustand bei XY ist nied­rig. Der Anruf könn­te bald been­det wer­den.” So oder so ähn­lich wür­de die Mit­tei­lung wohl lau­ten, mit der Whats­App in Zukunft bei App-inter­nen Calls bei­de Gesprächs­teil­neh­mer auf einen schwin­den­den Akku-Stand hin­wei­sen möch­te. Das zumin­dest will die Web­sei­te mac­no­tes aus der Über­set­zungs­ma­trix gele­sen haben, mit der Whats­App sei­ne Ober­flä­che von der Ori­gi­nal­ver­si­on in alle wei­te­ren unter­stütz­ten Spra­chen über­tra­gen lässt.

Ver­stößt die Akku-Ansa­ge gegen Datenschutzbestimmungen?

Wann genau es zu der Umset­zung kom­men wird, ist aber noch nicht bekannt. Vor dem Hin­ter­grund der in Deutsch­land ver­hält­nis­mä­ßig stren­gen Daten­schutz­be­stim­mun­gen ist es ohne­hin frag­lich, ob die­se Infor­ma­ti­ons­wei­ter­ga­be nicht gegen bestimm­te Richt­li­ni­en ver­stößt. Mög­li­cher­wei­se könn­te Whats­App die­ses Pro­blem aber lösen, indem es die Funk­ti­on eben­so optio­nal anbie­tet wie den Online-Sta­tus vom Gegenüber.

Whats­App stell­te erst kürz­lich ein Update für iOS-Nut­zer zur Ver­fü­gung: Die­se kön­nen nun im Off­line-Betrieb Nach­rich­ten ver­sen­den. Whats­App stellt die­se dem Gesprächs­part­ner selbst­stän­dig zu, sobald wie­der eine aus­rei­chen­de Inter­net­ver­bin­dung besteht. Außer­dem kön­nen nun statt zehn bis zu 30 Bil­der gleich­zei­tig für das Ver­sen­den aus­ge­wählt wer­den – und spä­ter im eige­nen Chat wie­der gelöscht wer­den. Android-User ver­füg­ten bereits län­ger über die­se Funktion.

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