Goog­le steigt mit sei­nem neu­en mobi­len Vir­tu­al Rea­li­ty-Head­set ins Weih­nachts­ge­schäft ein: Heu­te kommt die VR-Bril­le Daydream View auf den Markt. Par­al­lel dazu geht die VR-Platt­form Daydream für Andro­id im Play Store an den Start, über die sich mit der Bril­le kom­pa­ti­ble Apps und Spie­le her­un­ter­la­den las­sen.

Etwas mehr als einen Monat ist es her, dass Goog­le sei­ne VR-Bril­le Daydream View vor­ge­stellt hat. Ab heu­te ist das Gad­get im Han­del erhält­lich. Goog­le wagt damit nach den Card­board-Bril­len­hal­te­run­gen den nächs­ten Schritt auf dem Markt für mobi­le Vir­tu­al Rea­li­ty. Der Nut­zer setzt sein Smart­pho­ne in die mit Stoff bezo­ge­ne Bril­le ein und taucht damit in die vir­tu­el­le Welt ein – so die Theo­rie. In der Pra­xis gehört ein leis­tungs­fä­hi­ges Han­dy dazu. Bis­her sind nur die Goog­le-eige­nen Model­le Pixel und Pixel XL dazu fähig, die vol­le Daydream-Erfah­rung zu lie­fern. In den nächs­ten Mona­ten wer­den jedoch wohl auch ande­re Her­stel­ler Smart­pho­nes auf den Markt brin­gen, die mit der Tech­nik kom­pa­ti­bel sind.

Apps und Spie­le über die Platt­form Goog­le Daydream fin­den

Damit das VR-Erleb­nis funk­tio­niert, ste­hen im Play Store für Andro­id eini­ge Anwen­dun­gen zur Ver­fü­gung. Über die App Goog­le VR Ser­vices lässt sich das Smart­pho­ne mit dem Daydream View-Head­set ver­bin­den. Sie ist eben­falls not­wen­dig, um die Spie­le und Apps, die über die Platt­form Goog­le Daydream her­un­ter­ge­la­den wer­den, ver­wen­den zu kön­nen. Eini­ge Apps funk­tio­nie­ren außer­dem nur, wenn das Daydream Key­board instal­liert ist.

Zum Start ste­hen 12 Spie­le und 13 wei­te­re Apps im Play Store bereit, die Daydream-opti­miert sind, wie Andro­id Cen­tral schreibt. Beson­ders Goog­le-Anwen­dun­gen wie Street View oder You­Tube bie­ten schon ein­drucks­vol­le VR-Erfah­run­gen.

In Deutsch­land kos­tet das VR-Head­set, bestehend aus Bril­le und Con­trol­ler, 69 Euro.