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Smartphones

Twit­ter Lite: App für Android im Testlauf

Wer auch bei schwachem Netz twittern will, kann das womöglich bald über eine spezielle App.

Als Web-App ist Twit­ter Lite, die abge­speck­te Ver­si­on des Mikro­blog­ging-Diens­tes, fast schon ein alter Hut. Jetzt zün­den die Kali­for­ni­er die nächs­te Stu­fe, um auch bei schlech­ter Ver­bin­dung schnel­le State­ments zu ver­öf­fent­li­chen: Eine eige­ne Android-App soll es mög­lich machen.

Schwa­che Net­ze, tech­nisch weni­ger aus­ge­reif­te Gerä­te – nicht nur in Schwel­len­län­dern gibt es ab und an Pro­ble­me beim Daten­ver­kehr. Unter ande­rem Face­book hat­te auf sol­che Pro­ble­me mit dem Face­book Mes­sen­ger Lite reagiert, einer schlan­ken Ver­si­on des gro­ßen Social-Media-Bru­ders. Eine wei­te­re abge­speck­te Vari­an­te kam von Twit­ter: Der Mikro­blog­ging-Dienst Num­mer eins star­te­te im April mit Twit­ter Lite. Dies aber nur als Web-App. Die Nach­rich­ten-Qui­ckies waren also nur über einen Brow­ser verfügbar.

Twit­tern ab Android 5.0 und bei einem Netz mit 2G

Jetzt soll Twit­ter Lite auch als App Daten­vo­lu­men spa­ren und bei lang­sa­men Mobil­funk­ver­bin­dun­gen so viel Per­for­mance wie mög­lich bie­ten. Wie Tech­Crunch berich­tet, star­te­te Twit­ter einen ers­ten Test auf den Phil­ip­pi­nen. Die sepa­ra­te App ist dort im Goog­le Play Store erhält­lich und läuft auf Gerä­ten mit einem Android-Betriebs­sys­tem ab Android 5.0 und höher. Sie funk­tio­niert dar­über hin­aus in 2G- und 3G-Netz­wer­ken, die teil­wei­se nur 53,6 kbit/s über­tra­gen. Zum Ver­gleich: Der aktu­el­le Stan­dard 4G schafft bis zu 1.000 Mbit/s.

Den­noch bie­tet Twit­ter Lite vie­le der Funk­tio­nen der Voll­ver­si­on: Brea­king News. Sport­er­geb­nis­se, Noti­zen und natür­lich eige­ne Messages. Ihr Spar­po­ten­zi­al erreicht die App unter ande­rem durch die Mög­lich­keit, in einem Media-Free-Modus das Down­loa­den von Fotos und Vide­os einzuschränken.

Die App-Ver­si­on von Twit­ter Lite sei aber zunächst nur ein “Expe­ri­ment”, zitiert Tech­Crunch einen Twit­ter-Spre­cher. Ob sie auch auf ande­ren Märk­ten star­tet, wür­de noch geprüft.

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