Kommt 2010 ein neu­es Flagg­schiff der Sony-Xpe­ria-Serie mit einem Snap­dra­gon-865-Pro­zes­sor und 5G-Taug­lich­keit? Das soll ein Datei­en­fund auf einem Sony-Ser­ver bewei­sen.   

Seit 2010 kom­men Flagg­schif­fe aus dem Hau­se Sony mit Qual­comm-Antrieb auf den Markt. Das soll sich auch nächs­tes Jahr bei einem mut­maß­li­chen Sony Xpe­ria 2 nicht ändern, wie AndroP­lus (via pho­neAre­na) berich­tet. Datei­en auf dem Firm­ware-Dis­tri­bu­ti­ons­ser­ver von Sony lie­ßen dar­auf schlie­ßen, wel­cher Snap­dra­gon-Chip­satz für das Gerät zu erwar­ten sei.

Sony Xpe­ria 2: Schnells­ter Chip­satz mit 5G?

Sony habe angeb­lich gera­de damit begon­nen, sein ers­tes Flagg­schiff von 2020 inten­si­ven Tests zu unter­zie­hen. Die betref­fen­den Datei­en wür­den einen Qual­comm “SM8250” nen­nen, der als Takt­ge­ber für das kom­men­de Top­mo­dell fun­gie­re. Bei die­sem Chip hand­le es sich um den Snap­dra­gon 865, der womög­lich noch bis Ende die­ses Jah­res erhält­lich sein wird.

Neus­te Gerüch­te spre­chen von zwei Chip­va­ri­an­ten, die Qual­comm im Köcher habe. Die ers­te soll stan­dard­mä­ßig 4G-LTE-Net­ze unter­stüt­zen, wäh­rend die zwei­te ein 5G-Modem inte­griert. Das wäre ein cle­ve­rer Schach­zug sei­tens des Chip­her­stel­lers: So könn­ten sämt­li­che Top­mo­del­le bedient wer­den, ohne einen der Smart­pho­ne-Her­stel­ler zu iso­lie­ren.

Zwei Flagg­schiff-Vari­an­ten 2020?

Wel­che Modell­po­li­tik Sony bei sei­nem – womög­lich Xpe­ria 2 genann­ten – nächs­ten Flagg­schiff fah­ren wird, ist der­zeit unklar. Nicht aus­zu­schlie­ßen, dass das japa­ni­sche Unter­neh­men zwei Vari­an­ten mit 4G- und 5G-Taug­lich­keit neben­ein­an­der anbie­ten wird.

Sony hof­fe aller­dings, berich­tet pho­neAre­na wei­ter, dass der 5G-Stan­dard so etwas wie einen Boost für sein krän­keln­des Smart­pho­ne-Geschäft brin­ge. Inso­fern wür­de es Sinn machen, kom­men­des Jahr mit einer 5G-Vari­an­te an den Start zu gehen.

Vor­ge­stellt wer­de das neue Sony-Xpe­ria-Flagg­schiff mut­maß­lich Ende Febru­ar auf der MWC 2020. Die Aus­lie­fe­rung der Smart­pho­nes wür­de dann wie gewohnt erst eini­ge Mona­te spä­ter ein­set­zen.