Mit der neu­en Uni­ver­sal-Fern­be­die­nung Smart Remo­te, die der­zeit auf Kick­star­ter erfolg­reich nach Geld­ge­bern sucht, soll sich jedes Gerät steu­ern las­sen – indem der Nut­zer ein­fach dar­auf zeigt. Der digi­ta­le Zau­ber­stab ist laut Her­stel­ler lern­fä­hig und kon­fi­gu­riert sich je nach zu steu­ern­dem Gerät selbst.

Uni­ver­sal-Gerä­te, mit denen das Fern­be­die­nungs-Cha­os besei­tigt wer­den soll, gibt’s schon seit vie­len Jah­ren. Und gera­de jetzt, wo es per Smart Home immer mehr fern­steu­er­ba­re Lam­pen, TV- und Musik­ge­rä­te, Fens­ter­lä­den und mehr gibt, ist eine uni­ver­sel­le Fern­be­die­nung eine pri­ma Idee. Vor allem dann, wenn das The­ma so ange­gan­gen wird, wie bei der Seven­hugs Smart Remo­te, die gera­de auf der Finan­zie­rungs-Platt­form Kick­star­ter nach Inves­to­ren sucht.

Seven­hugs Smart Remo­te: Die magi­sche Fern­be­die­nung kann viel

Was die smar­te Fern­be­die­nung alles kön­nen soll, sieht auf den ers­ten Blick schwer nach Magie aus: Smar­te Lam­pen las­sen sich an- und wie­der aus­schal­ten oder der Nut­zer kann das Gerät so ein­stel­len, dass es beim Zei­gen aufs Fens­ter den Wet­ter­be­richt auf sei­nem Dis­play dar­stellt. Wer ein Uber-Taxi benö­tigt, zeigt auf die Tür und bekommt Fahr­preis und Uhr­zeit ange­zeigt, zu der der Fah­rer kommt, nach­dem der Auf­trag erteilt wur­de.

Die Magie wird durch Bewe­gungs- und Posi­ti­ons­sen­so­ren mög­lich. Vor dem ers­ten Ein­satz der Smart Remo­te plat­ziert der Benut­zer drei Sen­so­ren in dem Raum, in dem das Gerät ver­wen­det wer­den soll. Anhand die­ser Sen­so­ren bestimmt die intel­li­gen­te Fern­be­die­nung dann, wo genau sie sich jeweils befin­det. Danach teilt der Nut­zer sei­nem Gerät mit, wo die zu steu­ern­den Gerä­te ste­hen. Die Fern­be­die­nung spei­chert die­se Posi­tio­nen und kann dann reagie­ren, wenn auf eines der gespei­cher­ten Gerä­te gezeigt wird. Aller­dings arbei­tet die Smart Remo­te nur in dem Raum, in dem auch die Sen­so­ren ste­hen.

Dass die smar­te Fern­be­die­nung mit dem jewei­li­gen ein­zel­nen Gerät kor­rekt funk­tio­niert, dafür sorgt eine eben­falls smar­te Tech­no­lo­gie: Schon jetzt ver­spricht der Her­stel­ler, dass die Seven­hugs Smart Remo­te mit mehr als 25.000 Gerä­ten zusam­men­ar­bei­tet, die per WLAN, Blue­tooth oder Infra­rot gesteu­ert wer­den. Die­se Lis­te ent­hält vie­le nam­haf­te Pro­duk­te wie Sam­sungs Smart TVs, Phil­ips Hue und LIFX-Lam­pen, aber auch Laut­spre­cher von Sonos und Nest-Ther­mo­sta­te. Außer­dem soll das Gerät mit zen­tra­len Steu­er­ge­rä­ten zusam­men­ar­bei­ten wie etwa Wink und Smart­Things. Der Erfin­der der Fern­be­die­nung bie­tet eine offe­ne Schnitt­stel­le an, mit der ande­re Her­stel­ler in der Lage sind, ihre Gerä­te an den Stan­dard anzu­pas­sen.

Da die güns­ti­gen Prä­mi­en bereits ver­grif­fen sind, kos­tet die Smart Remo­te der­zeit 149 US-Dol­lar. Der Ver­sand nach Deutsch­land kos­tet nichts, mög­li­cher­wei­se wer­den aber Zoll und Steu­ern fäl­lig, sodass die Fern­be­die­nung umge­rech­net etwa 170 Euro kos­ten könn­te. Fer­tig­ge­stellt sein soll das Gerät nicht vor Juni 2017.