Auf­ste­hen oder noch ein biss­chen wei­ter­schla­fen? Ein neu­es Start­up-Pro­jekt könn­te schon bald bei die­ser Ent­schei­dung behilf­lich sein: Die Bon­jour Smart Alarm Clock ist ein intel­li­gen­ter Wecker, der genau zur rich­ti­gen Zeit klin­geln soll.

Nur noch fünf Minu­ten? Direkt nach dem Wecker­klin­geln auf­zu­ste­hen kann manch­mal ganz schön hart sein. Ein paar Minu­ten mehr Schlaf klin­gen da nur all­zu ver­lo­ckend. Doch was, wenn auf dem Weg zur Arbeit Stau ist? Oder das ers­te Mee­ting schon eine hal­be Stun­de frü­her als üblich ange­setzt ist? Dann wäre es natür­lich bes­ser gewe­sen, schon beim ers­ten Klin­geln auf­zu­ste­hen. Anders sieht es hin­ge­gen aus, wenn der Zug Ver­spä­tung hat, die War­te­zeit am Bahn­gleis hät­te man genau­so gut auch noch unter der Bett­de­cke ver­brin­gen kön­nen. Scha­de nur, dass man sol­che Sachen im ent­schei­den­den Moment noch nicht weiß – dann näm­lich, wenn der Wecker klin­gelt.

Bon­jour Smart Alarm Clock wird zum Ver­bün­de­ten im Kampf für mehr und bes­se­ren Schlaf

Wie prak­tisch wäre es doch, wenn der Wecker bereits über all die­se Din­ge Bescheid wüss­te. Das dach­ten sich zumin­dest die Grün­der von holi, einem kali­for­ni­schen Start­up, und ent­wi­ckel­ten Bon­jour, den smar­ten Wecker. Die Uhr wird mit per­sön­li­chen Daten, wie etwa dem Ter­min­ka­len­der, dem Arbeits­ort oder auch den Hob­bys gefüt­tert. Statt mit einem schril­len Klin­geln zu wecken, begrüßt sie den Besit­zer mit einem freund­li­chen “Guten Mor­gen” und lässt dann auch mit sich reden. Wer etwa ver­schla­fen “noch fünf Minu­ten” mur­melt, könn­te von Bon­jour etwa an das frü­he Mee­ting erin­nert wer­den. Wenn die Smart Alarm Clock hin­ge­gen weiß, dass der Besit­zer nur bei Son­nen­schein eine frü­he Lauf­run­de dre­hen möch­te, über­prüft sie selbst­stän­dig den Wet­ter­be­richt und weckt bei Regen ent­spre­chend spä­ter.

Dane­ben soll der Wecker noch mit aller­lei wei­te­ren Funk­tio­nen aus dem Smart-Home-Bereich aus­ge­stat­tet sein. So soll er auf Zuruf etwa die Tem­pe­ra­tur regeln und viel­leicht auch die Kaf­fee­ma­schi­ne ein­schal­ten kön­nen. Das Pro­jekt konn­te die Finan­zie­rungs­pha­se bereits abschlie­ßen. Die ers­ten Uhren sol­len im nächs­ten Jahr aus­ge­lie­fert wer­den. Der­zeit kön­nen sie für 109 US Dol­lar, also etwa 102 Euro vor­be­stellt wer­den.